Ausstellungen | Galerie

In den über 29 Jahren Galerie-Tätigkeit der Frauenkultur Leipzig hat sich der Ort als wichtiger Raum für Ausstellungen von Künstler*innen aus dem professionellen wie autodidaktischen Bereich etabliert.

In allen geschichtlichen Zeitepochen war die Bildende Kunst neben der Sprache wichtigste Form der Artikulation in allen sozialen Schichten von Gesellschaftssystemen. Durch die minimalen materiellen Voraussetzungen wie den fast unbegrenzten Varianten des bildnerisch kreativen Tätigseins fungiert unverändert im Unterschied zu anderen Kunstgenres die Bildende Kunst als ein alltägliches und spontanes Ausdrucksmittel insbesondere für Frauen*.

Die Ausstellungsräume in der Frauenkultur Leipzig werden multifunktional genutzt. D.h. alle Ausstellungen sind in die anderen Veranstaltungsangebote eingebunden und werden dadurch auch von Besucher*innen wahrgenommen, deren Interesse nicht explizit auf die Bildende Kunst gerichtet ist. In diesem Rahmen ist für alle Betrachter*innen ein offener und unbefangener Umgang mit Kunst möglich.

März 2020

02.03. Aufarbeitung der Hexenverfolgung u.a. in Zeiten der Reformation in Leipzig und Sachsen

Montag | 18:00 bis 20:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG mit Rundgang

Zur Geschichte Leipzigs und der Region gehört auch das Unrecht jahrhundertelanger Hexenverfolgung in Leipzig und Sachsen (1450 bis 1750). Bis heute gibt es nur wenig öffentliches Bewusstsein um diesen Teil der (Stadt)-Geschichte. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, sich zu diesem Thema zu informieren.
Nach einer thematischen Einführung werden zwei einzelne Prozesse der Hexenverfolgung in Leipzig vorgestellt.

Eröffnung: MADELEINE APITZSCH & CHRISTINE RIETZKE
AK Aufarbeitung Hexenverfolgung der Frauenkultur Leipzig

Musikalische Umrahmung:
SILVIA NEEDON Percussion

Dauer der Ausstellung:
02.03.2020 – 30.04.2020

Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3 – 7

Ausstellung und Veranstaltungen finden statt in Kooperation des Arbeitskreises Aufarbeitung Hexenverfolgung, des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur und der VHS. Sie sind entgeltfrei.

19.03. Verschoben: Bei den Roma in Rumänien. Eine Fotoreise

Donnerstag | 19:00 bis 12:00 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Fotografien von
MARIA NOTBOHM

Musikalische Eröffnung:
GAL LEVY, klassische Gitarre

Im Sommer 2018 reiste Maria Notbohm nach Siebenbürgen. Sie fotografiert am liebsten Menschen in ihrem sozialen Umfeld … hier u.a. in einem Dorf, das seit 1990 überwiegend von Roma bewohnt wird. Entstanden sind berührende Bilder, die die Lebensumstände fernab von bestehenden Vorurteilen dokumentieren. Neben faszinierend handwerklichen Fähigkeiten stehen ebenso Alltagsmomente im Mittelpunkt der Ausstellung.
Eintritt: frei