Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

save the dates

Februar 2020

23.02. Dance your pain away

Sonntag | 16:00 bis 18:00 Uhr

KONZERT

Licia Chery ist auf Deutschlandtour.

Leidenschaftlich und voller Gefühl. Die Botschaften ihrer Songs sind mal schwerere, mal leichtere Kost – das Ziel ist ihnen allen gleich: Sie wollen Freude versprühen! Mutter und Vater Haitianer, aufgewachsen in der Schweiz, mit sechs Jahren Klavierunterricht. Licia Cherys Vorbilder waren: Otis Redding, Billie Holiday, Ray Charles, Etta James …

„Diese Musiker*innen sahen zunächst einmal aus wie ich und ihre Musik hat meine Seele berührt.“ Musikalisch ist Licia Chery extrem vielseitig, was man ihren Alben anhört. Auf „Blue Your Mind“ viel Pop; ihr Album „Inspiration“ kommt eher rockig daher. Aber egal welche Elemente sie beim jeweiligen Song mit einbezieht, der Kern bleibt Soul. Im Mai 2019 kam ihr drittes Album auf den Markt, eine Retrospektive der 60er, 70er und 80er, gefärbt mit modernen musikalischen Elementen. Sie versteht die Musik auf diesem Album als eine Ode an das Leben. Einfach anstecken lassen von diesem Lebensgeist und von Licias Cherys Musik!
https://www.youtube.com/watch?v=e1E33Kwih5s

Eintritt: 9,- Euro | 6,- Euro ermäßigt

29.02. Equal Care Day

Samstag | 18:30 bis 22:30 Uhr

18.30 Uhr
AUFTAKTVERANSTALTUNG

Auftakt der Veranstaltungsreihe im Rahmen der Für Sorge! Feministische Bildungswoche für eine andere Wirtschaft (29.02. – 08.03.2020) veranstaltet vom Konzeptwerk Neue Ökonomie
In Kooperation zur Kampagne Equal Care Day

Am 29.02.2020 ist Equal Care Day. An diesem Tag rufen aktive Einzelpersonen, Institutionen und Verbände international dazu auf, Aktionen zu organisieren, um auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care bzw. Sorge-Arbeit aufmerksam zu machen. Sorge-Arbeit durchzieht alle Lebensbereiche und betrifft uns alle – sie ist lebensnotwendig. Sie wird hauptsächlich von Frauen verrichtet und immer häufiger sind es Migrant*innen, die diese Arbeiten für andere erledigen. Die Arbeit bleibt oft unsichtbar, wird schlecht
oder gar nicht bezahlt und wenig wertgeschätzt. Sie ist also weder gleich noch bedürfnisgerecht verteilt.

Was würde passieren, wenn Care / Sorge-Arbeit im Zentrum des Wirtschaftens stehen würde – statt Profite und Wirtschaftswachstum? Für gerechtere Arbeitsverhältnisse und ein gutes Leben für alle, weltweit! Kommt und diskutiert mit!

Mit dieser Auftaktveranstaltung möchte die feministische Bildungswoche „Für Sorge!“ in Leipzig eröffnen. Der Bogen wird gespannt vom Equal Care Day am 29.02. zum Feministischen Streik- und Frauenkampftag am 08.03.2020. Im Laufe der Woche wird es verschiedene Workshops u.a. rund um die Themen Care, Wirtschaft, Migration und Geschlecht geben.
https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org | https://equalcareday.de

März 2020

05.03. Schon in der Steinzeit... Über die ‚Natürlichkeit‘ menschlicher Geschlechterrollen

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

VORTRAG UND DISKUSSION

Referentin:
MIRIAM NOEL HAIDLE, Tübingen

Die engagierte Forscherin wirft einen kritischen Blick auf das (auch forschungsfeldintern machtvolle) Klischee von „Jägern und Sammlern“ und dekonstruiert dieses. Sie diskutiert, inwiefern „augenscheinlich Überzeugendes“ und reale (Be)Funde der Disziplin selbst zum Objekt einer von der Gegenwart her motivierten Naturalisierung von Zweigeschlechtlichkeit werden – so dass wir am Ende zu wissen glauben, wer nun wer gewesen sein muss in der Binarität von Jäger*innen und Sammler*innen.
PD Dr. Miriam Haidle; 2006 Habilitation in Vorgeschichte/Paläoanthropologie 1); seit März 2008 wissenschaftliche Koordinatorin des Forschungszentrums „Die Rolle der Kultur bei der frühen Expansion des Menschen“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften am Senckenberg-Forschungsinstitut, Frankfurt/M. und der Universität Tübingen / Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters

1) Die Paläoanthropologie oder Prähistorische Anthropologie, ist die Wissenschaft von den frühen menschlichen Arten; ein inter- und multidisziplinäres Arbeitsfeld, in dem Forschung aus Anthropologie, Archäologie, Bio- und Geowissenschaften zusammenfließt.

Eintritt: 4,- Euro | 2,- Euro ermäßigt

06.03. Parallele Biografien: Zwei Lyrikerinnen: Forugh Farrochzad, Iran & Sylvia Plath, USA

Freitag | 15:00 bis 17:00 Uhr

TEE & INTERKULTURELLES GESPRÄCH

Vorgestellt werden zwei junge Dichterinnen aus West und Ost, die beide die Situation der Frauen und der Gesellschaft, in der sie lebten, kritisch hinterfragen: Forugh Farrochzad (geb. 1934 in Teheran; gest. 1967) und Sylvia Plath (geb. 1932 in Massachusetts; gest. 1963). Diese Veranstaltung der Volkshochschule Leipzig im Bereich der Politischen Bildung findet statt in Kooperation mit dem Soziokulturellen Zentrum Frauenkultur. Anmeldung erwünscht.

Eintritt: frei

Ort: FiA, Konradstr. 62, 04315 Leipzig

08.03. Neue Klänge

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

KONZERT am Frauen*Tag

Ein Nachmittag mit dem Querflötenensemble der Musikschule „Neue Musik“ Leipzig unter der Leitung von ELIZAVETA BIRJUKOVA

Eine Fülle wunderbarer Musik gespielt von begeisterten Musikerinnen an Querflöten in C, sowie Alt- und Bassflöten… mitreißend und zum Genießen. Gespielt werden Werke alter und neuer Komponist*innen u.a. von Amy Marcy Beach, Friedgund Götzsche-Niessner, Marc Berthomieu und Ferenc Doppler.
Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

11.03. Mit Mut und List: Europäische Frauen gegen Faschismus und Krieg

Mittwoch | 18:00 bis 19:30 Uhr

FEMINISTISCHE LESUNG des PapyRossa Verlags

Referent*in:
DR. FLORENCE HÉRVE, Düsseldorf

Die Widerständigen Europäische Widerstandskämpferinnen kommen aus allen europäischen Ländern. Sie haben sich an allen Aktionen des antifaschistischen Widerstands beteiligt, Verantwortung übernommen, besondere Formen der Résistance entwickelt, und selbst mit Waffen gekämpft. Davon erzählt DR. FLORENCE HERVÉ in ihrem neuen Buch anhand biografischer Beispiele von Frauen im Widerstand gegen Besatzung und Krieg, u.a. aus Deutschland, Griechenland, Frankreich, Italien, Polen und der damaligen Sowjetunion.
Diese Frauen haben zudem die ihnen zugewiesene hergebrachte Geschlechterrolle durchbrochen und ihre Emanzipation gelebt. Erst im Jahr 2019 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, den Beitrag von Frauen zum deutschen Widerstand zu würdigen – der mutige Widerstand in anderen europäischen Ländern blieb unerwähnt. In dieser Anthologie werden hingegen 75 Frauen aus mehr als zwanzig Ländern vorgestellt. Ein breites Team von Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen aus ganz Europa hat dazu beigetragen. Sie vervollständigen das historische Bild vom antifaschistischen Widerstand um die Frauenperspektive und machen zugleich Mut für den Einsatz gegen Neofaschismus, Rechtspopulismus, Fremdenhass, Sexismus und Krieg. Mit Musikeinspielungen.

Dr. FLORENCE HÉRVE, geb. 1944. Lebt und arbeitet seit Mitte der 60er Jahre in Deutschland. Studium der Germanistik in Bonn und Paris, Seit 1967 freiberuflich tätig als Freie Journalistin für zahlreiche Sender und Zeitschriften, Autorin von zahlreichen Büchern. Sie ist Mitgründerin und Redakteurin des Kalenders WIR FRAUEN seit 1979 und der Zeitschrift WIR FRAUEN seit 1982 – und war Lehrbeauftragte an den Universitäten Marburg, Duisburg und Münster
Eintritt: 4,- | 2,- Euro

11.03. Gender-Kram

Mittwoch | 20:00 bis 21:30 Uhr

FEMINISTISCHE LESUNG des Unrast Verlags

Referent*in:
LOUIE

Was ist Geschlecht? LOUIE zeigt, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, auf diese Frage sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf persönlicher Ebene zu beantworten. Louie hinterfragt sowohl die Relevanz vermeintlicher biologischer „Geschlechtsmerkmale“ als auch gesellschaftlich etablierte Geschlechternormen.

LOUIE, Kultur- und Medienpädagog*in, Aktivist*in des queeren und intersektionalen Feminismus, schreibt und illustriert für das *innenAnsicht-Magazin, führt Workshops und Seminare zur Geschlechtergerechtigkeit durch.
Eintritt frei

12.03. Sexarbeit

Donnerstag | 20:00 bis 21:00 Uhr

FEMINISTISCHE LESUNG des Unrast Verlags
mit STEPHANIE KLEE, Autorin

Das Thema Sexarbeit ist hoch umkämpft. Das Buch vereint unterschiedliche Zugänge zu diesem Thema und arbeitet aktuelle Debatten und Gesetze auf; wobei auch Sexarbeiter*innen selbst zu Wort kommen. Bisweilen werden feministische Perspektiven auf eine Forderung nach Abschaffung von Prostitution reduziert. Das Buch zeigt, dass Feminismus nur im Plural existiert und intersektional zu denken ist. Das heißt, dass z.B. auch Klasse und Nationalität berücksichtigt werden müssen. Dementsprechend verknüpfen die Sexarbeiter*innen im Band ihre Forderungen mit Arbeitskämpfen, Trans*- und Queer-Aktivismus, den Kämpfen der Migration oder Care-Revolution.

„Obwohl viele Menschen sich selbst nicht vorstellen können, für einen Mindestlohn die Ausscheidungen fremder Menschen zu beseitigen, wird die Freiwilligkeit in der Pflege nicht infrage gestellt. Hingegen wird die Bereitschaft, sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen, bei gleicher Ausgangslage immer nur als Folge von Not, Gewalt oder eines schlechten Charakters interpretiert.“

13.03. Lesbische Büchernacht & Queerparty

Freitag | 20:00 bis 22:00 Uhr

Gemeinschaftsveranstaltung von Konkursbuch, Krug & Schadenberg, Querverlag & Frauenkultur

Unter ihren Augen | Querverlag
Roman in der Weimarer Republik von DORIT DAVID
1922 – Zeit des Aufbruchs in der jungen Weimarer Republik. Berta Habenicht, die mit ihrer Lebensgefährtin eine Schule für Tanz und Bewegung leitet, ist sehr erfolgreich und wird von ihren Schülerinnen umschwärmt. Lotte, eine von ihr bevorzugte Musterschülerin, befreit sich von alten, moralischen Verkrustungen. Lottes einziger Traum ist das Turnen und Tanzen! Dass die junge Frau jahrelang ihre Sexualität verdrängt, bemerken alle, nur Lotte selbst nicht. Sie gründet selbst eine eigene Schule und wird zur Konkurrentin, was in der politisch zugespitzten Lage gefährlich zu werden scheint.

DORIT DAVID, Jahrgang 1968, geboren und aufgewachsen in der Uckermark, lebt seit über 20 Jahren als freischaffende Künstlerin in Hannover. Zehn Jahre lang arbeitete sie an der Doris-Reichmann-(Gymnastik)Schule als Dozentin für Bewegungstheater.

Herbstläuferin | Konkursbuchverlag
Coming-out und Liebesgeschichte in einer unwirtlichen Zukunft von ANNE BAX
Eine der jungen Protagonistinnen lebt in einer abgeschlossenen Welt, das Draußen gilt als unbewohnbar, von Naturkatastrophen zerstört. Doch auch „draußen“ leben Menschen … Una, die schon in ihrer Kindheit wild gelebt und nicht alles akzeptiert hat, kennt einen streng geheimen Weg ins Freie. In den letzten Wochen einer sturmfreien Zeit wagt die 20jährige einen letzten, wütenden Ausflug in die Stille der dunklen Nacht. Sie soll verheiratet werden, unter Kontrolle gebracht. Doch dieser Ausflug bringt ihr mehr als die erhoffte Gelassenheit im Umgang mit ihrem vorbestimmten Leben, er verändert es für immer. Sie begegnet einer Frau von “draußen”. Während die nächste Sturmzeit unaufhaltsam näher rückt, stellt die undenkbare Begegnung der beiden Frauen nicht nur alles, was sie gelernt haben, in Frage, sondern bringt sie auch in tödliche Gefahr.

ANNE BAX lebt mit Frau, Stoffschwein und Lesebrille im Ruhrgebiet.

Riss in der Zeit | Krug und Schadenberg Verlag
Ein Roman über Vertrauen und Vorurteile von AHIMA BEERLAGE
Jana ist Restaurateurin. Seit drei Jahren führt sie mit Frauke eine Wochenendbeziehung, da sie einer Dorfkirche zu neuem Glanz verholfen hat. Nun freut sie sich, ihr Leben mit Frauke in Berlin wiederaufzunehmen. Dass sie nicht gern auf Partys geht, sich ungern unter vielen Menschen aufhält und so gut wie nie etwas über ihre Vergangenheit erzählt, macht Frauke manchmal stutzig, aber sie verbucht es unter „wortkarge Butch“. Doch von einem Augenblick auf den anderen änderte sich alles: Jana gerät unfreiwillig ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, und beide Frauen müssen sich fragen, wie viel Offenheit und Vertrauen zu einer Beziehung gehören …

AHIMA BEERLAGE, studierte in Marburg und kam 1987 nach Berlin. Beim linken Privatsender „Radio 100“ saß sie für die erste schwul-lesbische Sendung „Eldoradio“ am Mikrofon und hob mit FreundInnen die „Queer Party“ im legendären Club SO36 aus der Taufe.

In der Stille des Nordlichts | Konkursbuchverlag
Ein Lapplandkrimi mit PATRICIA KAY PARKER
Nach einem Schock lässt Noora ihr Leben in der Großstadt, ihre beginnende Karriere als Ärztin und ihre Liebe zu Pia hinter sich. Sie kehrt in die Einsamkeit Lapplands zurück, in die Landschaft ihrer Kindheit. Anlass für diese Zäsur ist der schreckliche Tod ihrer Eltern bei einem Brand der Rentierfarm. Die Polizei hält es für ein Unglück. Es passieren unheimliche Dinge. Zunehmend fühlt sie sich verfolgt. War der Tod der Eltern wirklich ein Unfall? Wer aus der Vergangenheit könnte es auf Noora abgesehen haben? Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu. Ein Roman um Natur, Selbstfindung, Liebe und Gefahr.

PATRICIA KAY PARKER, geboren in Finnland, schreibt unter einem Pseudonym und ist von Beruf Polizistin, bzw. Hauptkommissarin.

Eintritt: 7,- | 5,- ermäßigt (incl. Party)

Die QUEERE-PARTYNACHT zur Buchmesse

Ab 22.30 Uhr: Mit DJ* Duo BONBONS und DJ* AYUMI
Bei den BONBONS steht vor allem die süße Liebe im Vordergrund. Die Liebe zur Musik, die Liebe untereinander, die Liebe auf dem Floor, die Liebe zum Exzess. Das kommt nicht von ungefähr: die beiden sind Mitbegründerinnen der Leipziger Fäncy Crew. Vor rund zwei Jahren karamellisierten die beiden Dekospezialistinnen zu einem DJ-Duo und schworen sich und dem Publikum, für immer und ewig Honig um die Ohren zu schmieren. Musikalisch ist ihr Repertoire universell und grenzenlos. Schlonzenbeats, Vocals, Bass, Fläche…
Hauptsache es fetzt! | Label: Fäncy

DJ AYUMI lebt in Leipzig und ist Teil des Nebula und Exil Kollektivs. Hypnotisch, atmosphärisch schnelle Musik. | Label: Nebula/ Exil
Eintritt. 3,- Euro (nur Party)

15.03. Glaube und Geschlecht. || Frauen in Sachsen-Anhalt Bd. 2

Sonntag | 11:00 bis 12:30 Uhr

LESUNG UND GESRPÄCH | Böhlau Verlag Köln
Zwei Buchvorstellungen von und mit EVA LABOUVIE, MAREIKE FINGERHUT-SÄCK

Glaube und Geschlecht. Gender Reformation.

Geschlechterfragen in der Religion und Vorstellung einzelner Biographien von Frauen vom 19. Jahrhundert bis 1945.

Geschlechterfragen bilden bis heute einen der wesentlichen Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus. Dieses Buch fragt nach Entwicklungen innerhalb der christlichen Kirchen – wie nach Wechselwirkungen von Glaube und Geschlecht in andere Weltreligionen.

Das Verhältnis von Glaube und Geschlecht bildet auch ein Grundlagenthema der Reformation. Untersucht werden Bezüge, die erstmals von Frauen und Männern in der reformatorischen Bewegung des 16. Jahrhunderts hergestellt und gelebt wurden und fragt sowohl nach den Anteilen von Männern und Frauen an Kirche und Religiosität als auch nach ihren religiös begründeten oder bedingten Rollen, Räumen, Aufgaben und Lebenswegen, nach Gewinnen, Verlusten und nach Kontinuitätslinien bis in die heutige Gesellschaft.

Frauen in Sachsen-Anhalt Bd. 2

Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945
Das Lexikon stellt Frauen vom beginnenden 19. Jahrhundert bis 1945 vor, die im Raum des heutigen Sachsen-Anhalts und zum Teil weit darüber hinaus in ganz unterschiedlichen Bereichen Besonderes geleistet oder ein für Frauen ungewöhnliches Leben geführt haben. In über 130 biographisch-bibliographischen Porträts sowie über 140 Kurzporträts werden die Lebenswege und das Engagement von bekannten Frauen und Berühmtheiten wie Käte Kruse, Louise Aston, Elisabeth von Ardenne, Fontanes »Effi Briest«, Jenny Marx oder Hedwig Courths-Mahler, von Protagonistinnen der Ersten Frauenbewegung wie Gertrud Bäumer, Elisabeth Gnauck-Kühne, Jenny Hirsch und Lily Braun, Unternehmerinnen wie Selma Rudolph oder der Schauspielerinnen Henny Porten und Lia Wöhr neuartig präsentiert. Erstmals gelingt es zudem die Verdienste von bislang unbekannten, vergessenen oder noch nicht erforschten Juristinnen, Politikerinnen, Widerstandskämpferinnen, Wissenschaftlerinnen, Frauenrechtlerinnen, Schriftstellerinnen, Pädagoginnen, Ärztinnen, Künstlerinnen, Sportlerinnen, Regisseurinnen oder Unternehmerinnen zu würdigen und ihnen einen Platz in der Geschichte zu geben.

Prof. EVA LABOUVIE, Professur für Geschichte der Neuzeit mit dem Schwerpunkt der Geschlechterforschung an der Universität Magdeburg, Dr. MAREIKE FINGERHUT-SÄCK, wissenschaftliche Mitarbeiterin am o.g. Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit mit dem Schwerpunkt der Geschlechterforschung an der Universität Magdeburg
Eintritt: frei

21.03. Die ureigenen Kräfte der Frauen... und warum auch Yoga nicht immer wohltuend ist.

Samstag | 11:00 bis 13:00 Uhr

MATINEE
mit LUISA FRANCIA

Wir werden bewertet, abgewertet, verglichen, belächelt, ausgelacht vielleicht, wenn wir uns auf unsere ursprünglichen Kräfte als Frauen besinnen. Es scheint zwar, dass „die Frau“ gerade im Aufwind ist, alle reden plötzlich über Frauen, über Missbrauch, me too usw. … doch das darf uns nicht täuschen. Es geht nicht um unsere ureigenen Kräfte – es geht um die Anpassung an gesellschaftliche Normen, um die geschmeidige „Eingliederung“ der Frauen ins patriarchale System. Schließlich sollen sie am Ende, freiwillig natürlich, ihre Funktion als Serviceeinrichtung erfüllen. Gönnerhaft werden die Frauen gelobt und hervorgehoben, und erstaunt wackeln alle mit den Köpfen: was, das können Frauen auch?! Gerade junge Frauen werden bedrängt, ganz toll, ganz leistungsfähig zu sein und gehen dabei oft über ihre Kraft. Fremden Befehlen zu folgen hat eben die Wirkung, dass das eigene Gespür verloren geht. Wie finden wir zum eigenen Gespür? Wie widersetzen wir uns Erwartungen oder gar Befehlen? Viele Frauen gehen zum Yoga und lassen sich dort oft die absurdesten Turnübungen aufdrängen. Om? Au!! Auch wenn die Tradition noch so alt ist – wenn sie nicht wohltuend ist, hat sie keinen Sinn.

“Ich lese dazu aus einigen meiner Bücher und erzähle über die weiblichen Urkräfte, Intuition, Mitgefühl, Durchsetzungskraft, Heiterkeit, Widerspruchsgeist…. zum Beispiel. Und dann kommen wir ins Gespräch…”

LUISA FRANCIA ist Schriftstellerin, Künstlerin, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und veröffentlichte weit über dreißig Bücher, von denen einige Bestseller wurden. Sie gibt Seminare, hält Lesungen und Vorträge, die sich mit dem tieferen Verständnis spiritueller Energien beschäftigen. Sie führt unter www.salamandra.de ein Internet-Tagebuch… Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

21.03. Wie können wir im Körper wirklich zuhause sein?

Samstag | 14:00 bis 17:00 Uhr

WORKSHOP

mit LUISA FRANCIA

Im Nachmittagsworkshop spielen wir mit Körperkräften, mit dem Atem, der Stimme und erfahren, warum es nicht um Leistung, um Anstrengung, um Grenzen überschreiten geht, was bei spirituellen Turnstunden wie Yoga und anderen Körperertüchtigungen schiefgehen kann und warum es gut ist, immer auf die Eigenmacht und die magischen Kräfte des Körpers zu hören. Ein Ritual beschließt den Nachmittag. Anmeldung bis zum 19.03.2020 erforderlich.

Teilnahmegebühr: 50,- | 35,- Euro ermäßigt

26.03. Was mit Unku geschah. Das kurze Leben der Erna Lauenburger

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

FILM, VORTRAG & GESPRÄCH

mit JANA MÜLLER, Stadtarchiv Dessau-Roßlau

Vielen ist aus ihrer Schulzeit der Jugendroman „Ede und Unku“ der Schriftstellerin Margarete Weiskopf, die unter dem Pseudonym Alex Wedding schrieb, bekannt. Vielfach im Dunkeln blieb jedoch, dass alle Romanfiguren des Ende der 1920er Jahre spielenden Buches real existierende Personen waren. Ihre Lebensgeschichte, die 1944 in Auschwitz-Birkenau endete, erzählt der Film „Was mit Unku geschah – Das kurze Leben der Erna Lauenburger“.
Eintritt: frei

27.03. Impro-Theater mit tänzerischen Elementen

Freitag | 17:00 bis 19:00 Uhr

WORKSHOP

mit DANIELA CICCOLINI

Du hast Lust zu erfahren, welche vielfaltigen Ausdrucksmöglichkeiten in Dir stecken? Wenn ja, dann ist dieser Workshop der richtige für Dich! Mit verschiedenen Elementen aus Improvisationstheater und Bewegungskunst wollen wir die Vielfalt von gewolltem Ausdruck und bewusster Wirkung spielerisch finden – und mit viel neugieriger Lockerheit miteinander improvisieren, spontan kreativ reagieren… auch mit dem Mut, Unbekanntes auszuprobieren. Lass Dich also von Dir selbst überraschen!

DANIELA CICCOLINI ist eine multidisziplinäre Performerin. Sie hat Tanz und Theater mit Schwerpunkt Improvisation in der Universität der Künste von Buenos Aires studiert. Sie hat verschiedene Körper-Techniken wie Contact-Improvisation, Akrobatik, Butoh und Ausdruckstanz in unterschiedlichen Ländern praktiziert. Ihre Arbeit legt den Fokus auf die Erprobung durch Improvisieren zwischen verschiedenen Kunstformen.

Geeignet für alle, die Lust auf neue Impulse und Neugier auf ein stressfreies Zusammenspielen mit viel Spaß haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung bis 25.03.2020 |Teilnahmegebühr: 15,- | 9,- Euro ermäßigt

Mai 2020

17.05. hälm. Skandinavischer Folk

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

KONZERT

Ein Konzert der norwegischen Band Majorstuen beim TFF Rudolstadt beeindruckte die Geigerin einer Irish Folkband derart, dass in ihr der unbedingte Wunsch reifte, sich intensiver dem skandinavischen Folk zu widmen. Ein paar Jahre später gründete sich hälm mit zunächst 4 Streicherinnen und viel Programm aus der fiddle school des faszinierenden Geigers
Harald Haugaard, die die beiden Gründerinnen Barbara Steinacker und Katharina Mindach etliche Jahre besucht hatten. Nach anfänglichen Irrungen und Wirrungen, musikalischen Ab-, Zu- und wieder Abgängen blieb ein solides hälm-Trio mit einem ebenso soliden Programm aus traditionellen skandinavischen Tänzen, zeitgenössischen Stücken außergewöhnlicher skandinavischer Folkmusiker und Eigenkompositionen.

Es folgten 2 fröhliche Jahre mit vielen Proben, fast genauso vielen Konzerten, einer Studio-CD und kleinen Touren; und endete mit dem schmerzlichen Wegzug der charmanten Cellistin.
Doch hälm bedeutet auch Glück und so fand diesen Sommer eine nicht minder charmante Cellistin zu uns. Mit Begeisterung, neuem beschwingten Programm und jeder Menge Frohsinn startet nun ein neues Kapitel.

NATASHA JAFFE wurde in eine internationale Cellistenfamilie hineingeboren, somit war ihre Karriere bei hälm schon früh vorgezeichnet. Sie studierte klassisches Cello in New York (Bachelor) und Philadelphia (Master) und fand 2012 den Weg nach Berlin. Dort traf sie auf eine sehr lebendige Musikszene und erspielte sich mit verschiedensten Solomusikern, Bands und Projekten den Weg zu uns. Mit ihrem beschwingten, brillanten Spiel, den lebhaften Improvisationen und sprühenden Ideen gibt sie der Band eine unvergleichliche, erfrischende Note.

KATHARINA MINDACH ist das kreative Multitalent der Band. Vielseitig künstlerisch begabt begann sie früh Geige zu spielen, zu malen und zu zeichnen und hat einen beeindruckenden
Sinn für verborgene Besonderheiten. Sie begeisterte sich für Stücke, die ihre Geigenlehrer herausforderten, malte traumhaft schöne Bilder und zeichnete irrsinnige Cartoons. In Workshops und Masterclasses lernte sie über viele Jahre bei den besten Vertretern des Nordic Folk und entwickelte ihren eigenen, sehr anmutigen Stil.Die studierte Ärztin ist die zweite erste Geige und
tonangebend bei den Eigenkompositionen, dem CDCover und der Harmonie in der Band.

BARBARA STEINACKER kam nach einer klassischen Ausbildung an der Geige und Stationen in verschiedenen Symphonieorchestern durch einen alles entscheidenden Zufall zum Folk,
worauf sie in masterclasses und workshops bei verschiedenen Größen der Folkmusik das fiddeln unterschiedlicher Stile erlernte. In endlosen sessions in Irland, den USA und Skandinavien legte sie sich ein riesiges Repertoire an tunes und das dazu gehörende Hintergrundwissen zu. Sie ist die erste zweite Geige und penetrantes Management der Band.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt