Hier findet ihr den Teilnahme-Link zu unseren Online-Veranstaltungen.


Zur aktuellen Online-Veranstaltung der Frauenkultur Leipzig

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Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

Zum AK Mädchen und Junge Frauen Leipzig


Zur offiziellen Webseite des Leipziger Frauen*Festival | 2022: am 18.06.2022


Verzweigungen. Jüdische Lebenszweige …

Sexuelle Gewalt an Kindern ist nie „privat“!
Hinsehen. Handeln. Jetzt!

save the dates

Mai 2022

29.05. POLLYANNA Singer/Songwriter-Solo-on-Tour

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

Mainland | Festland

Pollyanna ist ein queeres französisches Indie-Folk-Projekt unter der Leitung von ISABELLE CASIER. Ihr ehrliches Songwriting und ihre berührende Stimme haben sie an viele Orte in der westlichen Hemisphäre geführt – und reicht in der Breite von anspruchsvollem Indie-Pop über französischen Chanson bis zu amerikanischer Roots-Folklore. Egal ob sie solo spielt oder mit kompletter Band: Sie eröffnet mit fröhlicher Präsenz und natürlichem Gespürs für Moll-Akkorde ein weites musikalisches Feld … offen für alles, was mit Pop, Rock und Folk zu tun hat … u.a. mit wunderschönen Balladen, die oft wie reine Klassiker klingen. http://www.pollyanna.org/

„Folkloristische Kammermusik. Isabelle Casier ist offensichtlich eine Person voller persönlicher Widersprüche, die sie durch ihr großes musikalisches Können in Songs von großer Aussagekraft umzuwandeln vermag.“ Folker, Germany

Eintritt: 8,- | 6,- Euro ermäßigt

Juni 2022

08.06. Sprich mit mir!

Mittwoch | 15:00 bis 17:00 Uhr

SPRACHTANDEM-PROJEKT

Ein Projekt der Frauenkultur und des Museums der bildenden Künste Leipzig für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren. Interessierte Frauen können an jedem 2. Mittwoch im Monat das Museum der bildenden Künste besuchen und im Sprachtandem dabei Sprache neu lernen. Eine deutsch-sprechende und eine deutsch-lernende Frau gehen gemeinsam durch das Museum – und erzählen einander, was sie sehen. Sie entdecken zusammen Bilder und lernen gemeinsam Deutsch oder auch eine andere Sprache…

Thema heute:

Unterschätzt. Künstlerinnen in Leipzig um 1900

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ort: Museum der Bildenden Künste Leipzig | Katharinenstraße 10 | 04109 Leipzig

10.06. Lesben-Café

Freitag | 19:00 bis 22:30 Uhr

OFFENER TREFF -> nur in Präsenz möglich

Das Lesben*Café ist ein Ort, um sich in freundlicher Atmosphäre kennenzulernen, auszutauschen und auch, um gemeinsam lesbische Projekte und Unternehmungen zu planen; ein Ort positiver Energie und Kraft, der immer wieder neugestaltet werden kann.

Wir freuen uns auf Euch.

11.06. Journal | Tagebuch-Schreiben

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

WORKSHOP

mit DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT

“Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke” (Susan Sontag)

“Journal schreiben” ist ein Workshop für alle, die gerne Morgenseiten oder Tagebuch schreiben und sich beim täglichen Schreiben neue Vielfalt, Inspiration und Stärkung wünschen. Sie lernen neue kreative Methoden kennen, so dass Ihr Journal zur besten Freundin und Beraterin in allen Lebenslagen wird. Am Ende des Workshops nehmen Sie einen Koffer voller Methoden aus dem “Journal to the self” von Kathleen Adams mit, um sich selber besser kennen zu lernen, ihre eigene Stimme zu entwickeln, Beziehungen – auch zu sich selbst – zu pflegen und ihre poetischen Fähigkeiten zu entfalten. Und eine ganze Menge Spaß.

Für alle, die im täglichen Schreiben einen roten Faden finden und neue Freude am Leben spüren wollen.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Autorin, Sprachwissenschaftlerin und Zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit (EAG-FPI) | Anmeldung bis zum 10.06.2022. Maximal 10 Teilnehmer*innen.
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt

12.06. Es geht weiter! Singen bei uns …

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr

OFFENES CHOR-Projekt

mit der neuen Chorleiterin SANDRA HAVENSTEIN,
Musikerin, Musikpädagogin, Ensemble-Coaching und Chorleitung
https://www.sandrahavenstein.de/

Der Chor „Singen bei uns“ lädt wieder ein zum gemeinsamen Singen…
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs…

Wir freuen uns über weitere interessierte Sängerinnen und Sänger, die Lust haben, mitzusingen.

Die nächsten Termine sind jeweils Sonntag von 15 – 17 Uhr: 12.06., 10.07.2022

18.06. FÜNFTES LEIPZIGER FRAUEN*FESTIVAL auf dem Leipziger Markt

Samstag | 14:00 bis 22:00 Uhr

Wir fordern faires Teilen!

Freiheitlich-demokratisches Leben braucht eine aktive und gleichberechtige Beteiligung von FLINTA*! (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Menschen).

Die globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen werden komplizierter und die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen sind nicht absehbar. Es braucht Gemeinsinn und Weitsicht, um die Zukunft zu gestalten. Es braucht ein Wir.

Viel wurde in vergangenen Jahrzehnten erreicht – doch auch heute sind Frauen* in vielen Bereichen nicht in gleichberechtigter Weise vertreten. Die Zeit ist überfällig, um Kraft, Beharrlichkeit, Kreativität und dem Mut zu Veränderungen von Frauen* den entsprechenden Raum zu geben und neue Wege zu gehen. Und das Frauen*Festival ist passender Anlass, um Frauen* in ihrer Souveränität, Individualität und Lebensfreude einen öffentlichen Raum zu geben – losgelöst von religiöser oder kultureller Herkunft. Gewalt, Rassismus, Queer-Feindlichkeit, Care-Arbeit, Altersarmut, Gender Pay Gap – die Liste der täglichen Diskriminierungen gegen FLINTA*s ist lang. Wir wollen für eine gerechte Zukunft und progressive Gesellschaft kämpfen. Denn: Ohne uns keine gerechte Zukunft.

Alle FLINTA*s haben unterschiedliche Biografien, bringen verschiedene Erfahrungen mit und sind in unterschiedlichen Initiativen organisiert – darin liegt unsere Stärke. Auf unserem Festival möchten wir deshalb auch allen einen Ort bieten, sichtbar zu sein, sich untereinander kennenzulernen und zu vernetzen. Das Festival wird auch ein Ort sein, der allen Besucher*innen, die sich noch wenig mit feministischen Themen auseinandergesetzt haben, die Möglichkeit dazu gibt.

Über das Festival:

2 Bühnen mit Live-Acts, Musik, Tanzperformances, Redebeiträgen. Literaturangebote & Info-Stände von politischen Gruppen und Initiativen aus Leipzig. Angebote/Stände lokaler Künstler*innen. Beratungsangebote; Mitmach-Aktionen für Menschen jeden Alters.

Moderation: AISHA CAMARA – freie Moderatorin und Campaignerin, FFM. Sie denkt, spricht und schreibt unter anderem zu den Themen Antirassismus, Feminismus und Empowerment.

Main-Acts:

EBOW – Rapperin mit widersprüchlichen Sehnsüchten
DIANA EZEREX – Songwriterin zwischen (Urban) Pop, Hip-Hop/Trap & Soul
KERSTIN BLODIG – Skandinavian Folk; Akustikgitarre und eine Stimme „…so klar wie norwegisches Fjordwasser“
Frauenchor CANTA ANIMATA mit Feministisch kämpfen mit einer Zahnbürste.
SUKINI – Musik für Kinder der Rapperin und Aktivistin Sookee und ihrer Band um die Welt besser zu begreifen
MARSHA RICHARZ – performt feministischen Poetry Slam
CASHMIRI – tagsüber Musikjournalistin, nachts DJ Ambient Twerk

Plus Podium: Hoffnung schaffen in der Krise. Wie schaffen wir es, nicht den Mut zu verlieren?

Moderation: QUYNH ANH LE NGOC, Dolmetscherin & Speakerin zu Sprache, Macht und Rassismus
Gäste: SIBEL SCHICK, rassismuskritische Autorin zu Feminismus und Rechten von Minderheiten
SIMIN JAWABREH, kommunistische Feministin, arbeitet zu sozialer Gerechtigkeit und Polizeigewalt
SOOKEE, Quing of Berlin, engagiert sich u.a. gegen Homophobie und Sexismus im deutschen Hip-Hop

Plus Walking Act cLiTzern: Organic.Move.Walk Act mit viel Glitzerstaub und Wissen to go, denn viele Menschen wissen auch heute (noch) nicht, wie eine Klitoris beschaffen ist.

Plus viele weitere spontane Aktionen und Vernetzungsmöglichkeiten!

Ausführliche Informationen, Standanmeldungen u.a. auf der Webseite des Festivals:
https://www.leipzigerfrauenfestival.de

21.06. Frauen ´89. Zu feministischen Sichtweisen und Themen

Dienstag | 17:00 bis 19:00 Uhr

DOK-WERKSTATT

Bereits in den Monaten und Jahren vor dem Oktober 1989 gab es engagierte Gruppen und Menschen, die etwas verändern wollten; die glaubten, dass Gerechtigkeit in der DDR möglich sei; die dafür planten und gemeinsam arbeiteten. Mit der Friedlichen Revolution vom Oktober ´89 hatten auch die bereits existierenden Frauengruppen die Möglichkeit, öffent-lich(er) zu werden, sich zu vernetzen und andere Frauen aufzurufen, sich zu beteiligen: Frauen für den Frieden, Frauen für die Umwelt, Lesbische Frauen in der ESG oder das Zeitungskollektiv der Zaunreiterin waren nur einige.

In diesem Workshop arbeiten wir mit Texten von 1989/1990, die feministische Sichtweisen und Themen aufzeigen, die teilweise bis heute unverändert aktuell sind – und wollen uns gemeinsam mit einzelnen Original-Dokumenten auseinandersetzen im Kontext unserer Gegenwart. Geplant ist eine weiterführende inhaltliche Arbeit – auch um eigene Geschichte, Geschichte von Frauen* in Interpretation und Öffentlichkeit nicht anderen zu überlassen, sondern selber (weiter-)zuschreiben.

Mit CHRISTINE RIETZKE, Mitgründerin der autonomen Frauenzeitschrift in der DDR „Zaunreiterin“ und 1990 Kandidatin des UFV
Anmeldung bitte bis zum 20.06.2022.
Teilnahme: kostenlos

23.06. Zum Verhältnis von Antifeminismus & Rechtsextremismus

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

WORKSHOP

„Natürliche Männer und Frauen“ oder „Jetzt ist aber genug mit Feminismus!“

Mit WIEBKE ELTZE, Dipl.-Politologin

Was verbirgt sich hinter Antifeminismus und Anti-Gender-Mobilisierungen? Welche Akteur*innen vertreten dabei welche Forderungen und Feindbilder? Was meint eine „aktivierende Familienpolitik“ oder der „Schutz unserer Frauen & Kinder“? Wie kann ich darauf reagieren, wenn beispielsweise in meinem Umfeld Positionen dieser Art geäußert werden?

Im Workshop geht es um die Bedeutung von Antifeminismus im Rechtsextremismus, um Verschränkungen mit Rassismus sowie Strategien, Begriffe und Herausforderungen. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der eigenen Haltung und der eigenen Handlungsfähigkeit in ganz unterschiedlichen Situationen.

WIEBKE ELTZE, Diplom-Politologin, Schwerpunkt politische Erwachsenenbildung; Betzavta-Trainerin; Trainerin für Demokratie und Pluralität; 2009-16 Mitarbeiterin des Netzwerks für Demokratie Licht-Blicke (Berlin-Lichtenberg), seit 2013 als Projektleitung; freie Referentin im Bereich Haltungs- und Argumentationstrainings im Umgang mit rechten, rassistischen und antifeministischen Positionen, Rassismus- und Rechtsextremismus-Prävention, Demokratieförderung, Moderatorin und Beraterin; seit 08/2021 Bildungsreferentin in der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu-Antonio-Stiftung
Anmeldung bitte bis 21.06.2022
Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

28.06. Jüdinnen in Leipzig. Portraits aus einem Jahrhundert

Dienstag | 18:00 bis 20:30 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Zehn ausgewählte Kurzporträts Leipziger Jüdinnen eröffnen einen besonderen Blick auf das vergangene Jahrhundert, das als “Jahrhundert der Extreme” in die Literatur einging. Biografien – tangiert von zwei Weltkriegen, zwei Diktaturen und dem steinigen Weg von der Monarchie zu gelebter Demokratie, erfüllt oder gebrochen, gelebt oder erlitten zwischen Assimilation und Ausgrenzung, zwischen Emanzipation und Entrechtung, zwischen Gewalt, Todesangst und Neubeginn, zwischen Aussichtlosigkeit und Zukunftsvision… Die lokal bezogene Sicht aus der jüdischen Perspektive scheint die Gegensätze des 20. Jahrhunderts noch um ein Vielfaches zu potenzieren.

Die Ausstellung entstand im Rahmen eines zweijährigen Bildungsprojektes der Ephraim-Carlebach-Stiftung in Kooperation mit verschiedenen Leipziger Schulen in den Jahren 2018/19 und wurde u.a. in der Henriette Goldschmidt Schule Leipzig sowie im Jüdischen Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus gezeigt.

Zur Eröffnung gibt Dr. KERSTIN PLOWINSKI, Geschäftsführerin und Projektleiterin der Ephraim-Carlebach-Stiftung einen Einblick in die Arbeit der Ephraim-Carlebach-Stiftung.
Eintritt: frei

Ausstellungsdauer: bis 28.08.2022

Juli 2022

03.07. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Sonntag | 11:00 bis 14:00 Uhr

WORKSHOP THAIBOXEN FÜR FRAUEN*
mit ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen

Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch

Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte und mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -Bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.

„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut ich zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung zu teilen.”

Anmeldung erforderlich bis zum 01.07.2022
Teilnahme-Gebühr: 12,- | 9,- Euro ermäßigt

14.07. Audre Lorde

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr

VORTRAG & DISKUSSION

Katharina Oguntoye – Schirmherrin des Leipziger CSD 2022 – spricht über Audre Lorde

…und darüber, welche Bedeutung Audre Lord für die deutsche Frauenbewegung hatte und welche Rolle sie bei der Entstehung der afrodeutschen Bewegung einnahm. Audre Lorde, die Aktivistin und Dichterin stellte sich mit der Vielfalt ihrer Identitäten als Mutter, Feministin, Kämpferin und Lesbe vor. Sie wollte nicht auf eines reduziert werden. Sie gab einer ganzen Generation eine Stimme und inspiriert Menschen an allen Orten ihres Wirkens. Nach langem Kampf gelang es, in Berlin eine Straße nach ihr zu benennen.

Katharina Oguntoye ist afrodeutsche Schriftstellerin, Historikerin, Aktivistin und Unternehmerin. Gemeinsam mit May Ayim und Dagmar Schultz gab sie das Buch “Farbe bekennen” heraus. Sie nimmt eine wichtige Rolle in der afrodeutschen Bewegung ein. 1997 gründete sie das interkulturelle Netzwerk Joliba e.V., das vor allem Familien afrikanischer, afrodeutscher und afroamerikanischer Herkunft Angebote macht. Katharina Oguntoye begründet ihre Motivation für ihr Engagement vor allem damit, dass Schwarze Menschen in Deutschland weiterhin unsichtbar seien und als nicht gleichberechtigt wahrgenommen würden.

Interkulturelle Verständigung ist für Sie ein Lebensthema.

Eintritt nach Selbsteinschätzung