Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

Was Ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

Juni 2019

29.06. Ohne uns kein WIR

Samstag | 14:00 bis 22:00 Uhr

DRITTE LEIPZIGER FRAUEN*FESTIVAL

Es ist wieder soweit: Zum dritten Mal erobern Frauen* mit einem Fest den Leipziger Marktplatz. Neben einem Bühnenprogramm mit internationalen und Leipziger Künstlerinnen* gibt es wieder viele Mit-Mach-Aktionen und einen großen Angebots- und Info-Markt.
Frauen in ihrer Vielfalt sichtbar machen, Feiern, Tanzen, Zuhören, Reden, einfach Spaß haben – all das ist das Leipziger Frauen*Festival.

Das Dritte Leipziger Frauen*Festival findet im Jahr des 200. Geburtstages von Clara Schumann & Louise Otto-Peters statt. Diese beiden Frauen haben durch ihr unermüdliches Tun, ihre Kreativität und durch ihren Kampf gegen viele Widerstände dazu beigetragen, dass sich die Gesellschaft verändert hat. Sie haben gezeigt, dass Verantwortung für das eigene Leben nicht abgegeben werden kann. In diesem Sinne versteht sich auch der Hauptgedanke des Frauen*Festivals: Offene und gewaltfreie Gesellschaften brauchen immer eine solidarische Gemeinschaft – sie brauchen immer „ein Wir“. Demokratie kann ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher Religion, Kultur, Herkunft bewirken und so unsere gemeinsame Zukunft sichern. Also, es liegt an uns… uns Frauen*, uns Männern*, uns Menschen…

Zu den zahlreichen Künstlerinnen, die dieses Jahr auftreten, kommen aus Leipzig die Frauen-Klezmer-Band RADA SYNERGICA, der Frauen-Chor CANTA ANIMATA, Tanz&Percussion mit MADAMTAMTAM und BABY OF THE BUNCH. Zu Gast ist die Teilnehmerin des Vorausscheids zum Eurovision Song Contest LILLY AMONG CLOUDS, die Rapperin FINNA sowie DJ Ipek und ihre Band KARMATÜRJI. Es gibt einen Hoola Hoop Flashmob mit MAMA ULITA und Performances u.a. mit dem OstPassageTheater… Moderiert wird das Festival von NINIA LAGRANDE, Poetry Slammerin, Moderatorin und Bloggerin aus Hannover.

Eröffnet wird das Festival u.a. von der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration PETRA KÖPPING sowie Dr. SKADI JENNICKE, Kulturbürgermeisterin Leipzigs.

Das 3. Leipziger Frauen*Festival ist ein Kooperationsprojekt des Referats für Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Leipzig, des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig, dem ‘Frauen für Frauen’ e.V. Leipzig, der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft und dem Soziokulturellen Zentrum WERK 2 Kulturfabrik Leipzig e.V.; unterstützt von den Stadträtinnen Katharina Krefft & Gesine Märtens, den Gleichstellungsbeirätinnen Katharina Kleinschmidt & Katja Röckel, der Leipziger Notenspur und dem Schumann Verein Leipzig

Gefördert durch: Leipziger L-Gruppe, Stadt Leipzig & Landesdirektion Sachsen

Ausführliche Informationen

Juli 2019

04.07. Constructing Intersex. Intergeschlechtlichkeit als soziale Kategorie

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

Mit Joris Anja Gregor

Mit „Constructing Intersex“ liegt die erste Biographie-Forschung mit intergeschlechtlichen Menschen im deutschsprachigen Raum vor. Auf Basis von Interviews stellt Gregor heraus, welche schwerwiegenden Folgen bestimmte medizinische Pathologisierungs- und Zurichtungspraktiken für die Biographien der Betroffenen haben und zeigt: Die soziale Konstruktion von Intergeschlechtlichkeit als zugleich tabuisiertem und medizinisch hochrelevantem Phänomen ist nicht nur auf der medizinisch-praktischen Ebene von Ambivalenzen und Verwerfungen geprägt. Die Studie reflektiert zudem den sozialen Gehalt von Körper und Geschlecht und verweist so auf das gesellschaftstheoretische Potential von Intergeschlechtlichkeit als sozialer Kategorie.

Joris A. Gregor (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiter_in des Arbeitsbereichs allgemeine und theoretische Soziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Gregor ist u.a. Sprecher_in der AG queer der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS und Redaktionsmitglied der fzg (Freiburger Zeitschrift für Geschlechterforschung). Forschungsschwerpunkte sind Queer Theory, feministische Theorie, queer_feministische Wissens- und Wissenschaftstheorie, critical feminist materialisms/‘new materialisms’; interpretative und qualitative Sozialforschung (insbes. Biographieforschung, Grounded Theory); Trauma*tisierung und Subjektivation sowie Körpersoziologie.
Eintritt: 4,- Euro | 2,- Euro ermäßigt

13.07. 50 Jahre Stonewall. Wir sind noch nicht fertig!

Samstag | 14:00 bis 20:00 Uhr

Leipziger CSD 2019

14.00 Uhr CSD-Demo
16.15 Uhr Beginn des Straßenfests des CSD Leipzig
Ort: Leipziger Marktplatz

Alle Infos hier

18.07. Armut als Unrecht

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

Vortrag & Diskussion
INA SCHILDBACH

Seit den Anfängen der bürgerlichen Gesellschaft gibt es “künstlich produzierte Armut” (Marx) – künstlich, weil sie, wie Hegel analysiert hat, nicht auf natürlichem Mangel beruht, sondern ihre Notwendigkeit im Recht auf Eigentum liegt. Auch wusste der Philosoph: Ohne materielle Mittel gibt es keine Selbstverwirklichung. Die von Hegel theoretisch vorweggenommenen Konsequenzen wie der Zusammenhang mit geringerer Bildung, kürzerer Lebenserwartung und politischer Apathie sind heutzutage empirisch belegt.
Ina Schildbach liest Hegel neu und stellt frappierende Ähnlichkeit zum heutigen Diskurs fest.

INA SCHILDBACH (Dr. phil.), geb. 1987, lehrt Politikwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der TH Georg Simon Ohm Nürnberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Armuts-, Migrations- und Rassismusforschung sowie Politische Ökonomie.

Eintritt: 4,- Euro | 2,- Euro ermäßigt

August 2019

16.08. Schwarze Frauenbewegung in Deutschland

Freitag | 19:00 bis 21:00 Uhr

Vortrag & Diskussion
AMINATA TOURÉ

Die Selbstorganisation Schwarzer Frauen in Deutschland begann in den 1980er Jahren – u.a. mit den Berliner Jahren von Audre Lorde (1984 bis 1992). Von dieser Entwicklung in ihren Facetten, Strömungen und Herausforderungen bis Heute wird erzählt werden – auch um miteinander ins Gespräch zu kommen.

AMINATA TOURÉ (geb. 1992) ist Politikwissenschaftlerin, Philologin und Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2017 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages
Eintritt: frei

September 2019

29.09. Tauschen!… fürs Neue ohne Reue

Sonntag | 14:00 bis 17:00 Uhr

„Wir haben genug. Genaugenommen haben wir sogar zu viel… bis zu 40% unserer Kleidung tragen wir selten oder nie.“ (Greenpeace) Und hier ist die gute Möglichkeit weiterzugeben oder tatsächliche Lieblingsstücke zu finden, ohne sie neu zu kaufen. Die Regeln sind: Jede Person darf maximal 10 Kleidungsstücke mitbringen. Alle Klamotten sind dann zum Tausch angeboten. Es ist aber keine Bedingung, etwas mitzubringen, um „mit zu tauschen“. Wir bitten euch, die Kleidung vorab zu waschen und darauf zu achten, dass diese gut tragbar ist. Und wir bitten um einen gerechten Umgang miteinander… und freuen uns auf einen entspannten Nachmittag.

Mit Live-Musik mit ROTE BRAUSE; mit Greenpeace & Infos; mit Kuchen & coolen Eistee

Kosten: 3,- Euro | Bis 16 Jahre: frei