Hier findet ihr den Teilnahme-Link zu unseren Online-Veranstaltungen.


Zur aktuellen Online-Veranstaltung der Frauenkultur Leipzig

Zuerst erscheint die Datenschutz-Seite. Nach Zustimmung das Teilnahme-Login.

Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Hinweis: Für alle Veranstaltungen/Kurse gilt z.Z. Sächsische Corona-Notfall-Verordnung vom 19. November 2021.

Alle sozio-/kulturelle Veranstaltungen der Frauenkultur Leipzig können vom 22.11.2021 bis 12.12.2021 nicht in Präsenz stattfinden!

Die Frauenkultur Leipzig führt online-kompatible Veranstaltungen, Kurse und Angebote während dieser Zeit digital durch. | Stand: 22.11.2021

Wir hoffen sehr, dass diese pandemischen Maßnahmen der Kontaktreduzierung erfolgreich sind und wir uns sehr bald wieder mit allen Sinnen begegnen können.

Mit allerbesten Grüßen und Wünschen
Das FraKu-Team

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

Zum AK Mädchen und Junge Frauen Leipzig


Zur offiziellen Webseite des Leipziger Frauen*Festival | 2022: am 18.06.2022


Verzweigungen. Jüdische Lebenszweige …

Sexuelle Gewalt an Kindern ist nie „privat“!
Hinsehen. Handeln. Jetzt!

save the dates

Dezember 2021

03.12. Verschoben in 2022! Schloss und Fabrik

Freitag | 17:00 bis 18:30 Uhr

Update: Verschoben in das Jahr 2022!

BUCHPREMIERE und LESUNG
Neuauflage des sozialen Romans (1846) von LOUISE OTTO-PETERS

Die Lesung wird mit revolutionären Arbeiter:innenliedern vom SINGEKLUB LEIPZIG begleitet.

Als junge Frau verfasste Louise Otto-Peters (1819 – 1895) – Initiatorin und Mitbegründerin der ersten Frauenbewegung – in den Jahren 1845/46 ihren Roman Schloß und Fabrik, in welchem sie die sozialen Gegensätze im frühindustriellen Kapitalismus ihrer Zeit reflektiert und die menschliche Ausbeutung der arbeitenden Klasse kritisiert. Dieser Klassiker sozialkritischer Literatur durfte vor 175 Jahren nur in stark zensierter Form erscheinen, konnte aber dank Wiederauffinden der Zensurakte mit den beschlagnahmten Druckbogen 1996 rekonstruiert werden – so wie ihn Louise Otto einst verfasste. Diese erste und bis heute einzige vollständige Ausgabe ist restlos vergriffen. Im Jahr des 175. Erscheinungsjubiläums wurde dieses einzigartige Zeitdokument neu aufgelegt und u.a. um ein Vorwort und eine Einführung von Prof. Dr. Godula Kosack und Dr. Giesela Notz ergänzt.

Sie sind herzlich eingeladen, Louise Otto-Peters als Romanschriftstellerin und Gesellschaftstheoretikerin zu entdecken, die in ihrem Roman weitsichtig über die Probleme ihrer Zeit und Lösung derselben sinniert, dabei jedoch kaum an Aktualität eingebüßt hat.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@lopleipzig.de || Veranstaltung der Louise Otto-Peters-Gesellschaft
Eintritt: frei

04.12. ONLINE! Jahresrückblick schreiben

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

Update: Findet pandemiebedingt im Online-Format statt!

WORKSHOP
mit DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT

Ein Jahr ist so reich an Ereignissen. Zu voll, um die große Entwicklung zu spüren? Zu voll, um sich noch an Einzelheiten zu erinnern? In diesem Workshop befragen wir das vergangene Jahr. Was hat es Dir geschenkt? Was willst Du mitnehmen? Was soll bleiben, von diesem Jahr? Warum sich nicht mal was Gutes tun? Sich Zeit gönnen für einen freudigen Rückblick auf die Kraftquellen und Geschenke des letzten Jahres? Nimm Dir eine Auszeit, in der Du auf Deine Schätze blickst und dem letzten Jahr schreibend Gestalt schenkst. Erforsche, wofür Du dankbar bist und wie es nun kraftvoll und mutig weitergehen kann. Mit Papier, Stift und einer inspirierenden Collage.

Dieser Workshop arbeitet mit Methoden des kreativen Schreibens und der Poesie- und Bibliotherapie. Und schenkt Dir die Zeit und den Raum, auf dem Papier zu denken, zu träumen und Gehaltvolles sichtbar zu machen.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Autorin, Sprachwissenschaftlerin und Poesie- und Bibliotherapeutin (EAG-FPI) |
Anmeldung bitte bis zum 03.12.2021. Maximal 10 Teilnehmer*innen.
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.

Anmeldung unter: hallo@frauenkultur-leipzig.de

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

07.12. ONLINE! Migrantischer Feminismus in der Frauen:bewegung in Deutschland (1985-2000)

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr

Update: Findet pandemiebedingt im Online-Format statt!

VORTRAG UND DISKUSSION

vorgestellt durch
Prof. ENCARNACIÓN GUTIÉRREZ RODRÍGUEZ und Dr. PINAR TUZCU

Die hier durch die Herausgeberinnen vorgestellte Veröffentlichung nimmt eine Neuschreibung feministischer Bewegungen in Deutschland vor – aus der Perspektive der politischen Selbstorganisierung migrantisierter Frauen*. Anhand von Erzählungen von Zeitzeug:innen und Archivmaterial wird die These widerlegt, dass die 1990er Jahre eine “stille Zeit” in der Frauenbewegung Deutschlands war. Es wird aufgezeigt, dass die 1980er und 1990er Jahre eine “geräuschvolle” Zeit waren, da sie den Höhepunkt in der politischen Selbstorganisierung von Migrant:innen, Schwarzen, Sinti:ze und Romn:ja, Exilierten und jüdischen Frauen* in der Bundesrepublik darstellt. Mittels der Erinnerungsarbeit im Sinne eines Eingedenken lösen die Akteur:innen ihr right-to re-narrate ein, indem sie eine neue Erinnerungspolitik und -kultur migrantischer Theoriebildung und politischer Praxis in Deutschland eröffnen.

Auf diese Weise versucht das Buch folgende Fragen zu beantworten: Was bedeutet die Auslassung migrantischer feministischer Geschichte für die Politik der Geschichtsschreibung deutscher Frauenbewegung? Wie würde eine solche Intervention in der Vergangenheit die Gegenwart und die zukünftige Erzählung der Frauenbewegung in Deutschland neu definieren? Was würde diese “Neudefinition” für Deutschland als Einwanderungsland und (post-)migrantische Gesellschaft bedeuten?

Dr. phil. Pinar Tuzcu ist in der Türkei geboren und aufgewachsen und lebt seit 2007 in Deutschland. Sie hat promoviert und arbeitet im Fachgebiet Soziologie an der Universität Kassel. Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez ist Tochter andalusischer-spanischer Gastarbeiter:innen und Professorin der Allgemeinen Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Giessen.

Hier der Teilnahme-Link:

Eintritt: 4,- Euro | nach Selbsteinschätzung
Hier zu den Zahl-Möglichkeiten

08.12. ABGESAGT! Sprich mit mir!

Mittwoch | 15:00 bis 17:00 Uhr

Update: Muss pandemiebedingt leider abgesagt werden.

SPRACHTANDEM-PROJEKT

Ein Projekt der Frauenkultur und des Museums der bildenden Künste Leipzig für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren. Interessierte Frauen können an jedem 2. Mittwoch im Monat das Museum der bildenden Künste besuchen und im Sprachtandem dabei Sprache neu lernen. Eine deutsch-sprechende und eine deutsch-lernende Frau gehen gemeinsam durch das Museum – und erzählen einander, was sie sehen. Sie entdecken zusammen Bilder und lernen gemeinsam Deutsch oder auch eine andere Sprache…

Heute:K(l)eine Zeit für Romantik.

Wir entwickeln gemeinsam im Dialog Rezepte für romantische Augenblicke – von Frauen für Frauen. Ein Spiel wird uns begleiten

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ort: Museum der Bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig

12.12. VERSCHOBEN! Problem ZONE Ostmann?

Sonntag | 15:00 bis 16:30 Uhr

Update: Pandemiebedingt verschoben ins Jahr 2022!

LESUNG & GESRÄCH

Lebenserfahrungen in zwei Systemen
ELLEN HÄNDLER, UTA MITSCHING-VIERTEL

„Nach den Unerhörten Ostfrauen nun die Männer – in großer Vielfalt und mit völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen und Lebensläufen. Ein spannendes Buch mit vielen offenen und versteckten Botschaften und Erkenntnissen. Die Interviews sind zeitgeschichtliche Dokumente von bleibendem Wert.“
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg a.D.

„Die große Stärke von Problemzone Ostmann? ist es, den ostdeutschen Männern einen Raum zu geben, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Denn „Es kann nicht richtig sein, wenn einem andere erzählen wollen, wie man selbst gelebt hat“, so der Interview-partner Detlef A., 1962 geboren. Dem Buch sind viele Leser und Leserinnen zu wünschen, aber auch hohe Aufmerksamkeit im ö¬ffentlich-medialen Diskurs, sodass es zu einer vielschichtigen Wahrnehmung ostdeutscher Männer beitragen kann.“
Prof. Dr. Sylka Scholz, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Wendeverlierer, Abgehängte, Rechtspopulisten – mit diesen Schlagworten sehen sich Männer aus dem Osten Deutschlands konfrontiert. Ellen Händler und Uta Mitsching-Viertel blicken hinter die Klischees und geben den Ostmännern eine Stimme. Stück um Stück entsteht ein di¬fferenziertes, vielschichtiges Bild der Lebenswirklichkeiten in Ostdeutschland vor und nach der Wende. Die Autorinnen nehmen die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch achtzig Jahre deutscher Geschichte, warmherzig erzählt, zuweilen tragisch, immer aber lesenswert.

UTA MITSCHING-VIERTEL und ELLEN HÄNDLER, Jahrgang 1948, verbindet mit den von ihnen interviewten Männern eine gemeinsame Lebensgeschichte. In der DDR geboren und aufgewachsen, begannen sie im Osten ihre berufliche Laufbahn und wurden Mütter von jeweils zwei Kindern. Uta Mitsching-Viertel ist promovierte Politologin und war in verschiedenen Verlagen, u.a. im Verlag für die Frau, und beim DDR-Fernsehen tätig. Nach der Wende arbeitete sie in der öffentlichen Verwaltung, zuletzt bei einem Bundesministerium, wo sie bis zu ihrer Pensionierung über zwölf Jahre hinweg zur Gleichstellungsbeauftragten gewählt wurde. Ellen Händler, promovierte Soziologin, arbeitete im Amt für Jugendfragen und war Fachreferentin für Bildung im Sekretariat des Ministerrates der DDR. Nach der Wende war sie im Bundesamt zur Regelung o¬ffener Vermögensfragen und dessen Rechtsnachfolger im Leitungsstab und über fünfzehn Jahre als Pressesprecherin tätig. Beide Autorinnen genießen ihre Rentenzeit mit jeweils vier Enkelkindern.
Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

14.12. VERSCHOBEN! Kiefer, Fichte, Tanne und Harze

Dienstag | 15:00 bis 16:30 Uhr

Update: Pandemiebedingt verschoben!

VORTRAG & GESPRÄCH

Mit BRIGITTE BUSSENIUS
Wald- u. Kräuterschule Schildau

Bei einem unterhaltsamen Vortrag durch dunkle Tannenwälder streifen, durch lichte Kiefernwälder und unter hohen Fichten wandeln. Diese harzigen Baumarten sind eine wahre Wald-Apotheke, sozusagen der ‚Notdienst des Waldes‘. Wir sollten bei diesen Baumarten nicht nur an Bau-oder Brennholz denken, denn sie sind wahre Schätze. Harze – der Wundverschluss der Nadelgehölze – sind seit Jahrtausenden altbewährte Heilmittel. Harze wurden und werden auch zum Räuchern eingesetzt und zur Heilung verschiedener Verletzungen. Auch die Nadeln von Nadelbäumen sind vielfältig einsetzbar. Ein nicht mit „Giften“ behandelter Weihnachtsbaum wäre also fast komplett nach Weihnachten vielfältig nutzbar.

BRIGITTE BUSSENIUS, Wald- u. Kräuterschule Schildau, BRIGITTE BUSSENIUS
Wald- u. Kräuterschule Schildau

Bei einem unterhaltsamen Vortrag durch dunkle Tannenwälder streifen, durch lichte Kiefernwälder und unter hohen Fichten wandeln. Diese harzigen Baumarten sind eine wahre Wald-Apotheke, sozusagen der ‚Notdienst des Waldes‘.

Wir sollten bei diesen Baumarten nicht nur an Bau-oder Brennholz denken, denn sie sind wahre Schätze. Harze – der Wundverschluss der Nadelgehölze – sind seit Jahrtausenden altbewährte Heilmittel. Harze wurden und werden auch zum Räuchern eingesetzt und zur Heilung verschiedener Verletzungen. Auch die Nadeln von Nadelbäumen sind vielfältig einsetzbar. Ein nicht mit „Giften“ behandelter Weihnachtsbaum wäre also fast komplett nach Weihnachten vielfältig nutzbar.

BRIGITTE BUSSENIUS, Wald- u. Kräuterschule Schildau, http://www.feengarten.de, Ausbildung in Heilpflanzenkunde
Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt.

Januar 2022

22.01. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 11:00 bis 14:00 Uhr

WORKSHOP THAIBOXEN FÜR FRAUEN
mit ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen

Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch

Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte und mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen -und Bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.

„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut ich zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung zu teilen.”
Anmeldung erforderlich bis zum 20.01.2022
Teilnahme-Gebühr: 12,- | 9,- Euro ermäßigt