Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

Was Ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

März 2019

29.03. Der Weg zur Wilden Kraft

Freitag | 15:00 bis 18:00 Uhr

WORKSHOP
mit LUISA FRANCIA

Die Welt in der wir leben ist ja manchmal schon etwas unübersichtlich. Zu viele Eindrücke, oft zu viel Arbeit, zu viele Pflichten, zu wenig Zeit und Muße, um zu sich selbst zu finden und immer genauer herauszufinden, was wirklich wichtig ist. In diesem Workshop spielen wir mit Bewegung, Stimme, Orakel und Ritual. Was ist das – die wilde Kraft? Da geht es um die ureigene Energie, was will ich, wohin will ich mich bewegen? Was ist total meins? Was lasse ich mir aufdrängen und was würde ich viel lieber tun/sein. Hineinspüren und herausfinden um was es geht.
Anmeldung bis 27.03.2019 erforderlich!

Teilnahmegebühr: 50,- | 35,- Euro ermäßigt

29.03. Blühende Fantasie. Die eigene Lebensvision gestalten.

Freitag | 19:00 bis 21:00 Uhr

LESUNG mit LUISA FRANCIA

In ihrem neuen Frauen-Ratgeber beschreibt Luisa Francia, wie Frauen sich mithilfe von Imagination und Ritualen die Realität erschaffen können, die ihnen wirklich entspricht. Schritt für Schritt führt die bekannte Autorin Frauen zurück in eigene Kraft und Weisheit.

Aus ihrer jahrzehntelangen Arbeit weiß sie, dass diese sich oft selbst im Weg stehen; oft leben sie in einer Illusion, anstatt eigene Visionen und Träume zu verwirklichen. Sie hängen in alten Glaubenssätzen fest wie „Das schaffe ich nie“ oder „Ich bin nicht gut genug“, die kaum wahrnehmbar automatisch im Gehirn ablaufen und sie daran hindern, den eigenen Weg zu gehen.
Luisa Francia schafft mit vielen Beispielen und Übungen die Basis, alte untauglich gewordene Lebensbilder auszumisten. Das stärkt den Mut, das Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Die praktischen Visions-Übungen und Imaginationen dieses Ratgebers bringen die eigenen Lebensträume wieder in Erinnerung. Die alltagstauglichen Rituale machen neue Erfahrungen möglich. So öffnet „Blühende Fantasie“ einen weiten Raum der Selbstverwirklichung.

Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

April 2019

05.04. Frauen 1989 in Leipzig

Freitag | 16:00 bis 18:00 Uhr

Der Oktober ´89 kam bei allen überraschenden Ereignissen „nicht aus dem NICHTS“. In den Monaten und Jahren vor dem Oktober 1989 gab es engagierte Gruppen und Menschen, die etwas verändern wollten; die glaubten, dass Gerechtigkeit in der DDR möglich sei; die dafür planten und gemeinsam arbeiteten.

Mit der Friedlichen Revolution vom Oktober ´89 hatten auch die bereits existierenden Frauengruppen die Möglichkeit öffentlich zu werden, sich zu vernetzen und Frauen aufzurufen, sich zu beteiligen. Frauen für den Frieden, Frauen für die Umwelt, Lesbische Frauen in der ESG oder das Zeitungskollektiv der Zaunreiterin waren nur einige. Noch im November 1989 gab es ein Vernetzungstreffen in einer Leipziger Kirche, neue Gruppen gründeten sich, begannen zu arbeiten, erste Vereine entstanden… und arbeiten zum Teil noch heute: Frauen für Frauen, die Frauen-kultur, die Leipziger Mütterzentren u.a.

Dieser Workshop bietet einen zeitlichen Überblick und Einblicke in Texte von damals, die feministische Sichtweisen und Themen aufzeigen, die teilweise bis heute unverändert aktuell sind. Im Kontext zu unserer Gegenwart im Jahr 2019 wollen wir uns gemeinsam mit einzelnen Original-Texten auseinandersetzen. Geplant ist eine weiterführende inhaltliche Arbeit. Mit diesem Workshop wollen wir ein „Stück der Geschichte von Frauen“, also ein Stück eigener Geschichte – in Interpretation und Öffentlichkeit nicht anderen überlassen, sondern selber (weiter-)schreiben. Mit CHRISTINE RIETZKE, Mitgründerin der autonomen Frauenzeitschrift in der DDR „Zaunreiterin“ und 1990 Kandidatin des UFV

Teilnahme kostenlos
Fotos: Sigrid Schmidt

06.04. Leben und Sinn

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

SCHREIB-WORKSHOP

Was gibt meinem Leben Sinn? Eine Frage, die sich viele nur in der Adoleszenz stellen, um später damit beschäftigt zu sein, den Berg an täglichen Herausforderungen zu bewältigen und „zu funktionieren“. Und mit einem Gefühl der „existenziellen Leere“ zurückzubleiben. Denn die empfundene Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns und Lebens, sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich, ist nicht nur entscheidend für das persönliche Wohlbefinden und die psychische Gesundheit, sondern ein menschliches Grundbedürfnis.

Im Workshop wenden sich die Teilnehmer*innen schreibend der Frage nach dem Sinn und der Bedeutung wichtiger Aspekte in ihrem Leben zu: von persönlichen Beziehungen, beruflichen Tätigkeiten bis zu zentralen Lebensereignissen. Sie begeben sich auf die Suche nach dem, was ihrem Leben Sinn verleiht, forschen nach dem „roten Faden“ in ihrer Lebensgeschichte. Denn eine Haltung kann man auch in der Rückschau entwickeln. „Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muss gefunden werden.“ (Viktor Frankl)

Der Workshop nutzt das freie Schreiben bzw. das ‚Schreibdenken‘ (Scheuermann) als Methode der Reflektion und inneren Forschung. Über die aufgeschriebenen Gedanken kommen die Teilnehmer*innen in einen Austausch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eingeladen sind alle, die nicht mehr nur um sich selber kreisen wollen, sondern etwas suchen, das ihr eigenes Leben ‚transzendiert‘.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb.1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Schreibtherapeutin (IEK Institut). Seit 2015 Weiterbildung in Poesie- und Bibliotherapie im Integrativen Verfahren (EAG-FPI).

Teilnahmegebühr: 40,- | 35,- Euro ermäßigt

Nächster Termin: 11. 05. 2019
Eine Geschichte in einem Tag.
Die Teilnehmer*innen schreiben eine Kurzgeschichte an einem einzigen Tag. Sie erfahren, wie man selbst Erlebtes oder frei Erfundenes in eine nachdenkliche oder witzige Geschichte verwandelt. Wie man beim Schreiben alle Sinne mit einbezieht und einen Spannungsbogen aufbaut, der die Lesenden bis zum Ende fesselt.

11.04. Feminismus(s) erklärt. Einführung in den Feminismus.

Donnerstag | 19:00 bis 21:00 Uhr

VORTRAG & DISKUSSION
mit LYDIA AUFSCHLAGER, LEIPZIG

Feminismus ist ein Sammelbegriff für verschiedene Strömungen und Theorien, die in unterschiedlichen (historischen) Kontexten entstanden sind und verschiedene, teils gegensätzliche Positionen und Forderungen vertreten. Soll heißen: Den „einen Feminismus“ gibt es nicht. Was „feministisch sein“ heißt und wer Teil der Bewegung ist, hängt von der jeweilig vertretenen Position ab. Der Vortrag dient als Auftakt für unsere Vortragsreihe „Feminismus heute: Politische Notwendigkeit oder coole Lifestyle-Rhetorik?“ und soll im ersten Teil einen kurzen Einblick über die Geschichte der feministischen Bewegung(en) geben. Im zweiten Teil wollen wir uns über ausgewählte feministische Strömungen einen Überblick verschaffen und wichtige Begriffe klären.

LYDIA AUFSCHLAGER hat in Jena Bildungsphilosophie und Soziologie studiert, war bis Ende 2018 im Bereich der politischen Bildung tätig und arbeitet seit 2019 in der Frauenkultur.

Eintritt: frei

16.04. Feministisch lesen und denken.

Dienstag | 17:00 bis 18:30 Uhr

LESEKREIS

In dieser offenen Runde wollen wir uns feministischen Ideen nähern und über ihre Bedeutung für einen praktisch gelebten Feminismus diskutieren. Wichtig ist uns dabei, dass sich alle an den Gesprächen beteiligen und den Inhalt des Lesekreises mitbestimmen können. Einsteigen wollen wir mit dem Text „Werfen wie ein Mädchen“ von Iris M. Young.

Der Text kann über lydia.aufschlager@frauenkultur-leipzig.de erbeten werden.