Workshops & Specials

Zu den unterschiedlichsten Themenbereichen gibt es in der Frauenkultur Kreativ-Workshops, öffentliche soziokulturelle Aktionen und Specials – natürlich aus feministischer Sicht. Die Angebote sind beteiligungsorientiert und kunstgenreübergreifend – und bieten immer auch die Möglichkeit des Gesprächs, der soziokulturellen Begegnung zwischen Akteur*innen, Künstler*innen und den Teilnehmer*innen bzw. Besucher*innen verschiedener Generationen.

September 2021

22.09. Frauen | Akteurinnen 1989. Eine Spurensuche

Mittwoch | 16:00 bis 18:00 Uhr

EIN BESONDERER STADTRUNDGANG

Was Frauen vor über 30 Jahren erlebt und gefordert haben; welche Orte und Initiativen sich daraus entwickelten sowie unverändert aktuelle Themen wie z.B. der §218… sind Themen dieser Tour. Aufgesucht werden Orte mit Bezug zu Aktivitäten von Frauen 1989/90 … von der Beteiligung neugegründeter Initiativen an Demonstrationen, von der Wahl der Kandidatinnen des
Unabhängigen Frauenverbandes (UFV) zu den ersten freien Volkskammerwahlen der DDR u.a.m. …

Diese Tour wurde zusammengestellt, da vielen nicht oder nicht mehr bewusst ist, dass Frauen an allen gesellschaftlichen Prozessen 1989/1990 maßgeblich beteiligt waren. Und vieles gerät in Vergessenheit, wenn nicht daran erinnert wird. Dieser Rundgang ist ein Angebot vom Soziokulturellen Zentrum Frauenkultur Leipzig… ein gemeinnütziger Verein, der sich am 01.10.1990 als Ergebnis der „Wendezeit“ gründete.

Leitung: CHRISTINE RIETZKE, u.a. Geschäftsführerin Frauenkultur Leipzig und 1988 Mitgründerin der Frauenzeitschrift „Zaunreiterin“
Teilnahmegebühr: nach Selbsteinschätzung

Angebot im Rahmen der Beteiligungsprozesse zur Entwicklung des Matthäikirchhofs in Kooperation mit der Koordinierungsstelle „Leipzig weiter denken“.

25.09. Lesbisch sein gestern, heute, morgen.

Samstag | 11:00 bis 16:00 Uhr

WORKSHOP Intergenerativer biografischer Austausch Ost
Für lesbisch lebende Frauen* zwischen 25 und 85 Jahren aus Familien mit DDR-Biografien

Seit Jahrzehnten fehlt ein intergenerativer Austausch über lesbisches Leben in der DDR-, Umbruchs- & Nachwendezeit. Dabei ist sowohl der Austausch über die eigene Sexualität als auch über die soziale und kulturelle Prägung innerhalb besonderer Generationenverhältnisse wichtig für eine umfassende Akzeptanz der eigenen Identität. Jüngere artikulieren heute verstärkt den fehlenden Dialog mit lesbischen Vorbildern. Ältere merken, dass sie ihre Erkenntnisse gern für nachfolgende Generationen nutzbar machen möchten.

Im Rahmen des Workshops erproben wir unter Leitung der Kulturpädagogin und Regisseurin Barbara Wallbraun („Uferfrauen – lesbisches L(i)eben in der DDR“) und der Kulturarbeiterin Henriette Stapf (u.a. Biografiearbeit Dritte Generation Ost) gemeinsam einen Generationenaustausch unter Lesben. Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigene Biografie durch das Erzählen (neu) kennenzulernen und durch aktives Zuhören von anderen Biografien zu erfahren. So können die Teilnehmer*innen Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken, voneinander lernen und Zuschreibungen hinterfragen. Der gegenseitige Austausch wird von den Workshopleiterinnen moderiert. Vertraulichkeit, Achtsamkeit, Respekt, Wertschätzung sind die Grundlage der Zusammenarbeit. Jahrelange Erfahrungen in innerostdeutschen Kontexten zeigen, dass die Methode des Erzählens und Zuhörens in Zweiergesprächen von Teilnehmenden als sehr bereichernd erlebt wird, um sich individuell und gemeinsam mit der ostdeutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen, die Gegenwart besser bzw. neu zu verstehen und sich für zukünftiges Wirken zu empowern. Hier machen wir sie explizit für Lesben* nutzbar!

Das Workshop-Angebot ist kostenlos. Verpflegung bitten wir selbst mitzubringen. Es kann auch Essen bestellt oder in der näheren Umgebung erworben werden. Getränke können vor Ort erworben werden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Wir hoffen sehr auf altersgemischte Anmeldungen. Zudem möchten wir lesbisch lebende Frauen* mit verschiedenen Diskriminierungserfahrungen ermuntern, dabei zu sein.

Veranstaltet von der LAG Queeres Netzwerk Sachsen .e.V.

Oktober 2021

01.10. Zur Hexenverfolgung in Leipzig | Sachsen. Ein besonderer Stadtrundgang

Freitag | 16:00 bis 18:00 Uhr

Über das Unrecht jahrhundertelanger Hexenverfolgung in Sachsen, in Leipzig gibt es bis heute nur wenig öffentliches Wissen. Aber das Benennen von nachweisbar begangenem Unrecht trägt die Möglichkeit in sich, gesellschaftliche Zusammenhänge damals wie heute klarer zu erkennen…

Erarbeitet und angeboten vom Arbeitskreis zur Aufarbeitung der Hexenverfolgung in Leipzig/Sachsen in der Frauenkultur.

Treffpunkt: Altes Rathaus Leipzig; Arkadengang marktseitig.

Um Anmeldung wird gebeten.
Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

02.10. Female Empower Concept

Samstag | 11:00 bis 15:00 Uhr

SELBSTVERTEIDIGUNG-WORKSHOP
mit TANA SCHULTE, YouCanFight – Krav Maga Female Instructor

Workshop-Schwerpunkte:
Prävention, Mindset/geistige Grundhaltung und aktive Grenzsetzungen
Für Teilnehmerinnen ab 14 Jahren.

Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Frauen mit Gewalterfahrungen und Betroffene von Stalking. Jede Teilnehmerin kann selbst entscheiden, an welchen Übungen sie teilnehmen möchte.

Gewalt kann überall geschehen: zu Hause, am Arbeitsplatz, auf der Straße. Frauen und Kinder sind als vermeintlich schwache Mitglieder unserer Gesellschaft besonders häufig davon betroffen. In taktischer Selbstverteidigung geschulte Mädchen und Frauen werden deutlich seltener zu Opfern. Sie wissen, dass sie sich abgrenzen können.

Es gibt wirksame Konzepte, mit denen Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht oder Körperkraft sich und andere davor schützen können zum Opfer von Gewalt zu werden. Das Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining „Empower“ für Frauen und Mädchen folgt diesem Prinzip und vermittelt entsprechende Strategien. Das Training setzt an bei Elementen, über die Frauen selbst Kontrolle haben – wie z.B. „Bin ich in der Lage, Warnsignale der Gewalt zu erkennen? Bin ich bereit, offensiv gegen jemanden vorzugehen, der meine Interessen missachtet?“

Bearbeitet werden u.a. folgende Themen:

• Sensibilisierung für alltägliche Gewalt und die eigene passive und aktive Betroffenheit
• Selbstbewusste Verhaltensweisen kennenlernen
• Identitätsfindung, Selbstwertgefühl aufbauen und stärken
• Kommunikationsverhalten überdenken und trainieren
• Umgang mit Gewaltsituationen
• Entwicklung eigener Handlungskompetenz und Stärke in Konfliktsituationen, Grenzsetzung
• Möglichkeiten der aktiven Selbstverteidigung

Die Teilnehmerinnen lernen, dass jede für sich eigene Handlungsstrategien entwickeln muss. Dabei wird im Rahmen des Trainings das mutige und richtige Sich-Wehren genauso thematisiert, wie Weglaufen und Hilfeholen. Sie erfahren auch, wie sie ihr taktisches Training mühelos und ohne zusätzlichen Aufwand in ihren Alltag einbauen können und warum körperliche Kraft kein Problem für sie ist. Vermittelt werden einfache, schnell erlernbare und effektive Techniken zur körperlichen Selbstverteidigung.

Anliegen des Workshops ist zudem die Auflösung von Glaubenssätzen, die Mädchen und Frauen in eine Opferhaltung bringen. Jede Teilnehmerin erfährt: Ich kann kämpfen! Neben der Vermittlung unkomplizierter Selbstverteidigungstechniken geht es deshalb vor allem um die Entwicklung einer „Ich gebe nicht auf!“-Mentalität, einer durchsetzungsbereiten Gerichtetheit. Das Selbstverteidigungstraining beruht auf einfachen Prinzipien und natürlichen, intuitiven Reaktionen gegenüber Gefahren.

TANA SCHULTE, Ausbilderin und Trainerin Krav Maga und Konfliktmanagement, Präventionsmanagerin im Bedrohungs-management und Risikoanalyse, Geschäftsführerin, Heilpraktikerin (Psychotherapie), Mutter, widmet ihre Zeit und Kraft insbesondere dem Empowerment von Menschen, mit dem Ziel der Gewaltprävention. Seit 2013 leitet sie die Kölner Ausbildungsstätte YOU CAN FIGHT, die bundesweit Trainings- und Weiterbildungsformate im Bereich taktische Selbstverteidigung und Selbstbehauptung anbietet.

Eine Anmeldung ist bitte bis 02.10.2021 erforderlich.
Teilnahmegebühr: 35,- | 28,- Euro ermäßigt

10.10. Pilz-Führung im Auenwald

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr

PILZ-TOUR
mit Dr. NORBERT LEUBNER

Pilz-Sachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. (DGfM). Bitte an einen Sammelkorb, Messer und wettergerechte Kleidung denken. Mit etwas Finde-Glück können am Ende der Tour die Rohstoffe für eine Pilzmahlzeit mit nach Hause genommen werden. Voranmeldung bitte bis zum 08.10.2021 | Treffpunkt: Frauenkultur 10 Uhr.

Treffpunkt: Frauenkultur 10 Uhr

Teilnahmegebühr: 10,- | 6,- Euro ermäßigt
Diese Pilztour ist voll belegt!

Nächste Termine: So., 17.10., 9 Uhr | So., 31.10., 10 Uhr

10.10. Personal Essay

Sonntag | 11:00 bis 17:00 Uhr

SCHREIB-WORKSHOP

Workshop-Leitung:
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT

„Das schlechte Gedächtnis hat auch sein Gutes. (…) Meine Eindrücke sind jedes Mal wieder erfreulich neu und frisch, wenn ich an einen Ort komme, wo ich schon gewesen bin.“ (Montaigne).

Die Teilnehmer*innen lernen den ‘Personal Essay’ als Format des Schreibens kennen, das autobiografisches Erzählen mit dem nötigen Quäntchen Humor und (kritischer) Gesellschaftsanalyse verknüpft. Ausgehend von autobiografischen Beobachtungen und Gedanken reflektieren die Schreibenden über sich selbst und das eigene (Er-)Leben, in einer Art Selbstgespräch, das immer auch dialektisch ist. Geeignet für alle, die bereit sind, sich auch mit den eigenen Schwächen zu konfrontieren und damit den Blick auf das allgemein Menschliche zu öffnen.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren (EAG-FPI). | Anmeldung bitte bis zum 08.10.2021. Maximal 12 Teilnehmer*innen.
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.

11.10. Women at Work – Frauen im Handwerk

Montag | 10:00 bis 14:00 Uhr

VIERTER FACHTAG von und mit Migrantinnen

Der Fachtag ist ein Ort des Erlebens und der Informationen: In Live-Werkstätten präsentieren Stuckateurinnen, Friseurinnen und Kosmetikerinnen ihre Ausbildungsberufe und laden die Besucherinnen zum Mitmachen ein. An unterschiedlichen Ständen präsentieren sich ausgewählte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Migrantinnen, es werden Jobchancen geboten und darüber hinaus zeigen Austellerinnen ihre kunsthandwerklichen Fähigkeiten – auch jenseits klassischer Ausbildungsberufe.

In Impulsvorträgen und Gesprächsrunden erzählen Referentinnen von ihrem Weg in das Handwerk und darüber, wie sie sich selbstständig gemacht haben. In Workshops werden diese Wege, Chancen und Unterstützungsangebote in Ausbildung und in Selbstständigkeit noch genauer dargestellt. Hier haben alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Antworten von Fachexpertinnen auf ihre Fragen zu erhalten. Eine Schau der an diesem Tag entstandenen Werke bildet den Abschluss der Veranstaltung. Zudem lädt die Handwerkskammer Besucherinnen des Fachtags zu einer Exkursion in das Bildungs- und Technologiezentrum in Borsdorf ein. || Der Fachtag ist für die Teilnehmerinnen kostenlos.

Kooperationspartnerinnen von “Women at Work” sind neben der Stadt Leipzig und der Handwerkskammer zu Leipzig, der Verein ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V., der Kommunale Eigenbetrieb Leipzig/Engelsdorf, die Frauenkultur e. V., der Dachverband der Migrantenorganisationen e. V., das Jobcenter Leipzig, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die DPFA. sowie das Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH.Programm und Informationen zur Anmeldung unter www.leipzig.de/woman-at-work.

Ort: WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e. V., Halle A, Kochstraße 132, 04277 Leipzig

13.10. Älter werden, selbstbestimmt in eigener Wohnung leben… – und bei Bedarf unterstützt werden.

Mittwoch | 11:00 bis 12:30 Uhr

OFFENE GESPRÄCHSRUNDE

Mit CLAUDIA KRÜGER, AWO
Eine selbstbestimmte Lebensführung in der vertrauten Wohnumgebung so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, wünschen sich viele ältere Menschen. Die Stadt Leipzig möchte deshalb mit einem Präventiven Hausbesuch über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten im Alter informieren und beraten. Im Rahmen eines Modellprojektes werden Präventive Hausbesuche für drei Jahre (2020-2022) zunächst in zwei Stadtbezirken für Personen ab 75 Jahre erprobt.

Das Projekt beruht auf einem Stadtratsbeschluss vom Januar 2020 und der Anregung des Seniorenbeirates. Die Präventiven Hausbesuche sind ein freiwilliges und kostenloses Angebot. Die Projektkoordination übernimmt das Sozialamt der Stadt Leipzig. Das Sozialamt ist für die Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätssicherung und Evaluation des Projektes verantwortlich.

Heute können Sie all Ihre Fragen stellen.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Projekt wird mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen gefördert.

14.10. Leipziger Lesben*Treffen (LeLeTre)

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr

OFFIZIELLE ERÖFFNUNG des 28. LeLeTre’s

Offen für alle Menschen vom 14. – 17. 10. 2021
Jedes Leipziger Lesben*Treffen war und ist anders. Im vergangenen Jahr kam der pandemische Aspekt hinzu. Aber wir hoffen sehr, dass 2021 bei all den notwendigen Einschränkungen „offenes lesbisches & queeres Leben“ Raum nehmen kann, ohne dass Menschen gefährdet werden. Auch 2021 wollen wir gemeinsam mit Euch verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen thematisieren und diskutieren – von lesbischen Bewegungen ab den 1970er Jahren in BRD/DDR über die Situation des Gedenkens in Ravensbrück bis zur queeren Community heute in Ungarn. Es gibt Filmnächte, Gottesdienst, Spiele-Abend, Brunch – und DIE Lesung mit Anne Bax.

Und das LeLeTre ist wie immer auch Austausch und Auseinandersetzung, Gemeinschaft und Lachen… und miteinander unterwegs sein – unabhängig von Herkunft, Religion, Identität oder Andersfähigkeit.
Wir freuen uns auf Euch!

Ausführliches Programm: Siehe bitte Extra-Flyer und unter Leletre-Programm 2021

15.10. Netzwerk "Lesben gegen Rechts" & "Autonome feministische FrauenLesben Deutschland | Österreich"

Freitag | 18:00 bis 19:00 Uhr

VORSTELLUNG, INPUT UND GESPRÄCH

Beide Initiativen berichten von ihrer Arbeit. Vor allem zum aktuellen Stand der Gruppe: Autonome feministische FrauenLesben Deutschland | Österreich. Die Niederlegung einer Gedenkkugel für die ermordeten und verfolgten lesbischen Frauen im KZ Ravensbrück wird vermutlich im April erfolgen.
Eintritt gegen Spende

Weitere Infos zum LeleTre hier->

23.10. Biografische Werkstatt zu Christa Wolf

Samstag | 11:00 bis 13:00 Uhr

BIOGRAFISCHE WERKSTATT

Werkstatt-Leitung: PD Dr. BIRGIT DAHLKE

Die Frauenkultur porträtiert in dieser Werkstatt-Reihe Philosophinnen* | Autorinnen* als Impulsgeberinnen in ihrem gesellschaftlichen und zeitlichen Kontext… auch um zu zeigen, wie Wissen ihr Handeln beeinflusste; wie notwendig es ist, eigene Positionen öffentlich zu formulieren, um Diskurse über Verantwortlichkeit, humanistische Lebenskonzepte und Sinnfragen führen zu können. Die Schriftstellerin Christa Wolf (1929 – 2011) war und ist so eine Impulsgeberin. Ihre Literatur regt Ausein-andersetzung an, mit der großen Geschichte ebenso wie mit dem eigenen Alltagsverhalten. Ihre Texte polarisieren und eröffnen Perspektiven. Der Blick auf ihre Biographie lässt Krieg und Flucht als die Schlüsselerfahrung erkennen. Wie prägen sie ihre Literatur, wie ihre politischen und moralischen Entscheidungen? Empfohlene vorbereitende Lektüre: ihre Alltagschronik “Ein Tag im Jahr. 1960 -2000” (Luchterhand 2003) oder den Briefband “Christa Wolf. Briefe 1952-2011. Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten” (Suhrkamp 2016).

PD Dr. BIRGIT DAHLKE ist Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität Berlin und publizierte u.a. die Porträts “Wolfgang Hilbig” (Wehrhahn Verlag 2011) und “Christa Wolf. Antifaschistin – Humanistin – Sozialistin” (Königshausen & Neumann 2019)

Anmeldung bis zum 22. 10. 2021 erforderlich. || Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

Im Online-Format: Teilnahmelink wird nach bestätigter Anmeldung zugeschickt

27.10. Rap for girlz

Mittwoch | 11:00 bis 15:00 Uhr

Dreitägiger WORKSHOP

Mi., 27.10. – Fr., 29.10.2021 jeweils 11 – 15 Uhr (mit Pause)
mit HASZCARA, Rapperin und Produzentin

…seit 2015 steht Hazcara auf der Bühne, veröffentlichte zahlreiche Songs und gibt Konzerte in ganz Deutschland. „An diesen drei Tagen möchte ich mein Wissen gerne mit Euch teilen. Wir werden gemeinsam arbeiten zu den Grundlagen des Rap; zu Reimen, Technik, Flow und Performance. Wir finden (d)ein Thema; werden versuchen, gemeinsam einen Song zu schreiben – und werfen einen Blick in die Geschichte der Hip-Hop Kultur.“ Im MiO wird es einen Raum geben, in dem sich alle ausprobieren dürfen und wohl fühlen. Gearbeitet wird in verschiedenen Sprachen; die gemeinsame Workshop-Sprache ist Deutsch. Lesen- und Schreiben-Können auf Deutsch sind erforderlich.

Anmeldung bitte bis zum 25.10.2021 unter hallo@frauenkultur-leipzig.de
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ort: im Interkulturellen Mädchentreff MiO, Konradstraße 64, 04315 Leipzig