Lesungen, Vorträge & Filme

Zu den unterschiedlichsten Themenbereichen gibt es in der Frauenkultur Vorträge, Lesungen & Filme aus feministischer Sicht. Es gibt Porträts zu einzelnen Künstler*innen oder zu Frauen*, die in einem historischen Kontext stehen. Und natürlich Autor*innen-Lesungen aller Art. Alle Veranstaltungen bieten die Möglichkeit des Gesprächs zwischen Referent*innen, Künstler*innen und den Besucher*innen.

Februar 2019

21.02. Mit Kunst gegen den Terror

Donnerstag | 19:00

THEMATISCHE EINFÜHRUNG & FILM

Am 11. Dezember 2014 sprengt sich während einer Theaterpremiere im französischen Kulturzentrum in Kabul ein 17 Jahre alter Selbstmord-attentäter in die Luft. Manche Zuschauenden klatschen – sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Schauspielenden und Musiker, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Jemals wieder Theater spielen? Nicht vorstellbar. Als Musiker berühmt werden? Viel zu gefährlich. Erst als der Schockder Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstlerinnen und Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen dadurch, ihr Trauma zu besiegen. “Kunst hat die Kraft, Leben zu retten, trotz allem, das ist die berührende Botschaft dieses Filmes, schrieb die “Hamburger Morgenpost” nach der Kinopremiere.

Einige der Künstler*innen, die den Anschlag auf der Bühne oder im Publikum erlebt haben, fliehen nach dem Anschlag nach Europa, teils unter dramatischen Umständen. Die meisten aber bleiben in Kabul und formieren sich neu – sie kehren gemeinsam zurück auf die Bühne und ziehen aus Hochsicherheitstrakts um auf die Straße, wo sie eine riskante, exponierte Produktion organisieren: Zum ersten Mal treten sie wieder gemeinsam auf, als der Lynchmord an der jungen Studentin Farkhunda weltweit Schlagzeilen macht – mit der Re-Inszenierung ihres Mordes setzen sie sich an die Spitze einer wütenden Protestbewegung, ungeschützt, vor Tausenden Passant*innen.

Eintritt: frei

28.02. Warum ist es wichtig, dass Frauen* wählen gehen?

Donnerstag | 16:00

EINFÜHRUNG, FILMARCHIVMATERIAL & GESPRÄCHSRUNDE

Warum wir im Jahr 2019 diese Fragen stellen, ist relativ einfach zu beantworten:
Frauen* wählen im Querschnitt anders als Männer*. Im Querschnitt bedenken Frauen* differenzierter mögliche Konsequenzen, die mit bestimm-ten Wahl-Ergebnissen verbunden seien könnten. Die Analyse der US-Wahlen 2016 z.B. zeigten sehr deutlich: Im Querschnitt haben mehr Frauen Trump nicht gewählt. Das bedeutet: Wären mehr Frauen zur US-Präsidentschaftswahl gegangen und hätten dann entsprechend der Wahlanalyse mehrheitlich Trump nicht gewählt. dann wäre der heute nicht Präsident und der Welt wäre viel Übles erspart worden.

Und alle Haltungen “Meine-Nation-zuerst” werden die aktuellen vorhandenen Konflikte auf dieser Welt dramatisch verschärfen. Exemplarisch abzuleiten ist dies am Ausstieg aus Klimaschutzverträgen. Kosten sparen, hemmungsloses Produzieren und Konsumieren. hat einen hohen ökologischen Preis. Millionen von Menschen sterben jährlich an den Folgen von Luftverschmutzung – auch in europäischen Städten ist die Schadstoffbelastung viel zu hoch. In China und Indien gehören Atemmasken schon heute zur Alltagsausstattung. Diese Entwicklung zeigt: Wir brauchen kluge politische Entscheidungen, die weitreichende Entwicklungen auch für die kommenden Generationen mitbedenken. Wir brauchen also denkende Frauen* und Männer.

“Eine Welt, in der die Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, ist eine bessere Welt.” – und zwar eine bessere Welt für Frauen* und Männer* gleichermaßen.

Dieser Leit-Gedanke der Ersten Frauenbewegung vor über einhundert Jahren ist unverändert aktuell und richtig. In dieser Nachmittagsgesprächsrunde wollen wir diesen Momenten nachspüren u.a. auch über historisches Filmarchiv-Material – und den Bogen zu heute schließen.
Eintritt: frei

März 2019

14.03. Künstler*innen gegen Fundamentalismus in Pakistan

Donnerstag | 19:00 bis 21:30 Uhr

VORTRAG & FILM

1947 entstand durch Teilung von Britisch-Indien der Staat Pakistan, der sich als islamische Republik gründete. Der zunehmend religiöse Funda-mentalismus Pakistans erschwert die Suche nach friedlichen Lösungen in der Region u.a. mit dem Nachbarland Indien als säkularem Staat. Künstler*innen erkunden, wie es möglich sein kann, demokratische Strukturen zu schaffen, die gerechtere Lebensgrundlagen für alle bilden. Gezeigt wird u.a. die Doku von SABIHA SUMAR „Zwei Frauen gegen den Fundamentalismus“.

Eintritt: frei

20.03. Brot & Rosen. Klasse und Geschlecht im Kapitalismus

Mittwoch | 19:00 bis 20:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

FEMINISTISCHE LESUNG des Argument Verlags
“Pan y Rosas” von ANDREA D’ATRI erschien 2004 in Argentinien. Behandelt wird die Geschichte der Frauenbewegung, von der Französischen Revolution, über Marx, Engels und die Sozialdemokratie, die Russische Revolution und die sozialistische Bewegung bis zu den modernen Debatten des Feminismus – von der zweiten Welle der 70er bis zur Queer-Theorie. Die argentinische Frauenbewegung hat in den letzten Jahren weltweit feministische Kämpfe inspiriert. Andrea D’Atri ist eine bekannte argentinische, sozialistische Feministin. Da sie leider nicht nach Deutschland kommen kann, stellt ihre Übersetzerin LILLY SCHÖN das Buch vor.

Eintritt: frei

21.03. Vorstellung sexualwissenschaftlicher Neuerscheinungen

Donnerstag | 18:00 bis 21:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

Neuerscheinungen der Buchreihen „Angewandte Sexualwissenschaft“ (Psychosozial-Verlag) und „Sexualwissenschaftliche Schriften“ (Hochschulverlag Merseburg)
Beide Buchreihen zielen auf innovative Buchveröffentlichungen und möchten zur Diskussion anregen.

Moderation: KATJA KROLZIK-MATTHEI
Heute u.a. die Psychosozial-Bände

Aids und HIV in der Türkei: Geschichten und Perspektiven einer emanzipatorischen Gesundheitspolitik
Hg. von ZÜLFUKAR ÇETIN und PETER-PAUL BÄNZIGER

Wir reden zu wenig! Angebote zur sexuellen Bildung Erwachsener.
RALF PAMPEL

Die BDSM-Szene: Eine ethnografische Feldstudie.
ANNE DEREMETZ

The Queer Intersectional in Contemporary Germany: Essays on Racism, Capitalism and Sexual Politics
Hg. von CHRISTOPHER SWEETAPPLE

Männliche Fachkräfte in die Kindergärten! Ja, aber… . Von der Ambivalenz zwischen staatlicher Förderung und dem Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs.
RICKY PASCH

Eintritt: frei

22.03. Kritische Masse. Der neueste Fall von V.I. Warshawski

Freitag | 18:00 bis 19:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

LESUNG des Argument Verlags… unabhängig & feministisch
von SARA PARETSKY (USA) | Präsentiert und übersetzt von der Ariadne-Verlegerin ELSE LAUDAN
Die älteste lesbische Privatdetektivin ist zurück: V.I. Warshawski stößt auf die unsichtbare Frau in der Geschichte der Physik. Ein Drogenfall verwickelt die legendäre Detektivin in die Machenschaften von Computerindustrie und US-Heimatschutz. Die Spur führt in die Vergangenheit einer jüdischen Kernphysikerin. Großer Schmöker, relevant & politisch.

Eintritt: frei

22.03. Die Lesbische* Büchernacht & QUEER-PARTY

Freitag | 20:00 bis 22:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

Gemeinschaftsveranstaltung von Konkursbuch, Krug & Schadenberg, Querverlag und Frauenkultur Leipzig
Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt (inkl. Party)

Ladies, Lust und Leidenschaft.
Roman von KARIN RICK | konkursbuch
Flughäfen und Filmsets, Gärten und Luxusvillen, Hotels, Bars und der wilde Westen sind Schauplätze der neuen erotischen Erzählung. Mal romantisch leidenschaftlich dann hinreißend komisch mit satirischem Humor werden queere Lebenswelten durcheinandergewirbelt. Die Magie der Sprache lässt ein funkelndes Kaleidoskop sexueller Begegnungen entstehen.

Die Wiener Autorin KARIN RICK schreibt seit vielen Jahren über Liebe, Sex und Macht. Ihre Romane verschränken grenzgängerisch sexuelle Freizügigkeit mit innigen Gefühlen. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte, Übersetzungsstudium an den Universitäten Wien und Paris, Studien- und Lehraufenthalte in Frankreich, Belgien und Spanien. Sie übersetzte u.a. Bücher von Hélène Cixous aus dem Französischen.

Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte
Her-Story von AHIMA BEERLAGE | Verlag Krug und Schadenberg
„Lesbisch zu sein ist für mich immer subversiv, liebevoll parteilich für Frauen und Feminismus.“
In ihrem Buch erzählt die langjährige Aktivistin, Moderatorin, Queer-Party-Veranstalterin und Autorin aus ihrem bunten, facettenreichen und oft turbulenten Leben, in dem eines bei allen Metamorphosen prägend bleibt: ihre lesbische Identität. Indem sie ihre Geschichte erzählt, möchte die Autorin dazu beitragen, dass Lesben und ihre Geschichte(n) nicht verschwinden und den Dialog neu beleben – zwischen Alten und Jungen, Queer-Aktivist*innen und Feminist*innen und allen, die mehr Trennendes als Verbindendes sehen …

AHIMA BEERLAGE, geb. in Gelsenkirchen-Buer, studierte in Marburg. Seit 1987 in Berlin saß sie beim linken Privatsender »Radio 100« für die erste schwul-lesbische Sendung „Eldoradio“ am Mikrofon und hob mit Freund*innen die »Queer Party« im SO36 aus der Taufe; u.a. erschien 1998 erschien ihr Roman Sterne im Bauch. Seit einigen Jahren komplettiert sie das Podium beim literarischen Quartett „Lesbische Auslese“ im Berliner Frauen-Kultur-Treff Begine und rezensiert Bücher für feministische Magazine. Zurzeit schreibt Ahima Beerlage an ihrem zweiten Roman.

Die Irrfahrten der Anne Bonnie.
Roman von KOSCHKA LINKERHAND | Quer-Verlag
Irland, 1704: Nach einem Skandalprozess um seine Affäre mit einer Dienstmagd und sein uneheliches Kind kehrt der Anwalt William Cormac seiner Heimat den Rücken und wird Baumwollfarmer in der Neuen Welt. Seine Tochter Anne wächst in großer Freiheit auf. Ihr Leben bleibt gezeichnet von Aufbrüchen: Mit siebzehn heiratet sie den Säufer James Bonnie und zieht mit ihm in die Karibik. In den Hafenschänken, die sie als Mann verkleidet aufsucht, trifft sie den Seeräuber Calico Jack und geht als Pirat zur See und wird ein tüchtiger Räuber und Mörder. Nach einem Überfall auf ein Kaufmannsschiff kommt Mary Reed an Bord, eine zweite verkleidete Frau, und Anne verliebt sich in sie. Die beiden beginnen eine heimliche Beziehung. Anne ist glücklich und glaubt, endlich ihren Platz in der Welt gefunden zu haben. Doch ihre abenteuerliche Suche nach einem „neuen Ort, wo die Dinge sich noch einmal anders verhalten“, lässt sie nicht zur Ruhe kommen.

Der Galgen fragt nicht, welcher Hals.
Roman von TOWANDER FLAGG | Quer-Verlag
Draufgängerische Frauen mit Revolvern – eine Erzählung wie eine Netflix-Serie. Nebraska im Jahr 1872. Die Kopfgeldjägerin Annie Goodlick wird von einem Prediger beauftragt, sich auf die Suche nach einer Bankräuberin zu machen, die am Tod seiner Ehefrau Schuld trägt. Auf die berüchtigte Revolverheldin Mary Dippin ist für „tot oder lebendig“ ein Kopfgeld ausgesetzt. In der Sommerhitze macht sich Annie auf den Weg, ohne zu ahnen, dass sich ihr Auftrag weitaus perfider entwickeln könnte als gedacht… ihr Pferd lahmt, andere Kopfgeldjäger wollen ihr die Gefangene abjagen und dann geht auch noch der Whiskey zur Neige. Zudem erfährt Annie nach und nach, dass Dippin, die ihr inzwischen als gar kein so schlechter Mensch mehr erscheint, den Mord, für den sie hängen soll, gar nicht begangen haben will.

TOWANDER FLAGG ist Stand-up-Comedienne, Kolumnistin und queere Aktivistin in Wien u.a. im von ihr mitgegründetem PCCC (Politically Correct Comedy Club)

Ab 22.30 Uhr
Die QUEERE-PARTY-NACHT zur Buchmesse
DJane XML* – bunt gemischt aus den 80ern, 90ern, 2000er, classics, queer-pop und Elektronisches von deep-house bis minimal und DJ*ane SCHLOTTE – Antifaltenrock; beglückend mit ihrem musikalischen Potpourri querbeet von den Blues Brothers über Queen und Gloria Gaynor zu Adele und wieder zurück.

Eintritt: 3,- Euro

23.03. He, du Glückliche!

Samstag | 16:00 bis 17:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

LESUNG mdv-Verlag
29 Lebensgeschichten ostdeutscher Frauen aus drei Generationen
MONIKA STENZEL & ULRIKE JACKWERTH

Fast vierzig Jahre nach dem bahnbrechenden Interview-Buch „Guten Morgen, du Schöne“ von Maxie Wander befragten die Autorinnen ostdeutsche Großmütter, Töchter und Enkelinnen, wie sie heute ihr Leben meistern, was sie glücklich macht, was Heimat für sie bedeutet. Wie haben sie die umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen nach 1989 erlebt, wie sich in der ‚westlichen Realität‘ zurechtgefunden? Und was bedeuten die gesellschaftlichen und biografischen Umbrüche für die nachfolgende Generation? In spannenden und oft berührenden Porträts werden die Frauen und ihre Geschichten vorgestellt.

MONIKA STENZEL, geb. in Halle/Saale. Abschluss an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. 1984 verließ sie mit ihrer Familie die DDR. Seitdem arbeitete sie als freie Schauspielerin. 2012 begann sie zu schreiben. He, du Glückliche! ist ihre erste Veröffentlichung. ULRIKE JACKWERTH, geboren in Wien. Schauspielstudium an der Universität Salzburg. Seit 1984 lebt sie in Berlin, arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin an zahlreichen Theatern im deutschsprachigen Raum und seit 2014 auch als Dozentin und Coach für Schauspiel.

Eintritt: frei

23.03. da unten. Über Vulven und Sexualität.

Samstag | 19:00 bis 20:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

LESUNG unrast-Verlag
Ein Aufklärungscomic über weibliche* Sexualität – spannend auch für erwachsene Frauen* und Männer*
ALICA LÄUGER

Bis heute wird Mädchen* und jungen Frauen* zu wenig über ihre eigene Sexualität beigebracht, sie wachsen mit Doppelstandards auf und erleben schon früh Rollenzuschreibungen. „Da unten“ bietet einen Überblick zu Themen rund um die Vulva an und will zu selbstbestimmten Entscheidungen empowern. In ansprechenden Grafiken wird über die Anatomie der Vulva, der Klitoris und des Uterus aufgeklärt. Es wird mit Mythen um die „Jungfräulichkeit“ aufgeräumt und über Sex-Positivität, Masturbation und Pornografie gesprochen. In illustrierter Form führt die Autorin selbst durch das Buch und gibt z.B. Präventionstipps gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Das Buch bietet auch neue Sichtweisen auf Lust, Begehren, Orgasmen und der Vorstellung von „richtigem“ Sex für erwachsene Frauen* und hält auch für Jungen* und Männer* wertvolle Tipps bereit. Eine der Kern-Botschaften ist, dass es am eigenen Körper und Begehren nichts gibt, wofür man sich schämen sollte, aber Einvernehmlichkeit mit dem/der (Sexual-)Partner*in und das Wohlfühlen mit sich selbst ein absolutes Muss ist.

ALICA LÄUGER, Kultur- und Medienpädagogin, ist Aktivistin des queeren und intersektionalen Feminismus. Sie schreibt und illustriert seit Gründung für das *innenAnsicht-Magazin. Zudem leitet sie Workshops und Seminare über Geschlechtergerechtigkeit.

Eintritt: auf Spendenbasis

24.03. Unerhörte Ostfrauen. Lebensspuren in zwei Systemen

Sonntag | 11:00 bis 12:00 Uhr

LEIPZIGER BUCHMESSE 2019 IN DER FRAUENKULTUR LEIPZIG

LESUNG Ibidem-Verlag
Dr. ELLEN HÄNDLER und UTA MITSCHING-VIERTEL

Unerhört: Das sind sie, die Ostfrauen, die in diesem Buch zu Wort kommen. Schon in den 1960er, 70er und 80er Jahren haben sie Beruf und Familie erfolgreich vereinbart, haben ‚das Kind geschaukelt und im Beruf ihre Frau gestanden‘. Anders als ihre Geschlechtsgenossinnen im Westen profitierten sie dabei von frauenpolitischen Maßnahmen wie flächendeckender Kinderbetreuung, Ausbildungsförderung oder Haushalts-tag – und mit der Wende erschien es einigen, als seien sie in Sachen Gleichberechtigung weit zurückgefallen.
Authentisch, emotional und auch trotzig verteidigen die interviewten Frauen ihre Erfahrungen in Ost und West. Die Autorinnen versprechen den Leserinnen und Lesern eine interessante, spannende und unterhaltsame Lektüre mit einer Prise Humor.

Eintritt: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

29.03. Blühende Fantasie. Die eigene Lebensvision gestalten.

Freitag | 19:00 bis 21:00 Uhr

LESUNG mit LUISA FRANCIA

In ihrem neuen Frauen-Ratgeber beschreibt Luisa Francia, wie Frauen sich mithilfe von Imagination und Ritualen die Realität erschaffen können, die ihnen wirklich entspricht. Schritt für Schritt führt die bekannte Autorin Frauen zurück in eigene Kraft und Weisheit.

Aus ihrer jahrzehntelangen Arbeit weiß sie, dass diese sich oft selbst im Weg stehen; oft leben sie in einer Illusion, anstatt eigene Visionen und Träume zu verwirklichen. Sie hängen in alten Glaubenssätzen fest wie „Das schaffe ich nie“ oder „Ich bin nicht gut genug“, die kaum wahrnehmbar automatisch im Gehirn ablaufen und sie daran hindern, den eigenen Weg zu gehen.
Luisa Francia schafft mit vielen Beispielen und Übungen die Basis, alte untauglich gewordene Lebensbilder auszumisten. Das stärkt den Mut, das Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Die praktischen Visions-Übungen und Imaginationen dieses Ratgebers bringen die eigenen Lebensträume wieder in Erinnerung. Die alltagstauglichen Rituale machen neue Erfahrungen möglich. So öffnet „Blühende Fantasie“ einen weiten Raum der Selbstverwirklichung.

Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

April 2019

04.04. Mit dem Rad im Sommer 2018 durch Kirgisien

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

MULTIMEDIALER VORTRAG
Der Weg ist das Ziel.
SABINE MEHNERT, Leipzig

Sie war wieder unterwegs… allein mit dem Fahrrad. Für Sabine Mehnert ist das „Entdecken per Fahrrad“ fast schon Passion; sie bereiste bereits Länder wie Armenien, Georgien, den Iran, Lappland, das Baltikum… Dieses Mal war sie unterwegs im Land mit den hohen Bergen des Tien Shan, dem zweitgrößten Gebirgssee der Erde ‚Yssyköl‘, freundlichen und hilfsbereiten Menschen, wilden Pferdeherden – und entlang auf Straßen, die keine mehr sind. Start von der Hauptstadt Bischkek in die alte Handelsstadt Osh, auf den Spuren der Alten und Neuen Seidenstraße.

Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt