Lesungen, Vorträge & Filme
Zu den unterschiedlichsten Themenbereichen gibt es in der Frauenkultur Vorträge, Lesungen & Filme aus feministischer Sicht. Es gibt Porträts zu einzelnen Künstlerinnen* oder zu Frauen*, die in einem historischen Kontext stehen. Und natürlich Autorinnen*-Lesungen aller Art. Alle Veranstaltungen bieten die Möglichkeit des Gesprächs zwischen Referentinnen*, Künstlerinnen* und den Besucher:innen.
September 2026
24.09. Ein ungehaltenes Plädoyer

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
Mit CHRISTINA CLEMM
Was erzählen Gerichtsverfahren über unsere Gesellschaft? In ihrem neuen Buch „Ein ungehaltenes Plädoyer“ nimmt CHRISTINA CLEMM die Leser:innen mit in den Gerichtssaal und zeigt, wie eng Gewalt mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen verknüpft ist.
Anhand ihrer Erfahrungen als Anwältin macht sie sichtbar, wo wir als Gesellschaft versagen – und entwirft zugleich die Perspektive auf eine solidarischere und gerechtere Zukunft. Ein eindringliches, persönliches Plädoyer über Gerechtigkeit, Verantwortung und die Frage, was sich ändern muss.
CHRISTINA CLEMM ist Autorin und Fachanwältin für Familien- und Strafrecht in Berlin. Seit über 25 Jahren vertritt sie Betroffene geschlechtsspezifischer, rassistischer und rechtsextrem motivierter Gewalt und zählt zu den profiliertesten Stimmen zu den Themen Gewalt, Recht und gesellschaftliche Verantwortung. || Eintritt: nach Selbsteinschätzung
29.09. Frauen und Revolution oder Revolution hat ein weibliches Gesicht.

Dienstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH mit SHILA BEHJAT, Journalistin & Juristin
Shila Behjats lebendige Reportage zeigt, was die Welt vom Mut der Frauen lernen kann – ein Aufruf zum Feminismus der Stärke!
Vom Iran bis Belarus, von Fridays for Future bis zu den großen Diskriminierungsdebatten – Revolutionen und gesellschaftliche Wandlungsprozesse haben heute oft ein weibliches Gesicht. Ausgehend von den mutigen Frauen im Iran fragt die vielfach ausgezeichnete Journalistin Shila Behjat nach den Besonderheiten weiblichen Protests. Aus Gesprächen mit den Anführerinnen der Bewegungen entsteht eine lebendige Reportage, die zeigt: Auch unter widrigsten Umständen sind Frauen schon lange nicht mehr nur Opfer, sondern Protagonistinnen der Geschichte.
Ist es längst angebrochen, das weibliche Zeitalter? „Frauen und Revolution“ ist ein engagiertes Plädoyer – für ein neues Frauenbild, einen Feminismus der Stärke und weibliche Solidarität, die keine Ländergrenzen kennt
„Westlich, patriarchal geprägte Denkmuster offenzulegen – genau das macht den Essay nicht nur zu einer pointierten, sondern auch zu einer starken Lektüre.“ Anne-Kathrin Weber, Deutschlandfunk
SHILA BEHJAT, 1982 geboren, ist Journalistin, Publizistin und Moderatorin mit deutschiranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris, war Korrespondentin in London, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der EU. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie Dokumentationen und neue Formate.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung