Programm für die nächsten Monate

Mai 2021

12.05. Pandemiebedingt verschoben. Wir sind ein Stück des Universums…

Mittwoch | 15:00 bis 16:30 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Kreativ-Arbeiten Mädchen aus dem Interkulturellen MiO-Mädchentreff der Frauenkultur Leipzig

Viele eindrucksvolle, fröhliche, traurige, witzige Arbeiten sind im MiO in den letzten Jahren entstanden u.a. auch zu den Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellungen… die letzte unter dem Thema „Folge Deinem Gefühl“. Auch dazu hatten die Mädchen viele Ideen, z.B. „Mütter sind wichtig. Weil sie sind diejenigen, die sich in der Familie um Gefühle kümmern; die dich immer fragen, wie es dir geht, und so“. Oder: „Bäume. Weil sie uns Luft geben und so kann man Sachen riechen und leben und wenn man an einem Baum vorbeiläuft, sind sie schön“. Es entstanden u.a. eine große Gemeinschafts-Collage und ein Video. Das MiO als inter- und soziokultureller Ort unterstützt die Mädchen in der Bewältigung vielfaltiger Alltagsanforderungen und wirkt dadurch stärkend auf die Entwicklung von Persönlichkeit und selbstbestimmten Perspektiven. Kunst und künstlerische Mittel sind beste Mittel, die dazu beitragen können…

Zur Eröffnung:
Texte und arabisch-kurdisch-persisch-deutsch-englische Musik für alle Menschen, die gern dabei sein wollen.
Teilnahme: kostenfrei

18.05. (Online-)Werkstatt zu Silvia Federici

Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr

Biografische Werkstatt zu Silvia Federici

mit FRIEDERIKE BEIER, Politologin an der Freien Universität Berlin

Silvia Federici ist Theoretikerin, Aktivistin und Hochschullehrerin. Sie ist in Italien geboren und lebt in den USA, wo sie die internationale Lohn-für-Hausarbeit-Kampagne in den 1970ern mitgegründet hat. Ausgehend von der Grundlage unseres Lebens, der Haus- und Sorgearbeit, schreibt Federici seit über fünfzig Jahren über feministische Politik, Kapitalismus, Globalisierung und die zunehmende Privatisierung von Commons, also öffentlichen Gütern, wie Land und Wasser.

Federici hat viele Generationen von Feminist*innen durch ihre feministisch-materialistischen Theorien und Interventionen inspiriert und beeinflusst. Als feministische Aktivistin geht es ihr nicht nur um die Kritik, sondern auch die Überwindung der herrschenden (Geschlechter-)Verhältnisse. Federici’s Werk bietet somit viele Hoffnungsschimmer und Anknüpfungspunkte für aktuelle feministische Kämpfe, wie dem internationalen Frauenstreik. Sie ist u.a. Autorin von: Aufstand aus der Küche, Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution (2012); “Caliban und die Hexe: Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation” (2012); Hexenjagd. Die Angst vor der Macht der Frauen (2019); Jenseits unserer Haut. Körper als umkämpfter Ort im Kapitalismus (2020); Die Welt wieder verzaubern. Feminismus, Marxismus & Commons (2020) sowie Revolution at Point Zero – Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf (2020). Das Werkstattgespräch gibt einen Überblick über Federicis Theorien und Ansätze. Im Anschluss besteht die Möglichkeit das Erlernte anhand von aktuellen Themen zu diskutieren.

FRIEDERIKE BEIER ist Politologin an der FU Berlin. Sie forscht, lehrt und publiziert zu materialistischem Feminismus, sozialer Reproduktion und globaler Gouvernementalität. Silvia Federici hat sie dazu inspiriert, feministische und marxistische Theorien zusammenzudenken und sie auf den globalen Kontext anzuwenden. Über einen materialistischen Feminismus hat sie den Sammelband materializing feminism. Positionen zu Ökonomie, Staat und Identität (2018 unrast-Verlag) herausgegeben. Sie ist zudem Herausgeberin der Reihe »Theorien und Kämpfe der sozialen Reproduktion« des unrast-Verlages, in der im März 2021 der Band „Revolution at Point Zero – Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf“ von Silvia Federici erscheint. https://politologinnen.org/friederike-beier/

Anmeldung ist bis zum 16. 05. 2021 erforderlich. | Unter hallo@frauenkultur-leipzig.de

Im Online-Format: Teilnahme-Link hier

Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

20.05. Verschoben: Biografische Werkstatt zu Christa Wolf

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr

WERKSTATT wird verschoben. Neuer Termin: 23.10.2021 | 11 – 13 Uhr

Werkstatt-Leitung: PD Dr. BIRGIT DAHLKE

Die Frauenkultur porträtiert in dieser Werkstatt-Reihe Philosophinnen* | Autorinnen* als Impulsgeberinnen in ihrem gesellschaftlichen und zeitlichen Kontext… auch um zu zeigen, wie Wissen ihr Handeln beeinflusste; wie notwendig es ist, eigene Positionen öffentlich zu formulieren, um Diskurse über Verantwortlichkeit, humanistische Lebenskonzepte und Sinnfragen führen zu können. Die Schriftstellerin Christa Wolf (1929 – 2011) war und ist so eine Impulsgeberin. Ihre Literatur regt Ausein-andersetzung an, mit der großen Geschichte ebenso wie mit dem eigenen Alltagsverhalten. Ihre Texte polarisieren und eröffnen Perspektiven. Der Blick auf ihre Biographie lässt Krieg und Flucht als die Schlüsselerfahrung erkennen. Wie prägen sie ihre Literatur, wie ihre politischen und moralischen Entscheidungen? Empfohlene vorbereitende Lektüre: ihre Alltagschronik “Ein Tag im Jahr. 1960 -2000” (Luchterhand 2003) oder den Briefband “Christa Wolf. Briefe 1952-2011. Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten” (Suhrkamp 2016).

PD Dr. BIRGIT DAHLKE ist Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität Berlin und publizierte u.a. die Porträts “Wolfgang Hilbig” (Wehrhahn Verlag 2011) und “Christa Wolf. Antifaschistin – Humanistin – Sozialistin” (Königshausen & Neumann 2019)

Anmeldung bis zum 18. 05. 2021 erforderlich. || Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

Im Online-Format: Teilnahmelink wird nach bestätigter Anmeldung zugeschickt

20.05. Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen

jeden 3. Donnerstag im Monat | 18:00 bis 20:00 Uhr

FAIR-SICHERUNGSBERATUNG für Frauen

Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Und alles unverbindlich und unparteiisch! Mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau. | Wichtig: Vorherige Anmeldung unter 0341 – 2130030 ist notwendig.

27.05. Online: Trans* in Beratung und (Sexual-)Wissenschaft: aktuelle Entwicklungen

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr

ONLINE-LESUNG

Moderation:
Prof.* HEINZ-JÜRGEN VOSS

Die Sexualwissenschaft war im 20. Jahrhundert in größerem Maß daran beteiligt, dafür zu sorgen, dass Trans*-Geschlechtlichkeit als „unnormal“ betrachtet und pathologisiert wurde. Heute ist ein Wandel erkennbar: Trans*-Aktivismus hat dafür gesorgt, dass heute auch in der Wissenschaft – auch in der Sexualwissenschaft – geschlechtliche Selbstbestimmung im Zentrum steht.
Ausgehend von den aktuellen Büchern „Empowerment und Selbstwirksamkeit von trans* und intergeschlechtlichen Menschen“ (Rentzsch et al.), „Trans* und Sex“ (Hamm), „Die Sexualwissenschaft in der Schweiz“ (u.a. Rauchfleisch) und „Sexuelle Orientierungen und Geschlechtsentwicklungen im Kindes- und Jugendalter“ (u.a. Rauchfleisch) diskutieren die Autor*innen und Herausgeber*innen über die Überwindung von Diskriminierung und Gewalt gegen Trans*, wie sie sich aktuell in der Sexualwissenschaft abzeichnet.
JONAS A. HAMM (M.A. Angewandte Sexualwissenschaft & systemischer Berater), SILVIA RENTZSCH (Vorsitzende von Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.) und UDO RAUCHFLEISCH (em. Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel und Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker) diskutieren über die aktuellen Entwicklungen und was noch nötig ist.

Moderiert wird die Diskussion von HEINZ-JÜRGEN VOSS (Prof. für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg). Alle Interessierten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen! Kooperation mit der Hochschule Merseburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich!

Bitte sich über diesen Link anmelden.

28.05. …von verlorenen Illusionen

Freitag | 16:00 bis 17:30 Uhr

SZENISCHE LESUNG und Gespräch | Nur wenn öffentliche Veranstaltungen in Präsenz wieder möglich sind.

Eine Lesung in Gedenken an Brigitte Reimann

Mit ELISA UEBERSCHÄR, Schauspielerin

„Manchmal geht sogar mir der Treibstoff aus und ich möchte aufhören mich andauernd zu streiten mit Leuten, die ja doch nie Fehler machen, nie sich irren …. Sie sagen „Perspektive“ und ich sage „Heute“. Naja, wir haben so unsere Verständnis-schwierigkeiten.“ (Brigitte Reimann an Annemarie Auer, Brief vom 26.11.1963)

Die Schauspielerin Elisa Ueberschär liest Auszüge aus dem 1974 postum veröffentlichten Romanfragment Franziska Linkerhand, dem sie eigene autobiographische Texte gegenüberstellt. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch statt, in welchem die Gäste eingeladen sind, sich über vergangene Ideale und Träume sowie gesellschaftliche Utopien auszutauschen. Was ist vom Traum einer „kommunistischen“ Zukunft geblieben? Wie und in welcher Weise wird über ein Leben in der DDR gesprochen?

ELISA UEBERSCHÄR, geb. in Gera, ist vor allem durch ihre Rolle der Wiebke Schiller aus der TV-Serie Schloss Einstein bekannt. Zudem aus Fernsehen-Serien wie u.a. Familie Dr. Kleist und SOKO Wien. 2013-2015 war sie Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau und arbeitet seitdem als freie Schauspielerin.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

28.05. Die K-Frage: Kind oder kein Kind

Freitag | 19:00 bis 20:30 Uhr

(ONLINE-)LESUNG

Mit der Autorin
JOHANNA DÜRRHOLZ, Köln

Die Entscheidung für oder gegen ein eigenes Kind ist zu einer höchst persönlichen Angelegenheit geworden; vor allem für Frauen ist sie aber gerade deshalb erst recht mit Erwartungsdruck, Zweifeln und einem Gefühl der Überforderung verbunden. Auf der Basis zahlreicher Gespräche und eigener Recherchen eröffnet Johanna Dürrholz eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven auf das Thema. Dabei wird deutlich, dass die Kinderfrage immer auch eine gesellschaftliche Dimension hat.

JOHANNA DÜRRHOLZ: geb. 1989; seit 2017 Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET; schreibt im Leben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zuvor freie Online-Redakteurin für den WDR. Dies ist ihr erstes Buch. Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Duden Verlag.

Im Online-Format:

Der Teilnahme-Link folgt hier

Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung

Juni 2021

03.06. Kostenlose Rechtsberatung für Frauen

jeden 1. Donnerstag im Monat | 18:00 bis 20:00 Uhr

mit der Rechtsanwältin Tanja Müller-Tegethoff
Die Rechtsanwältin Tanja Müller-Tegethoff bietet Beratung für Frauen zu rechtlichen Problemen an. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei.
Wichtig: Vorherige Anmeldung unter 0341 – 2130030 ist notwendig.

04.06. Feministisch (wett-)kämpfen?

Freitag | 19:00 bis 20:30 Uhr

(ONLINE-)VORTRAG & DISKUSSION

Referentin*:
CORINNA SCHMECHEL

Auf Bäume klettern ist politisch – so hieß es in der feministischen Sport- und Bewegungskultur der 1980er. Was hat es damit auf sich? Was hieß und heißt es konkret, feministisch Sport zu treiben? Wer darf dabei (nicht) mitmachen? Kann (auch Wettkampf-)Sport ohne Leistungsdruck und Konkurrenz gestaltet werden? Und ist es eigentlich politisch korrekt, fit und schlank sein zu wollen?

CORINNA SCHMECHEL, Promovendin der Soziologie, studierte Gender Studies in Berlin. Sie ist seit Langem als Wettkampf- wie Freizeitsportlerin und Trainerin in queeren, feministischen und ‘normalen’ Sporträumen unterwegs. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit feministischer und queerer Sportkultur.

Im Online-Format:

Teilnahmelink folgt hier

Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung

05.06. Storytelling - Die Kraft der Geschichten

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

(ONLINE-)WORKSHOP

mit DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT

“Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben” (Joan Didion)

Im Workshop lernen die Teilnehmer:innen die Kunst des Geschichtenerzählens, das ‘Storytelling’. Sie lernen die Heldinnenreise kennen, eine universelle Struktur für faszinierende Geschichten. Und erfahren, wie sie Alltagserlebnisse, Reiseerinnerungen oder Familiengeschichten in kurzweilige Anekdoten verwandeln… die voller Leuchtkraft sind, spannend bis zum Ende und mit einer witzigen oder tiefgründigen Pointe enden.

Am Ende des Workshops haben die Teilnehmer:innen aus dem Rohstoff des Lebens eine Reihe von Geschichten erschaffen, die heiter, tragikomisch oder melancholisch sind. Und den Zufällen des Lebens einen Sinn oder zumindest einen Lacher abgewinnen. Denn wir Menschen lieben nicht nur Geschichten. Wir brauchen sie, um uns und die Welt zu verstehen. Auch und gerade, wenn alles Kopf steht.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren (EAG-FPI). | Anmeldung bis zum 04.06.2021. Maximal 10 Teilnehmer*innen.

Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.

Im Online-Format: Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

06.06. (Online) Mit dem jüdischen Kalender

Sonntag | 11:00 bis 13:00 Uhr

WERKSTATTREIHE JÜDISCHE FEIERTAGE

mit Rabbinerin
ESTHER JONAS-MÄRTIN

Die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Deutschland ist „im Nationalsozialismus zerstört worden“. Vor 1933 lebten ca. 600 000 jüdische Menschen in Deutschland. In Leipzig hatten allein die jüdischen Gemeinden (nach Selbstangabe) 20.000 Mitglieder; viele lebten zudem nicht an eine Gemeinde gebunden. 1945 zählte die Jüdische Gemeinde Leipzig 19 Mitglieder; 1950 waren es 314 … im August 1988 waren es nur noch 35 Mitglieder. Heute ist die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig mit über 1.300 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde in Sachsen. Doch eine Selbstverständlichkeit im alltäglichen Miteinander ist bis heute nicht vorhanden – u.a. bedingt durch fehlendes Umeinander-und-Voneinander-Wissen. Kenntnisse um den jüdischen Kalender, um jüdische Feiertage und generell jüdisches Leben fehlen oder sind stark von Vorurteilen geprägt.

Aus diesem Grund ist eine vierteilige Workshop-Reihe mit Rabbinerin Esther Jonas-Märtin geplant. Im Mittelpunkt stehen die Jüdischen Feiertage. Von diesen ausgehend erschließen sich Aspekte und Wertvorstellungen jüdischer Weltsicht, die zu einem bereichernden gemeinsamen Austausch führen können. In den Werkstätten wird es nach einem ersten thematischen Input eine 60-minütige „Stille Zeit“ geben… zum Lesen von Texten oder auch zum Austausch untereinander. Und danach geht es gemeinsam weiter mit Antworten, Fragen und Erkenntnissen.

Vierte Werkstatt: Das jüdische Neujahr

Wie geht ein Neujahrsfest ohne Feuerwerk, ohne Knalleffekte? Das Jüdische Neujahr ist vor allem innere Einkehr und aktives Aufeinander-zu-gehen. Werkstattgespräch mit Schlüsseltexten; den verschiedenen Kategorien von „Fehlern/Schuld“ aus jüdischer Sicht und der Frage: Warum das Judentum eine Verpflichtung etablierte, dass Fehler entschuldigt werden müssen?

ESTHER JONAS-MÄRTIN, Rabbinerin, M.A.|M.A.; assoziiertes Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland | Member of the Rabbinical Assembly, Vorstand der Beth Etz Chaim. Lehrhaus-Gemeinschaft-Teilhabe e.V. Leipzig

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Anmeldung bis 04.06.2021 erforderlich.
Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

10.06. (Online) Frei, fair und lebendig – Die Macht der Commons

Donnerstag | 19:00 bis 20:15 Uhr

(ONLINE-)VORTRAG UND DISKUSSION
Referentin*:
SILKE HELFRICH

„Wenn wir agieren, wie Ökonom*innen es in Lehrbüchern beschreiben, ruinieren wir die Erde“

schreiben Silke Helfrich und David Bollier in der Einleitung ihres Buches und positionieren sich damit gegen den ökonomischen Mainstream. Unter „Commons“ verstehen Sozialwissenschaftler*innen Gemeineigentum oder Güter, die kollektiv und marktunabhängig erzeugt werden. Die Autorin und Aktivistin Silke Helfrich versteht Commons auch als eine Möglichkeit, Menschheitsprobleme zu lösen. Doch das Gewohnte hat sich tief eingegraben in unseren Köpfen, Alltag, Markt und Staat. Um das Gemeinsame und ein gelingendes Miteinander in Politik und Wirtschaft zu fördern, bedarf es nicht nur veränderter Denk- und Handlungsmuster, sondern auch neuer Begriffe. Statt auf „Anreize“, „Innovation“ und “Eigentum” zu setzten, sollten wir “Selbstorganisation”, „Beitragen“ und „beziehungshaftes Haben“ in den Blick nehmen und uns als „Ich-in-Bezogenheit“ verstehen. Es geht um ein beziehungsreiches Denken vereint mit einer neuen Art zu handeln. Das Ziel: eine freie, faire und lebendige Gesellschaft.

SILKE HELFRICH studierte Erwachsenenpädagogik und romanische Sprachen sowie Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Ökonomie. Seit Anfang der Neunziger Jahre war sie entwicklungspolitisch aktiv, später Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Mittelamerika/Mexiko/Kuba. Sie ist freie Autorin, Forscherin und vielgebuchte Rednerin; Mitbegründerin des Commons-Institut e.V. und der Commons Strategies Group sowie Mitinitiatorin des Netzwerks Ökonomischer Wandel (NOW), Bloggerin auf commons.blog, Gastgeberin der Commons Sommerschule.

Im Online-Format: Teilnahmelink folgt hier.

Eintritt: 4,- Euro | nach Selbsteinschätzung
Hier zu den Zahl-Möglichkeiten

13.06. Was blüht denn da? Pflanzen an ihren Blüten erkennen

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr

KRÄUTER-TOUR -> nur in Präsenz möglich

Mit KERSTIN LEUBNER
Im Juni gehen viele der Kräuter in die Blüte – Eine gute Zeit, um Blüten dekorativ einzusetzen in Ölen, Limonaden, Smoothies und Aufstrichen. Wir lernen die Kräuter des Frühlings in ihrem späteren Stadium kennen und vertiefen das Kräuterwissen.

KERSTIN LEUBNER, Sozialpädagogin und zertifizierte Kräuterfrau. Die Tour ist mit Picknick geplant, bitte eine Kleinigkeit fürs Picknick und ein Trinkgefäß mitbringen. Bei Dauerregen muss die Kräutertour leider ausfallen. Bei jeder Wanderung gibt es ein kleines Skript mit den wichtigsten Pflanzen, Rezepte und weiterführende Hinweise. Anmeldung bis 11.06.2021 erforderlich |

Treffpunkt: 10 Uhr Café Frauenkultur
Teilnahmegebühr: 15,- Euro | 12,- Euro ermäßigt

17.06. Kostenlose Beratung für alle Arten von Versicherungen

jeden 3. Donnerstag im Monat | 18:00 bis 20:00 Uhr

FAIR-SICHERUNGSBERATUNG für Frauen

Hier können eigene Versicherungspolicen überprüft oder Fragen zu neuen Abschlüssen gestellt werden. Und alles unverbindlich und unparteiisch! Mit ANTJE GOLDHORN, unabhängige Versicherungskauffrau. | Wichtig: Vorherige Anmeldung unter 0341 – 2130030 ist notwendig.

24.06. (Online-): Make it work! Umbrüche… hin zu einer gewalt-und diskriminierungsfreieren Arbeitskultur

Donnerstag | 19:00 bis 20:15 Uhr

(ONLINE-)VORTRAG & DISKUSSION

mit SUSANNE HAMPE vom Bellis e.V. Leipzig
und vom BFF: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt.

Die globale wie deutschlandweite Resonanz zu Aktionen wie #MeToo und #aufschrei war groß. Trotz der Dringlichkeit der angesprochenen Situation vieler Frauen als Betroffene von sexueller Gewalt, Belästigung und Diskriminierung in der Öffentlichkeit ebbte die entstandene mediale Aufmerksamkeit wieder ab. Mit dem Anfang 2019 gestarteten vierjährigen Projekt „make it work!“ will der BFF: die Debatte weiterführen und den Umbruch hin zu einer gewalt-und diskriminierungsfreieren Arbeits-Kultur mitgestalten. Studien belegen, „dass mindestens jede*r vierte Angestellte bereits sexuelle Gewalt, Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt hat”. Diese Form der Diskriminierung stellt damit zweifellos ein gesamtgesellschaftliches Problem dar, dem sich Arbeitgeber*innen aus allen Branchen annehmen müssen, auch weil sie rechtliche Schutzplichten haben.

SUSANNE HAMPE arbeitet seit vielen Jahren als Beraterin in feministischen Anti-Gewalt-Projekten in Leipzig. Sie ist Gründungsmitglied und Verbandsrätin im bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt. In dem Verband sind mehr als 200 Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen zusammengeschlossen, die deutschlandweit Unterstützung für Opfer von Gewalt anbieten. Ihr Arbeitsschwerpunkt beim BFF: liegt in der Bekämpfung sexualisierter Gewalt und im Aufbau von Projekten und Gesetzesinitiativen zur gesellschaftlichen Sensibilisierung und strukturellen Verbesserung.

Im Online-Format: Teilnahmelink folgt hier

Eintritt: 4,- Euro | nach Selbsteinschätzung
Hier zu den Zahl-Möglichkeiten

26.06. Wenn Frau* (nicht) will, steht alles still.

Samstag | 14:00 bis 22:00 Uhr

Update 30.04.2021: VIERTE LEIPZIGER FRAUEN*FESTIVAL

Das live konzipierte Vierte Leipziger Frauen*Festival wird auf den 18.06.2022 verschoben.

Alle – die in der Vorbereitung bzw. Umsetzung des Vierten Frauen*Festivals beteiligt sind – haben gemeinsam am 30.04.2024 die Verschiebung des Leipziger Frauen*Festival in das Jahr 2022 beschlossen.

Es ist uns sehr sehr schwer gefallen – auch weil gerade durch die pandemischen Maßnahmen (Kontaktbeschränkungen und Impfungen) bedingt, die Zahl der Infizierten und Covid-19-Erkrankten tendenziell in Leipzig sinken/abnehmen. Inwieweit dies „nur eine Momentaufnahme“ ist, kann mit größter Wahrscheinlichkeit niemand prognostizieren. Auch nicht ob das aktuelle Impf-Tempo erhalten bzw. noch gesteigert werden kann. Bezugnehmend auf das aktuelle Infektionsgeschehen war der entscheidender Aspekt, dass die Wahrscheinlichkeit möglicher Infektionen während des Frauen*Festivals für den Zeitraum Juni 2021 schlicht zu hoch sind/sein werden. Ein zu großer Teil der Akteurinnen* und Nutzer*innen wird im Juni 2021 noch nicht den vollen Impfschutz haben. Negativ-Tests für ein offenes Open-Airs-Festival keine wirklich runde Option. Die Möglichkeit, dass sich Menschen im Juni 2021 – also kurz vor einer Impf-Immunisierung noch mit Sars-Cov2 anstecken könnten und auch schwer bzw. längerfristig an Covid-19 erkranken – stellt für das Festival-Team ein nicht eingehbares Risiko dar.

Für den geplanten Tag des Festivals ist Folgendes geplant:

Am 26.06.2021 2021 eine Light-Digital-Version:

• Digitale bzw. analoge (wenn möglich) Frauen*Stadtrundgänge
• Radio-Festival: u.a. Interviews mit spannenden Akteurinnen* im feministischen Kontext …
• “March of the women”: Featuring Canta Animata“
• Silent-Disko mit female Artists u.a. DJ Salwa Benz

Wir laden alle ein, am 26.06.2021 in den o.g. digitalen Räumen einander zu begegnen, Neues zu erfahren … mit Freude zu hören, zu tanzen… und viel Neugierde und Lust mitzunehmen ins Jahr 2022. Dann wollen wir am 18.06.2022 … offen unbefangen, uneingeschränkt präsent … wieder auf dem Leipziger Markt … gemeinsam mit Euch ganz nah feiern, reden, erfahren, hören, sehen … tanzen …!

30.06. Online-Fortbildung: Sexismus in der Kinder- und Jugendarbeit

Mittwoch | 09:00 bis 13:00 Uhr

ONLINE-FORTBILDUNGSWERKSTATT

Beweggründe und Schlussfolgerungen für Prävention und Intervention

mit KATHARINA DEBUS

Sexismus beeinträchtigt die Teilhabe und Zielgruppenerreichung in der Kinder- und Jugendarbeit. Dies betrifft insbesondere Mädchen, aber auch nicht-binäre und intergeschlechtliche Kinder und Jugendliche sowie Jungen, die nicht traditionellen Männlichkeitsvorstellungen entsprechen. Dabei geht sexistisches Handeln oft nicht auf einen bösen Willen zurück und führt dennoch zu Ausschlüssen, verringerter Teilhabe, Einschränkungen von Entwicklungsmöglichkeiten, Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeitserwartungen und Zukunfts-Chancen sowie schlimmstenfalls zu psychischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt sowie verminderter Resilienz. Eine kritische Arbeit an Sexismus bietet Chancen für die pädagogische Beziehungsarbeit und Förderung von Kindern und Jugendlichen aller Geschlechter.

Verstehen ist eine Grundlage pädagogischen Handelns. In der Online-Fortbildung sensibilisiert Katharina Debus mit einem Vortrag für oft übersehene Formen sexistischen Denkens und Handelns und stellt Thesen zu Gründen für dieses Verhalten vor, bei denen es nicht um Böswilligkeit geht. Daraus leitet sie Schlussfolgerungen für pädagogisches Handeln ab. Der Vortrag wird durch Kleingruppen-Austausche zum Praxistransfer sowie Möglichkeiten für Rückfragen unterbrochen.

Willkommen sind alle Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe, Pädagogik bzw. Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen tätig sind, sowie Auszubildende, Studierende, Lehrende und Menschen mit Koordinations- und Steuerungsverantwortung in diesen Feldern.

KATHARINA DEBUS, Dipl. Pol., hat 2001 mit geschlechterreflektierter Pädagogik in gemischten Jugend- und Mädchen*gruppen begonnen, u.a. in der mittlerweile geschlossenen Heimvolkshochschule “Alte Molkerei Frille”. Sie ist seit 2009 freiberuflich und für Dissens – Institut für Bildung und Forschung in der Fachkräftebildung, kollegialen Evaluation, Forschung, Beratung und Konzept-, Methoden- und Materialentwicklung tätig, u.a. zu geschlechterreflektierter Pädagogik, Sexualpädagogik, Geschlechterverhältnissen, Sexismus, geschlechtlicher, sexueller und amouröser Vielfalt, Intersektionalität und der Gestaltung von Lernprozessen zu Diskriminierung. |
www.facebook.com/KatharinaDebusBildung

Anmeldung unter: hallo@frauenkultur-leipzig.de
Anmeldung bis zum 29.06.2021 erforderlich.

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 15,- | 10,- Euro ermäßigt

30.06. Falls wieder möglich! Zumba. Fit durch Tanzen.

jeden Mittwoch | 18:15 bis 19:15 Uhr

Zu mitreißender lateinamerikanischer Musik die Hüfte lockern und kreisen lassen, Grundschritte über Salsa, Merengue und Co. in einfachen Choreographien erlernen, den Kreislauf auf Touren bringen und nebenbei die Koordination schulen. Gute Laune gibt´s als Geschenk noch gratis dazu! Trainieren ohne die Anstrengung zu spüren. Bitte an Turnschuhe und Getränk denken.

Kursleitung: MECHTHILD TASKAS, ZUMBA®-Instruktorin, Tanzpädagogin & Choreografin: Kenntnisse in verschiedenen Tanzstilen u.a. zeitgenössischer Tanz beim Leipziger Tanztheater e.V., Ballett, Tribal dance fusion, Jazzdance. Motto: “Dance first, think later – that´s the natural order.” (S. Beckett)
Probetraining: 5,- Euro; danach Teilnahme-Gebühr in 10er- Karten 90,- Euro | 80,- Euro ermäßigt | 5 Monate gültig
Eine Anmeldung ist erforderlich!

Juli 2021

01.07. Kostenlose Rechtsberatung für Frauen

jeden 1. Donnerstag im Monat | 18:00 bis 20:00 Uhr

mit der Rechtsanwältin Tanja Müller-Tegethoff
Die Rechtsanwältin Tanja Müller-Tegethoff bietet Beratung für Frauen zu rechtlichen Problemen an. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei.
Wichtig: Vorherige Anmeldung unter 0341 – 2130030 ist notwendig.

01.07. Wie ein Stolperstein im Leipziger Osten weltweite Wellen schlägt …

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr

Do., 01. 07. 2021
19.00 – 21.00 Uhr
VORTRAG, GESPRÄCHE, VORSTELLUNG EINER WEBSEITE
Im Rahmen der Jüdischen Woche

Lebensgeschichte(n) der Leipziger Malerin Sofie Schneider und ihrer Familie

Die Unabdingbarkeit der Auseinandersetzung mit dem Holocaust wie auch mit dem real existierenden Antisemitismus der Gegenwart bewirkte, dass 2013 Frauenkultur Leipzig in der Eisenbahnstraße 97 die Verlegung eines Stolpersteines für Sofie Schneider, einer Leipziger Malerin jüdischer Herkunft, initiierte. Die Ergebnisse der intensiven Recherchen über das Leben von Sofie Schneider waren 2013 sehr lückenhaft. Acht Jahre später, im März 2020 schickte eine Verwandte von Sofie Schneiders aus Südafrika eine Mail, um sich bei der Frauenkultur Leipzig für die Verlegung des Stolpersteins ihrer Ur-Urgroßtante zu bedanken. Diese einfache Kontakt-Aufnahme war der Beginn einer Entwicklung, die mit umfangreichen Recherchen ihrer weltweit verzweigten jüdischen Familie verbunden war und ist.

Sofie Schneider (1891 – 1944) in ihrem Leben, in ihrem Werk und in ihrer jüdischen Familiengeschichte in Leipzig öffentlich zu machen – für uns eine Möglichkeit des Nicht-Vergessens; für uns und ihre große Familie eine Möglichkeit der Begegnung, des Kennenlernens – auch in unterschiedlichen Bezügen Leipziger (Stadt-)Geschichte. Vorgestellt wird die neue Webseite: Jüdische Lebenszweige. Zwischen den Zeiten – ganz nah.

An diesem Abend wird versucht (Lebens-)Wege von Sofie Schneider nachzuzeichnen – mit Geschichten, die ihre Schwestern, deren Kinder und Enkel zusammengetragen haben… über ihr Leben und ihre Arbeit in Leipzig; über ihre unfreiwilligen Wege fort aus dieser Stadt. Ein Stück des Gemeindelebens der Body-Synagoge in der Keilstraße wird sichtbar. Und natürlich werden zum ersten Mal die „wiedergefundenen“ künstlerischen Arbeiten von Sophie Schneider digitalisiert gezeigt.

Ein Abend vorbereitet durch die Frauenkultur Leipzig mit freundlicher Unterstützung durch Esther Jonas-Märtin, Rabbinerin, M.A., M.A., Vorsitzende Beth Etz Chaim. Lehrhaus-Gemeinschaft-Teilhabe e.V.

Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

03.07. Die ureigenen Kräfte der Frauen... und warum auch Yoga nicht immer wohltuend ist.

Samstag | 11:00 bis 13:00 Uhr

MATINEE
mit LUISA FRANCIA

Wir werden bewertet, abgewertet, verglichen, belächelt, ausgelacht vielleicht, wenn wir uns auf unsere ursprünglichen Kräfte als Frauen besinnen. Es scheint zwar, dass „die Frau“ gerade im Aufwind ist, alle reden plötzlich über Frauen, über Missbrauch, me too usw. … doch das darf uns nicht täuschen. Es geht nicht um unsere ureigenen Kräfte – es geht um die Anpassung an gesellschaftliche Normen, um die geschmeidige „Eingliederung“ der Frauen ins patriarchale System. Schließlich sollen sie am Ende, freiwillig natürlich, ihre Funktion als Serviceeinrichtung erfüllen. Gönnerhaft werden die Frauen gelobt und hervorgehoben, und erstaunt wackeln alle mit den Köpfen: was, das können Frauen auch?! Gerade junge Frauen werden bedrängt, ganz toll, ganz leistungsfähig zu sein und gehen dabei oft über ihre Kraft. Fremden Befehlen zu folgen hat eben die Wirkung, dass das eigene Gespür verloren geht. Wie finden wir zum eigenen Gespür? Wie widersetzen wir uns Erwartungen oder gar Befehlen? Viele Frauen gehen zum Yoga und lassen sich dort oft die absurdesten Turnübungen aufdrängen. Om? Au!! Auch wenn die Tradition noch so alt ist – wenn sie nicht wohltuend ist, hat sie keinen Sinn.

“Ich lese dazu aus einigen meiner Bücher und erzähle über die weiblichen Urkräfte, Intuition, Mitgefühl, Durchsetzungskraft, Heiterkeit, Widerspruchsgeist…. zum Beispiel. Und dann kommen wir ins Gespräch…”

LUISA FRANCIA ist Schriftstellerin, Künstlerin, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und veröffentlichte weit über dreißig Bücher, von denen einige Bestseller wurden. Sie gibt Seminare, hält Lesungen und Vorträge, die sich mit dem tieferen Verständnis spiritueller Energien beschäftigen. Sie führt unter www.salamandra.de ein Internet-Tagebuch… Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

Aufgrund der anderen, begrenzteren Platz-Kapazitäten, ist es sehr hilfreich, wenn eine Platz-Reservierung (per Mail oder per Telefon) im Vorfeld der Veranstaltung erfolgt.

03.07. Wie können wir im Körper wirklich zuhause sein?

Samstag | 14:00 bis 17:00 Uhr

WORKSHOP

mit LUISA FRANCIA

Im Nachmittagsworkshop spielen wir mit Körperkräften, mit dem Atem, der Stimme und erfahren, warum es nicht um Leistung, um Anstrengung, um Grenzen überschreiten geht, was bei spirituellen Turnstunden wie Yoga und anderen Körperertüchtigungen schiefgehen kann und warum es gut ist, immer auf die Eigenmacht und die magischen Kräfte des Körpers zu hören. Ein Ritual beschließt den Nachmittag. Anmeldung bis zum 01.07.2021 erforderlich.

Teilnahmegebühr: 50,- | 35,- Euro ermäßigt

04.07. Für Esther Adelski. Eine Zeremonie.

Sonntag | 12:30 bis 13:30 Uhr

ÖFFENTLICHE AKTION
Im Rahmen der Jüdischen Woche

Zu unseren Begegnungen mit der Leipziger Malerin Sophie Schneiders (1891 – 1941) gehörte auch das Kennenlernen von Esther Adelski, der Mutter von Sofie. Sofie war die älteste Tochter von Esther Adelski (15.01.1864- 23.09.1911) und Hillel Schneider (5.10.1860 – 1941). Esther Adelski hatte zehn Töchter und einen Sohn; zwei der Töchter – Sofie und Luiza – kamen im Holocaust ums Leben.

Von Esther Adelski ist nur sehr wenig bekannt. Erzählt wird: „…sie hatte tief-warme braune Augen.“. Ihre Enkelin Yiska erzählte: „Um das Einkommen ihres Mannes aufzubessern, fertigte Esther Perücken für religiöse jüdische Frauen. Sie soll gerufen haben:
bq. „Mir gehen die Haare für Perücken aus. Zilla, Yda, Louisa, Sofie, Berta, Anna, Rosa, Zipora, Dora, Mina, komm her… ich muss euch ein paar Haare abschneiden.”

Esther Adelski starb mit 47 Jahren und ist bestattet auf den „Alten jüdischen Friedhof“ in Leipzig, Grab 268. Mütter haben eine besondere Wichtigkeit in einer jüdischen Familie. Auch die Weitergabe der Zugehörigkeit zur jüdischen Religion geschieht im Judentum über die Mutter…. matri-linear: Jude oder Jüdin ist, wer Kind einer jüdischen Mutter ist, oder wer zum Judentum konvertiert. Um Esther Adelski zu gedenken – stellvertretend für (jüdische) Mütter – wird es an ihrem Grab auf dem Alten jüdischen Friedhof eine Zeremonie geben.

Mit der Rabbinerin ESTHER JONAS-MÄRTIN, den Musikerinnen SHIRA BITAN, Sopran und GAL LEVY, Klassische Gitarre | Jerusalem, Leipzig

Ort: Berliner Str. 123, Grab 268

04.07. KLEZ & MEHR

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

KONZERT -> nur in Präsenz möglich
Im Rahmen der Jüdischen Woche

THE STRING COMPANY

Das vielschichtige Repertoire der Band umfasst temperamentvolle Arrangements. Mit Violine, Gitarre, Kontrabass und Gesang präsentieren sie leidenschaftliche Klezmer-Interpretationen und lassen jede Melodie zu einer persönlichen Botschaft werden – mal wild, mal harmonietrunken…

In der Band finden sich vielseitige Musiker*innen mit jahrelanger Bühnenerfahrung, die die Vielfalt der Farben ihrer musikalischen Biografien einbringen in einem mitreißenden Sound.
Marion Minkus, Gesang | Reinhard Schwalbe, Violine | Lev Guzman, Viola | Jens Hichert, Gitarre | Lukas Pannecke, Kontrabass
Eintritt: 9,- | 7,- Euro ermäßigt

05.07. Falls wieder möglich! Kalligraphie-Gruppe .

jeden Montag | 18:30 bis 20:00 Uhr

Relative feste Gruppe, die seit längerer Zeit zusammen ‘kalligraphisch’ arbeitet. Bitte bei Interesse Anfragen unter FraKu 0341 – 21 300 30

05.07. Falls wieder möglich! Frauenchor Canta Animata

jeden Montag | 19:00 bis 21:00 Uhr

Leitung: Regina Kolb

Zur Chor-Seite CantaAnimata
Singen und Swingen im Chor “CantaAnimata”

06.07. Falls wieder möglich! In Bewegung sein

jeden Dienstag | 10:00 bis 11:00 Uhr

Kleiner Bewegungskurs für Seniorinnen
Bewegung hält fit… und macht gute Laune. Darum bewegen wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten. Beweglich sein und locker in den Tag starten, das steht im Vordergrund dieses Angebotes. Die Stunde stellt einen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden dar und richtet sich an alle Personen, die Freude an gemeinsamer Aktivität und an Musik haben.

Es werden Elemente aus alltäglichen Bewegungsabläufen, Entspannungsübungen und Tanz kombiniert, die sowohl im Stehen als auch im Sitzen durchgeführt werden. Der Kurs findet einmal wöchentlich statt. Bitte mit bequemer Kleidung kommen. Anmeldung erforderlich.
Leitung: Simone Bußler, DRK-Übungsleiterin für Seniorinnen-Gymnastik
Teilnahmebetrag: 4,- | 3,- Euro ermäßigt
pro Monat: 12,- | 9,- Euro ermäßigt

06.07. Falls wieder möglich! Frauen-Stammtisch ZWEI: 60 plus - Zum alten Eisen gehöre ich noch lange nicht!

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat | 11:00 bis 13:00 Uhr

FRAUENSTAMMTISCH
II. Frauenstammtisch für aktive (Un)Ruheständlerinnen
Im beruflichen (Vor)Ruhestand angekommen, sind die alltäglichen Arbeiten meist überschaubar. Natürlich, größere Renovierungs- und Putz-Aktionen oder Gartenarbeiten halten einen schon auf Trab – und Angst wegen “des Rastens und Rostens” ist völlig unbegründet.

Aber manchmal gibt es immer wieder mal einen Moment, in dem es gut wäre, mit anderen Menschen im Gespräch zu sein oder gemeinsam etwas zu tun. Die eigene Meinung öffentlich zu machen, ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Wir mischen uns ein, mischen mit und können nur so – wenn auch nur ein Stückchen – Einfluss nehmen auf das, was in unserer Stadt passiert oder eben nicht. Und dafür ist der “rückenstärkende Austausch” in einer Gruppe hervorragend geeignet.
Leitung: Edda Minkus

06.07. Falls wieder möglich! Senior/innen-Tanz

jeden Dienstag | 15:00 bis 16:30 Uhr

In unserer schwungvollen Tanzgruppe sind weitere Tänzer/innen 55+ jederzeit herzlich willkommen – allein oder als Paar.

Tanzen trainiert den ganzen Körper und ist eine aktive Gesundheitsvorsorge. Die Tänze haben ihre Quelle in der internationalen Folklore und im Gesellschaftstanz. Durch den Figurenreichtum, die abwechslungsreichen Schrittfolgen und die Partner/innen- und Richtungswechsel werden einerseits hohe Anforderungen an Koordination und Konzentration gestellt, andererseits bringt diese Abwechslung sehr viel Spaß und Verbundenheit.Vorkenntnisse sind nicht nötig. Bitte bequeme Schuhe mitbringen.
Wir tanzen wöchentlich neunzig Minuten.
Leitung: KERSTIN ARNDT, Trainerin für Senior/innen-Tanz.
Kursgebühr: 35,- Euro monatlich

07.07. Falls wieder möglich! Lese-Lust: Vorstellung von "Lieblingsbüchern"

jeden 1. Mittwoch im Monat | 11:00 bis 13:00 Uhr

LITERARISCHER STAMMTISCH für Interessierte jeden Alters

Eingeladen sind alle, die Freude am Lesen haben und gerne darüber debattieren möchten. Einmal im Monat kann zugehört oder selbst etwas vorgestellt werden. Und mit Begeisterung gelesen wird alles: vom Historischen Roman über Biografien bis zu ultramoderner Literatur.
Leitung: S. SOMMER

07.07. Falls wieder möglich! Zumba. Fit durch Tanzen.

jeden Mittwoch | 18:15 bis 19:15 Uhr

Zu mitreißender lateinamerikanischer Musik die Hüfte lockern und kreisen lassen, Grundschritte über Salsa, Merengue und Co. in einfachen Choreographien erlernen, den Kreislauf auf Touren bringen und nebenbei die Koordination schulen. Gute Laune gibt´s als Geschenk noch gratis dazu! Trainieren ohne die Anstrengung zu spüren. Bitte an Turnschuhe und Getränk denken.

Kursleitung: MECHTHILD TASKAS, ZUMBA®-Instruktorin, Tanzpädagogin & Choreografin: Kenntnisse in verschiedenen Tanzstilen u.a. zeitgenössischer Tanz beim Leipziger Tanztheater e.V., Ballett, Tribal dance fusion, Jazzdance. Motto: “Dance first, think later – that´s the natural order.” (S. Beckett)
Probetraining: 5,- Euro; danach Teilnahme-Gebühr in 10er- Karten 90,- Euro | 80,- Euro ermäßigt | 5 Monate gültig
Eine Anmeldung ist erforderlich!

08.07. Zur Zeit Online! Mit Leichtigkeit ins Schreiben kommen.

Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat | 11:00 bis 12:30 Uhr

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ richtet sich an alle, die gern schreiben, aber noch nicht so viel Erfahrung haben oder wieder in den Flow kommen möchten. Wir arbeiten mit Schreibspielen und Textminiaturen, kleinen Lyrikformen und kurzen Geschichten. Nebenbei erfahrt Ihr, wie man mit Methoden des kreativen Schreibens wie Clustering und automatischem Schreiben ganz intuitiv in den Schreibfluss und zu einer eigenen Stimme findet…

Leitung: Dr. AMELIE MAHLSTEDT, Freie Autorin und Poesie- und Bibliotherapeutin

Neuer Kursbeginn am 25.02.2021

Der Kurs findet in Präsenz statt, wenn möglich. Ansonsten als Onlineveranstaltung per zoom.
12 Termine: 25.2. / 11.3. / 25.3. / 1.4. / 15.4. / 29.4. / 6.5. / 20.5. / 10.6. / 17.6. / 1.7. / 15.7.2021
Teilnahmegebühr: 130,- | 110,- Euro ermäßigt | Schnuppertermin 12,- | 10,- Euro ermäßigt

Bei online wird nach Anmeldung der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

09.07. Sound und Sexismus - Geschlecht im Klang populärer Musik

Freitag | 19:00 bis 20:15 Uhr

(Online-)VORTRAG & DISKUSSION
Im Rahmen des CSD Leipzig

L.J. MÜLLER
Referent_in zu Popmusik, Geschlecht und Feminismus

Sexismus wird in Texten und in Bildern meist schnell erkannt und kritisiert; wenn es aber um Klang geht, fehlen oft die Worte. Zentrale These von L. J. Müller ist, dass sich geschlechterbedingte Machtverhältnisse, wie beispielsweise die schon von Simone de Beauvoir kritisierte Normativität männlicher Subjektivität und die dagegen als „Andere“ verbesonderte Weiblichkeit, auch im Klang von Popmusik finden lassen. Vor allem die Stimme lässt sich hierbei als klangliche Performanz von Körperlichkeit und Subjektivität untersuchen. In ein paar bekannten Hörbeispielen sollen im Vortrag die Verbindungen zwischen Klang und normativen Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität hörbar werden. Ziel ist dabei auch die Weitergabe von Begriffen und Theorien, die den Anteil von Musik an der Reproduktion von Geschlechter- und Sexualitätsbildern thematisierbar und kritisierbar machen und so positive Veränderungen und politisches Empowerment zu befördern.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

09.07. Falls wieder möglich! Lesben*Café

jeden 2. Freitag im Monat | 19:00

Das monatliche Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen, Gemeinschaft zu pflegen und auch um gemeinsam lesbische* Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie und Kraft, der immer wieder neu gestaltet werden kann.

Das Café findet freitags einmal Monat statt. Geplant ist der 2. Freitag des Monates. Wegen Unplanbarem siehe bitte unter Programm

Wer gerne gemeinsam in den Abend starten möchte, ist herzlich eingeladen um 19 Uhr zu einer “Kennenlern-Willkommensrunde” dazu zu kommen!