Sechstes Leipziger Frauen*FLINTA*Festival:
Gewalt überwinden! Wir kämpfen für eine gerechte Zukunft!

Freiheitlich-demokratisches Leben braucht überall eine aktive und gleichberechtige
Beteiligung von FLINTA* – Frauen, Lesben, inter und nicht binäre Personen, trans und agender Personen

Das Sechste Leipziger Frauen*FLINTA*Festival ist ein Festival mit vielen Künstlerinnen*… mit feministischen Initiativen, mit großem Angebots-und Info-Markt… mit zahlreichen Unternehmerinnen, Handwerkerinnen, Projekt-Gruppen und Vereinen. Es ist ein feministisches Kultur-Festival, das sich gesellschaftspolitisch deutlich positioniert – und zum Zuhören, zum Miteinander-Reden, zum Feiern, zum Tanzen einlädt. Das ist kein Widerspruch, denn Kunst & Kultur beinhalten letztendlich immer Reflektionen des Alltages und können als sehr unmittelbarer Input thematischer Auseinandersetzungen wirken.

Ein Anliegen des Festivals ist es, Dialoge & Diskurse über Kunst & Kultur von Frauen*|FLINTA* zu initiieren, um Hintergründe von gesellschaftlichen Unrechtssituationen und geschlechtsspezifischer Nichtgleichstellung öffentlich aufzuzeigen – und um ein gemeinsames zivilgesellschaftlich-feministisches Handelns zu befördern.

Unser feministisches Handeln richtet sich gegen jedes patriarchale System, das FLINTA* instrumentalisiert, demütigt, vergewaltigt und tötet – und unsere Solidarität gehört immer allen Frauen*|FLINTA* weltweit! wir wollen eine Zukunft, die gerecht ist für alle! Deshalb fordern wir: Patriarchale Gewalt überwinden! Wir kämpfen für eine gerechte Zukunft! Doch was müssen wir alle dafür tun? Auf unserem Festival wollen wir uns u.a. dieser Frage stellen – über unterschiedlichste feministisch künstlerische Acts und Angebote – und damit Diskussionen & Gespräche & Veränderungen initiieren…

Es wird auf dem Festival Raum zum Austausch und zur Vernetzung geben. Für alle, die an feministischen Themen interessiert sind, gibt es ein Podium; Inputs und Infostände. Und um den Mut, die Kraft und Kreativität von Frauen* und FLINTA* live zu erleben & zu feiern, haben wir begeisternde Künstler:innen, Musiker:innen & Tänzer:innen eingeladen.

Alle haben unterschiedliche Biografien und bringen verschiedene Erfahrungen mit – darin liegt unsere Stärke. Auf unserem Festival möchten wir allen einen Ort bieten, sichtbar zu sein, sich untereinander kennenzulernen und zu vernetzen.

Das Sechste Leipziger Frauen*FLINTA*Festival ist ein Festival für ALLE Menschen!

Zwei Bühnen mit Live-Acts, Musik, Tanzperformances, Redebeiträgen; Info-Ständen feministischer Gruppen & Initiativen, Angebote lokaler Künstlerinnen*, Literatur & Szene; Beratungsangebote; Stadtrundgänge und Mitmach-Aktionen für Menschen jeden Alters.

Moderation:
AISHA CAMARA – Campaignerin, FFM. Sie denkt, spricht und schreibt zu den Themen Antirassismus, Feminismus und Empowerment.

Künstlerische Main-Acts:
  • HERJE MINI – Jiddisch Folk | | Leipziger Trio | Balkan-Folk, Klezmer- und Ladino-Musik
  • FARAVAZ FARVARDIN – Iranian Singer, Activist, Fighter | Founder of the ‘Right to sing’ registered association
  • CARY – Liedermacherin | Deutsch-Pop
  • LILA SOVIA – New Wave Rap- und Spoken Word Artist
  • INTERNATIONALER FRAUENCHOR – begeisternder Chorgesang lateinamerikanischen Komponist:innen
  • GEMS CREW & MILLITANZFLINTA* Freestyle Tanzcrews aus Leipzig
  • HÄLM – Zwei enthusiastische Musikerinnen mit aufregender und mitreißender nordischer Musik (Finnland, Schweden, Norwegen…)
  • BABY SHOO, Entertainment von Hip Hop bis Funk, von Beat Box bis Soul… tolle Show für Groß und Klein
  • ANTR (G-EDIT) – Genre: Hiphop, Afrobeats, Pop
  • JESSY JAMES LAFLEUR – Poetry Activist & LOST POETAS
  • plus Podium „Gewalt überwinden! Wir kämpfen für eine gerechte Zukunft! Doch was müssen wir alle dafür tun?”
    Moderation: QUYNH ANH LE NGOC, Dolmetscherin & Speakerin zu Sprache, Macht und Rassismus
    Gäste: AMINA AZIZ, Journalistin u.a. der taz & Missy Magazine; HENRIETTE RODEMERK, Else-Frenkel-Brunswik-Institut und LENA SCHLUTTER, ndk Wurzen

Zu den künstlerischen Acts u.a. …

Moderation

Aisha Camara

ist Kuratorin, freie Moderatorin und interdisziplinäre Kommunikationsberaterin. Ihr Schaffen verortet sie an den Schnittstellen zwischen diskriminierungskritischer Kommunikation, Kultur und politischer (Jugend-) Bildung. Als Kind des 90er Hip Hops bringt sie gerne eine gewisse Portion Drip in ihre Projekte und findet zu jeder Situation eine passende Rap-Quote. Was sie antreibt: Schwarze Musik, politisches Engagement, und eine große Schüssel Fufu mit Okra. Sie setzt sich mit großem Engagement beruflich wie privat für marginalisierte Menschen, insbesondere Familien ein.

Faravaz

kanalisiert die kollektive Frustration, die iranische Frauen nach Jahren der täglichen Erniedrigung empfinden. Faravaz hofft, durch ihre Musik als Katalysator für Veränderungen in ihrem Land zu wirken. Ihre musikalische Reise begann im Iran, wo Sologesang für Frauen verboten war und die gesellschaftliche Akzeptanz für die Beteiligung von Frauen an der Musik selbst in ihrer eigenen Familie begrenzt war. „Jedes Mal, wenn ich zu einem Konzert ging, habe ich geweint“, erinnert sie sich.

„Ich stellte mir mich und die anderen Sängerinnen auf der Bühne vor und die Traurigkeit darüber, dass ich diese Möglichkeit nicht hatte, überwältigte mich.“

Weil Faravaz die konventionellen Wege versperrt waren, trat sie 2016 als Solistin im Musikvideo „Dance With Me“ trotzdem mutig ins Rampenlicht. Mit dieser kraftvollen Produktion wollte sie die Unverwüstlichkeit und Hoffnung der Menschen zeigen, die trotz ihres schwierigen Lebens im Iran nach Glück streben. „Dance With Me“ wurde auf Social-Media-Plattformen tausendfach geteilt. Ihr mutiges Aufbegehren gegen die Islamische Republik hatte einen hohen Preis: Als Faravaz 2017 für ein Konzert nach Berlin kam, wurde sie wegen ihrer Teilnahme an dem Stück angeklagt und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Seitdem lebt sie in Deutschland, wo sie zwar ihrem Traum vom Singen frei nachgehen kann, aber auch weit weg von ihrer Heimat und ihrer Familie ist. Zwei Jahre später startete sie die Frauenkampagne #RightToSing, die sich gegen das Gesangsverbot für Frauen im Iran einsetzt.


CARY

Liedermacherin Leipzig | Deutsch-Pop

„Beängstigende Songs…vorsichtig optimistisch. Ihre Stimme: Mal hypnotisierend flüsternd, mal voller unzerbrechlicher Kraft. Für die Crowd ist danach nichts mehr so, wie es war.“

CARY live – das ist eine fast schon magische Erfahrung. Mit drei veröffentlichten Solo-EPs im Gepäck steht CARY kurz davor, der vielversprechendste Pop-Export ihrer Heimatstadt Leipzig zu werden. Aus atmosphärisch-beatlastigem Pop, HipHop und Garage- sowie Elektro-Einflüssen kreiert CARY eine außergewöhnliche Welt, die praktisch außer Konkurrenz ist. Der Future Sound in Kombination mit ihrer unverkennbaren Stimme führt Fans direkt an den Kern ihrer tiefgehenden Lyrics. Das Sichtbarmachen von inneren Kämpfen ist für CARY der wichtigste Schritt:

„Wenn Menschen zu mir kommen, und mir sagen, dass meine Musik ihnen geholfen hat, dass sie sich gesehen und verstanden fühlen – das ist das Größte, was ich erreichen kann.“

Hier gibt es Platz für Paradoxien und Zerissenheiten zwischen unbändiger Stärke und Verletzlichkeit, Selbstkonfrontation und Vergebung. Es ist dieser Mut zu aufrichtiger Ehrlichkeit und Widersprüchlichkeit, der CARY zu einer perfekten Identifikationsfläche macht.


LILA SOVIA

ist ein New Wave Rap- und Spoken Word Artist aus Hamburg und Wien. Als facettenreiche Newcomerin überzeugt LILA SOVIA mit harten Trap-Punchlines gegen Täter und Transfeindlichkei sowie mit empowernd-poppigen und clubfähigen Sommerhits wie „FLINTA“ und „Süssmaus“, die Lust auf mehr machen. Auf dem neuestem Projekt, einer doppel EP namens „No Need 4Speed“ zeigt sich LILA SOVIA von einer sehr persönlichen und zerbrechlichen Seite. In einer Gesellschaft, in der ständiges Arbeiten und Leisten zur Gewohnheit wird, sind Pausen eine Form von Widerstand und radikale Selbst- und Community-Fürsorge lebens- und vor allem überlebenswichtig.

Das weiß trans-nonbinary-Aktivistin und Lyriker*in LILA SOVIA selbst am besten und liefert eine Mischung aus sanft-melodischen und eingängigen Cloud-Rap Tracks, sowie den erwartet provokanten und fordernden New-Wave und Hyperpop-Songs, und Capella Spoken Word Parts die klarzeigen: LILA SOVIA kann alles, vor allem aber hat LILA SOVIA hat gerade erstangefangen.


HERJE MINI

Jiddisch Folk | | Leipziger Trio – 3 Musikerinnen | Balkan-Folk, Klezmer- und Ladino-Musik
Die drei exzellenten Musikerinnen aus Polen, Israel und Deutschland – IZABELA KAŁDUŃSKA – Violine; GAL LEVY – Schlagzeug & Gitarre; FRIEDERIKE VON OPPELN-BRONIKOWSKI – Klarinette … entführen in eine mitreißende Klangwelt aus Tempo, rhythmischer Vielfalt, Improvisation und Virtuosität.

Izabela Kałduńska – die gebürtige Gdanskerin studierte Violine an der HMT Leipzig. Izabela ist musikalisch sehr vielseitig unterwegs: u.a. erfolgreiche Solo-Projekte; spielt in der Staatskapelle Halle, , mit zeitgenössische Kompositionen, Experimente mit elektronischer Musik. Friederike von Oppeln-Bronikowski – studierte Klarinette an der HfMT Hamburg und der HMT Leipzig, spielt in Klezmer- und Balkanbands, ist Ensemble-Mitglied bei Rozhinkes und Klänge der Hoffnung, stellvt. Solo-Klarinettistin am Theater Vorpommern. Gal Levy – Israeli, hat klassische Gitarre an der Jerusalem Academy of Music and Dance studiert, war Mitglied im Emil Aybinder Ensemble, bei DADAdrag und dem Smartut Ensemble, Trommeln und Percussion hat sie bei der Aktivistsgruppe Rhythms of Resistance Jerusalem gelernt.


Hälm

Zwei enthusiastische Musikerinnen aus unterschiedlichsten geografischen Richtungen treffen sich in Berlin und spielen – verliebt in die tiefgründige, aufregende und feinsinnige Musik des hohen Nordens – mit Verve, Leidenschaft und sichtbarer Freude traditionelles aus Schweden, zeitgenössisches aus Norwegen, verrücktes aus Finnland und romantisches aus Dänemark. Ein mitreißendes Vergnügen!

Natasha Jaffe (CAN) studierte klassisches Cello in New York und Philadelphia. Mit ihren glühenden Melodien, launigen Improvisationen und leidenschaftlichen Begleitungen ist sie ein wunderbar betörender Konterpart zu den zwei dominanten Geigen der Band. Natasha bezaubert die Berliner Musikszene seit 2013 mit ihrem strahlenden, charmanten Spiel. Barbara Steinacker (D) kam nach einer klassischen Ausbildung durch Zufall zum Folk, studierte in zahlreichen Masterclasses und Workshops in Irland, den USA und Skandinavien, trägt mit ihrem riesigen Repertoire an tunes maßgeblich zum Programm der Band bei und ist das penetrante Management der Band. Barbara lebt seit 2000 in Berlin und ist in der lokalen Folkszene aktiv.


Baby Shoo. Hotte Beats für coole Kids!

Gute Laune für Groß & Klein, die ansteckt & zum Mitmachen einlädt!

Baby Shoo präsentiert eine “Show der anderen Klasse” – von Hip Hop über Funk bis Beat Boxing, hat sie für jeden Anlass den passenden “SHOO” … und alle könnnen mitmachen! Überzeugt euch selbst von Frankfurts Finest Selection mit witzigen Popping and Locking Parts!

„Be Shoo“, die Gründerin der Plattform Baby Shoo Entertainment, beeinflusste, als eine der ersten Frauen und Siegerin zahlreicher Dancecontests, die Hip Hop Szene Frankfurts a.M. Bereits mit 17 Jahren leitete sie Tanzworkshops und sammelte erste Erfahrungen als Choreografin. Kinder und Jugendliche liegt ihr komplett am Herzen, deshalb arbeitet sie seit über 20 Jahren in verschiedenen sozialen Einrichtungen im Rhein Main Gebiet. Wir sind begeistert, dass sie dabei sein wird!


Gems Crew

Seit 2018 existiert “Gems Crew”, eine Flinta* Freestyle Tanzcrew zwischen 16-29 Jahren aus Leipzig und Dresden. Wir tanzen verschiedene Tanzstile z.B. Hip Hop, House, Krump, Breaking und Waacking und verbinden diese auch mit anderen Kunstformen z.B. Film und Lyrik.

Wir haben uns als Crew das Ziel gesetzt, Flinta* Personen in der Tanzszene zu unterstützen, um Gleichberechtigung zu fördern. Wir wollen uns und andere junge Queers zum Tanzen inspirieren und ermutigen. Seit Jahren leisten wir wichtige Arbeit in der Tanzszene. Dazu zählen regelmäßige freie Tanz-Sessions dienstags in Dresden und mittwochs in Leipzig. Unser Ziel ist es, einen Safer Space für alle zu schaffen und einen offenen Raum in dem sich alle wohlfühlen. Darüber hinaus fahren wir gemeinsam und individuell auf Battles in ganz Deutschland und treten mit Shows auf. Ebenso organisierten wir Ende 2023 unser erstes eigenes Battle „Feel Your Gem“. Mit einer vielseitigen Social Media Präsenz thematisieren wir auf Plattformen wie Instagram regelmäßig was uns bewegt und was wir leisten.


MILITANZ ~ Queer-feministische Tanzperformance

MiliTanz, eine linkspolitische & queer-feministische Tanzgruppe lädt zum Mitmachen ein!
Politische Emotionen können manchmal nur schwer in Worte gefasst werden – das verdindende Element des Tanzes ermöglicht, sie zu kanalisieren, sichtbar zu machen und laut nach Außen zu tragen. Mit ihrer Performance demonstrieren sie Selbstbestimmung über den eigenen Körper und mit partizipativen Elementen laden sie alle Besucher:innen ein, so Gefühle der Selbstwirksamkeit und der Gemeinschaft zu schaffen.
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~ MILITANZ ~ Queer-feminist dance performance
MiliTanz, a left political & queer-feminist dance group, invites you to join!
Political emotions can sometimes be difficult to put into words – the unifying element of dance allows them to be channeled, made visible, and loudly expressed outward. With their performance, they demonstrate self-determination over their own bodies, and with participatory elements, they invite all attendees to create feelings of self-efficacy and community.


ANTR (G-Edit)

Genre: Hiphop, Afrobeats, Pop
Ihre DJ-Sets sind fließend und basieren auf experimenteller elektronischer Tanz- und Bassmusik, aber auch auf Popmusik. Ihr künstlerischer Anspruch ist es, Subkultur mit Mainstream zu verschmelzen… und mit Brüchen und unkonventionellen Impulsen für Aufregung und eine dynamische Atmosphäre auf dem dancefloor zu sorgen.”


Internationaler Frauenchor Leipzig

wurde im November 2020 gegründet, als sich eine Gruppe Frauen verschiedener Nationalitäten zu zusammenfand, um gemeinsam Chorlieder in spanischer Sprache zu singen. Die Chor-Sängerinnen kommen u.a. aus Venezuela, Kolumbien, Kuba, Chile, Spanien, Frankreich, Slowakei, Griechenland, Ukraine, Brazil, Russland, Costa Rica, Südkorea, Mexico, El Salvador, Peru und Deutschland. Der Chor ist auf verschiedenen Bühnen der Leipziger Musikszene aufgetreten – so in der Alten Börse und im großen Saal des Leipziger Gewandhauses zusammen mit dem Orchester Klänge der Hoffnung. Der Chor hat das Anliegen einen Raum für Begegnung, Interkulturalität und Integration zu öffnen – einen sicheren Ort für alle begeisterte Frauen des Chorgesangs zu sein. Der Chor probt einmal wöchentlich, das momentane Chor-Repertoire unter der Leitung der chilenischen Dirigentin DARSY ASTORGA FLORES widmet sich besonders lateinamerikanischen Komponist:innen.

Darsy Astorga Flores, Bachelor- und Masterabschluss in Gesang und Chorleitung in Chile, erhielt 2019 ein Stipendium für ein Studium an der Hochschule für Musik Felix-Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig, sie ist im Leipziger Chorverband tätig und singt als Mezzosopranistin im Gewandhaus-Chor.

Frauengeschichte in der Leipziger City entdecken.

Stadtführung von & mit Gerlinde Kämmerer
Treffpunkt: 04.05.2024, 14:30 – ca. 15:30 Uhr | Altes Rathaus, Arkade Eingang Stadtmuseum.

Einige sichtbare und verborgene Frauengeschichtszeugnisse in Marktnähe stellt Gerlinde Kämmerer vor, Autorin der ersten Leipziger Frauenstadtrundgänge und Beirätin der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.,

weitere Infos folgen…

Die Frauenkultur, das MiO und das FiA sind natürlich mit vor Ort…

Aktionen zum Frauen*FLINTA*Festival am Stand der Frauenkultur u.a.:
Viele Informationen und Materialien zu einem fairen Miteinander aller Menschen, Ausmal-, Rätsel- und Geschichten-Hefte zu „Fair-Play in der Schule“, spannende Mit-Mach-Spiele und eine Namensaktion: auf dem Markt können alle ihren Namen malen, schreiben, kreativ gestalten… und Teil der Namenskette werden… „Ich stehe mit meinem Namen für ein offenes demokratisches Miteinander aller Menschen“.

Frauen, Frauen* oder/und FLINTA*?

Die Diskussion um das „Für und Wider des Gendersternchens“ führen wir seit Jahren auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Positionen und Meinungen von FLINTA*-Personen aus unseren Wirkungskreisen sind sehr verschieden und aus unseren Erfahrungen mehr „pro als kontra“.

Bei unseren feministischen Projekten und Zielgruppen nutzen wir sprachlich FLINTA* wie auch Frauen*. Im Kontext des gesamtkonzeptionellen Anliegens haben wir uns im Team auf die Bezeichnung „Leipziger Frauen*FLINTA*Festival“ verständigt. Natürlich liegt die Frage “obenauf”: Warum aber “Frauen* und FLINTA*?

Der Grund ist:
Frauen* – für all die, die nicht wissen, was die Geschlechter-Kategorie “FLINTA” bedeutet. FLINTA* – für all die, die eine offene und öffentliche Geschlechter-Vielfalt als ein Teil ihres persönlichen Lebenskonzeptes leben.

Entscheidend ist aber letztendlich immer: Wie wird das „Gender-Sternchen & FLINTA“ verstanden und kommuniziert!

Jetzt-Stand:
Für uns steht „das Sternchen bei Frauen*“ für die breite Vielfalt an Personen, die sich selbst als Frauen lesen bzw. die als Frauen gelesen werden oder sich nicht im binären Geschlechterkonstrukt verorten.

Das Sternchen ist auch Symbol für: Frauen sind divers, sind nicht nur weiße Cis-Frauen; sie haben verschiedene Geschlechtsidentitäten, leben diverse sexuelle Beziehungen – und das Sternchen symbolisiert die Aufhebung der nicht wirklichkeitsabbildenden binären Geschlechterperspektive.

FLINTA* steht für _F_rauen, _L_esben, _I_nter-, _N_icht binären, _T_rans- und _A_gender Personen (FLINTA*)

Das Sechste Leipziger Frauen*Festival wird veranstaltet von: