Hier findet ihr den Teilnahme-Link zu unseren Online-Veranstaltungen.


Zur aktuellen Online-Veranstaltung der Frauenkultur Leipzig

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Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Die Frauenkultur Leipzig führt weiter online-kompatible Veranstaltungen, Kurse und Angebote während des Lockdowns digital durch. | Stand: 13.03.2021

Wir hoffen für uns alle, dass sich die sehr ernste, pandemische Infektions- und Erkrankungssituation u.a. durch verantwortliches persönliches Verhalten in den kommenden Wochen entspannen wird – und wir wieder analog die Türen öffnen und gemeinsam sozio-/kulturelle Räume und Begegnungen erleben können.
Es kommt also auf Jede*/auf Jeden*/ an.

Wir sehen uns hoffentlich sehr bald …
Das FraKu-Team

Zitate von Frauen*, die ermutigen, die stärken, die leichter machen…

Jede:r kann mitmachen – und uns „genau solche Zitate“ von Frauen* schicken (also Sätze, Gedanken von Frauen*, die Dir/Euch wichtig sind).

Wir sind ziemlich neugierig …
Das FraKu-Team

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

Zum AK Mädchen und Junge Frauen Leipzig


Zur offiziellen Webseite des Leipziger Frauen*Festival | 2021: am 26.06.2021

Selber tun, handeln … Verantwortung übernehmen.

save the dates

April 2021

18.04. (Online) Humor writing. Satire schreiben

Sonntag | 11:00 bis 17:00 Uhr

(ONLINE-)SCHREIB-WORKSHOP

Alltägliches in Abgründiges verwandeln. Der Welt den Spiegel vorhalten. Dummheit und Missstände in den Fokus nehmen. In diesem Workshop schärfen die Teilnehmer*innen ihren schrägen Blick auf die Welt und lernen wichtige Strategien und Kniffe des satirischen Schreibens kennen. Geeignet für alle, die Lust an Sprachspielen haben, über mindestens einen Missstand „empört“ sind und über ausreichend Selbstironie verfügen.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin, Poesie- und Bibliotherapeutin (EAG-FPI)
Anmeldung bitte bis zum 17.04.2021 | Maximal 10 Teilnehmer:innen.
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt

Im Online-Format:

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

23.04. Erneut verschoben! Frühlingskräuter erkennen. Leckeres aus Brennnessel, Gundermann, Giersch und Co!

Freitag | 16:00 bis 19:00 Uhr

*KRÄUTERTOUR -> verschoben | neuer Termin: offen | nur in Präsenz möglich

Mit KERSTIN LEUBNER

Im Frühling deckt die Natur im Auwald reichlich den Tisch mit frischem Grün. Diese Wildkräuter versorgen unseren Körper mit wertvollen Nährstoffen und schenken uns beim Sammeln ein wundervoll entspannendes Naturerlebnis.
So hat die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

KERSTIN LEUBNER, Sozialpädagogin und zertifizierte Kräuterfrau. Die Tour ist mit Picknick geplant, bitte eine Kleinigkeit fürs Picknick und ein Trinkgefäß mitbringen. Bei Dauerregen muss die Kräutertour leider ausfallen. Anmeldung bis 16.04.2021 erforderlich | Treffpunkt: 10 Uhr Café Frauenkultur
Teilnahmegebühr: 15,- Euro | 12,- Euro ermäßigt

24.04. (Online) Clara Zetkin

Samstag | 15:00 bis 17:00 Uhr

NEUE WERKSTATTREIHE ZU PHILOSOPHINNEN*

(ONLINE-)WERKSTATT

mit LOU ZUCKER
Feminismus hat den Mainstream erreicht – ein ganz bestimmter zumindest. Einer, mit dem Unternehmen ihre Produkte vermarkten können, der aber nicht danach fragt, unter welchen Arbeitsbedingungen Frauen in diesen Unternehmen die Büros putzen. Clara Zetkin gab sich nie mit kleinen Verbesserungen für privilegierte Frauen zufrieden. Sie stand stets auf der Seite der Arbeiterinnen. Dabei legte sie sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Vielen an: innerhalb der Frauenbewegung mit den bürgerlichen Frauenrechtlerinnen und innerhalb ihrer Partei, der SPD und später der KPD, mit allen Männern, die von Gleichstellung nichts wissen wollten. Sie rief den internationalen Frauenkampftag ins Leben, versuchte gemeinsam mit ihrer besten Freundin Rosa Luxemburg und sozialistischen Frauen anderer Länder bis zuletzt den Ersten Weltkrieg zu verhindern und hielt als Alterspräsidentin eine flammende antifaschistische Eröffnungsrede im Reichstag, als die NSDAP dort bereits die Mehrheit hatte. Feminismus bedeutete für Clara Zetkin nie allein die Freiheit der Frau, sondern Freiheit für alle Ausgebeuteten.

Was kann Feminismus heute von Clara Zetkin lernen? Was wollen wir anders machen als sie? Um diese und andere Fragen soll es im Werkstattgespräch gehen, sowohl in einem Input als auch in der gemeinsamen Diskussion.

LOU ZUCKER hat in Berlin, Istanbul, Toronto und Bologna Sozialwissenschaften studiert, war freiberuflich unter anderem für die taz, Zeit Campus Online, jetzt.de und den Deutschlandfunk tätig und hat als Redakteurin für neues Deutschland, Supernova, bento und das „Leben”-Ressort von DER SPIEGEL gearbeitet. Ihre Themen sind soziale Ungleichheit, Gender und Feminismus, Gesundheit und Sex. Im Februar 2021 erschien ihr Buch „Clara Zetkin – eine rote Feministin“ im Eulenspiegel Verlag.
Anmeldung bis zum 23.04.2021 erforderlich. || Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt
Die Durchführung der Werkstatt wird durch die Clara-Zetkin-Stiftung unterstützt.

Im Online-Format:

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

25.04. Pandemiebedingt verschoben | Workshop Trommelmusik

Sonntag | 10:00 bis 13:00 Uhr

WORKSHOP | Nur in Präsenz möglich.

mit INGEBORG FREYTAG, Musikerin

Traditionelle Rhythmus-Strukturen, Spieltechniken und Universalmuster, dazu Freudehormone und integrative Gruppenkonzepte – mehrstimmig für Frauen jeden Alters und alle (gefühlten) Niveaustufen! Ein einmaliges Rhythmuserlebnis genießen. Willkommen! Anmeldung ist bitte bis zum 24.04.2021 erforderlich. Weitere Infos: www.drums-and-chants.de

Teilnahmegebühr: 45,- | 33,- Euro ermäßigt inkl. alle Leihinstrumente

25.04. Pandemiebedingt verschoben | Konzert: Frühlingsgrün

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

KONZERT -> nur in Präsenz möglich

NYCKELHARPA TRIO BAUER ° LUFT ° OTHER

Eine musikalische Hommage an die warme Jahreszeit aus 5 Jahrhunderten
Schon immer wird das Wiedererwachen der Natur und somit der hellen Zeit gefeiert. Komponisten aus allen Zeiten und Regionen widmeten sich diesem Thema. Die drei Musikerinnen des NyckelharpaTrios präsentieren in diesem Programm die Verschmelzung von traditionellen Liedern und Tänzen sowie Kompositionen aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Bekannte deutsche Lieder treffen auf italienische Musik, schwedische Tänze auf englische Kompositionen, englische Lieder wiederum auf deutsche Tänze des frühen Barocks. Länder- und Zeitgrenzen verschwinden in den Arrangements und verbinden sich zu einem gemeinsamen Fest für den Frühling.

Die aus dem Mittelalter stammende Nyckelharpa (Schlüsselfidel) verschwand im Frühbarock aus den heimischen Gefilden und überlebte in Schweden als beliebtes Folkinstrument die Jahrhunderte. Den himmlischen Klang dieses volltönenden Instruments verbindet das Trio mit glockenklarem Gesang und begibt sich mit dem Publikum auf eine musikalische Reise quer durch Europa auf den Spuren des Frühlings.
Die Musikerinnen: JULE BAUER: Gesang, Baß-Nyckelharpa CHRISTIANE HANNA LUFT: Sopran-Nyckelharpa
CATERINA OTHER: Alt-Nyckelharpa
Eintritt: 9,- | 7,- Euro ermäßigt

27.04. (Online) Digitalisierung der Arbeitswelt.

Dienstag | 19:00 bis 20:15 Uhr

VORTRAG & DISKUSSION

Das Substituierbarkeitspotential von Arbeiter:innen in der Logistikbranche

Eine qualitative Studie zur Wahrnehmung und Bewertung von Automatisierungstechnologien am Arbeitsplatz
Mit NELE KÖNIG und REBECCA KATZENBERGER

Die Digitalisierung der Arbeitswelt und neue Technologien verändern viele Arbeitsplätze. Die Referent:innen untersuchen im Rahmen eines Forschungsprojekts das Substituierungspotenzial durch Automatisierungstechnik in der Logistik-Branche. In Interviews mit Arbeiter:innen und Führungspersonen gehen sie der Frage nach, ob die Digitalisierung und Automatisierung wahrgenommen werden und ob sie als Bedrohung gesehen wird. Die ersten Ergebnisse deuten darauf hin, dass einige Interviewpartner:innen durchaus über die Konsequenzen von Automatisierung Bescheid wissen, diese aber nicht als Gefährdung für sich selbst wahrnehmen.

Nele König und Rebecca Katzenberger studieren den Master „Digitale Arbeit“ an der TU Chemnitz. Sie arbeiten zusammen am Lehrforschungsprojekt, auf dem dieser Vortrag basiert.

Der Vortrag findet statt in der Reihe „FLINTAs in der Wissenschaft“, in der Student*innen eigene Forschungs-ergebnisse vorstellen.

Der Teilnahme-Link hier

Eintritt: Selbsteinschätzung
Hier zu den Zahl-Möglichkeiten

Mai 2021

02.05. (Online) Mit dem jüdischen Kalender

Sonntag | 11:00 bis 13:00 Uhr

WERKSTATTREIHE JÜDISCHE FEIERTAGE

mit Rabbinerin
ESTHER JONAS-MÄRTIN

Die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Deutschland ist „im Nationalsozialismus zerstört worden“. Vor 1933 lebten ca. 600 000 jüdische Menschen in Deutschland. In Leipzig hatten allein die jüdischen Gemeinden (nach Selbstangabe) 20.000 Mitglieder; viele lebten zudem nicht an eine Gemeinde gebunden. 1945 zählte die Jüdische Gemeinde Leipzig 19 Mitglieder; 1950 waren es 314 … im August 1988 waren es nur noch 35 Mitglieder. Heute ist die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig mit über 1.300 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde in Sachsen. Doch eine Selbstverständlichkeit im alltäglichen Miteinander ist bis heute nicht vorhanden – u.a. bedingt durch fehlendes Umeinander-und-Voneinander-Wissen. Kenntnisse um den jüdischen Kalender, um jüdische Feiertage und generell jüdisches Leben fehlen oder sind stark von Vorurteilen geprägt.

Aus diesem Grund ist eine vierteilige Workshop-Reihe mit Rabbinerin Esther Jonas-Märtin geplant. Im Mittelpunkt stehen die Jüdischen Feiertage. Von diesen ausgehend erschließen sich Aspekte und Wertvorstellungen jüdischer Weltsicht, die zu einem bereichernden gemeinsamen Austausch führen können. In den Werkstätten wird es nach einem ersten thematischen Input eine 60-minütige „Stille Zeit“ geben… zum Lesen von Texten oder auch zum Austausch untereinander. Und danach geht es gemeinsam weiter mit Antworten, Fragen und Erkenntnissen.

Dritte Werkstatt: Geben und Nehmen

Anders als Schabbat, Purim oder Chanukkah liegt der Ursprung der sogenannten Pilgerfeste als Erntedankfeste in der Landwirt- schaft. Was bedeuten Pessach, Shawuot und Sukkot heute? Ernten wir, was wir säen?

ESTHER JONAS-MÄRTIN, Rabbinerin, M.A.|M.A.; assoziiertes Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland | Member of the Rabbinical Assembly, Vorstand der Beth Etz Chaim. Lehrhaus-Gemeinschaft-Teilhabe e.V. Leipzig

Weitere Werkstätten | Termine:

So., 06. 06. 2021, Werkstatt 4: Das jüdische Neujahr
Wie geht ein Neujahrsfest ohne Feuerwerk, ohne Knalleffekte? Das Jüdische Neujahr ist vor allem innere Einkehr und aktives Aufeinander-zu-gehen. Werkstattgespräch mit Schlüsseltexten; den verschiedenen Kategorien von „Fehlern/Schuld“ aus jüdischer Sicht und der Frage: Warum das Judentum eine Verpflichtung etablierte, dass Fehler entschuldigt werden müssen?

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Anmeldung bis 30.04.2021 erforderlich.
Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

04.05. (Online): Abtreibungsrecht: Auf die Spuren der Geschichte des Feminismus Argentiniens

Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr

(ONLINE-)VORTRAG UND DISKUSSION

Mit DANIELA CICCOLINI, Buenos Aires / Leipzig, Psychologin

Am 30. Dezember 2020 wurde in Argentinien – nach einem langen Kampf feministischer Bewegungen – das neue Abtreibungs-gesetz genehmigt. Die Ablehnung des Gesetzentwurfs von 2018 hatte bewirkt, dass Frauen* noch kraftvoller auf die Straße gingen, demonstrierten und ihre Rechte auf Selbstbestimmung einforderten. Grüne und blaue Tücher unterschiedlicher Sichtweisen zu diesem Frauenrecht zeigten lange fehlende Mehrheit zu dieser Frage. Die Bevölkerung war tief gespalten. Das grüne Tuch vertritt feministische Bewegungen, die für die Selbstbestimmung der Frauen gekämpft hat. Das blaue Tuch – auch “Pro-Vida” oder “Für beide Leben da.” Genannt – steht für die Contra-Bewegung, die gegen das Gesetz war (und immer noch ist). Sie ist rechtsorientiert und hauptsächlich durch die Katholische Kirche finanziert. Diese Veranstaltung will grundsätzliche sozio-/politischen Faktoren aufzeigen – auch an Hand einer Beschreibung der vielfältigen Kulturen und gesellschaftlichen Kontexte Argentiniens – die im Dezember 2020 dazu führten, dass das neue Abtreibungsgesetz parteiübergreifend eine Mehrheit im Parlament erhalten hat.

DANIELA CICCOLINI, Buenos Aires / Leipzig, Diplom-Psychologin, arbeitet heute im Bereich Interkulturelle Kinder- und Jugend-/Mädchenarbeit in Leipzig.

Im Online-Format: Teilnahmelink folgt hier

Eintritt: 4,- Euro | nach Selbsteinschätzung
Hier zu den Zahl-Möglichkeiten

07.05. (Online): Zur Entstehung der Gesetzgebung zum Schwangerschaftsabbruch in der Zeit der Hexen*Verfolgung / Frühen Neuzeit

Freitag | 17:00 bis 19:00 Uhr

(ONLINE-)WERKSTATT

Ein Team des Arbeitskreises zur Aufarbeitung der Hexen*Verfolgung in Leipzig | Sachsen setzt die Veränderungen der Rechts-sprechung im ausgehendem Mittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit (1450-1750) in Bezug auf die Auswirkungen für das konkrete Leben von Frauen in dieser Zeit… die bis ins Heute reichen. Einbezogen werden verschiedene Debatten in Medizin, Recht, Religion, Politik, Kunst und Literatur. Sie betreffen beispielsweise die Hierarchisierung von Geschlechterrollen und darauf fußende Gesellschaftssysteme, die Rechte reproduktiver Selbstbestimmung und medizinischer Versorgung von Frauen* oder auch die Verdrängung von Frauen* aus dem Gesundheitsbereich.

Im Online-Format: Teilnahmelink folgt hier

Eintritt: 4,- Euro | nach Selbsteinschätzung
Hier zu den Zahl-Möglichkeiten

08.05. (ONLINE-)SCHREIB-WORKSHOP: Krimis schreiben

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

(ONLINE-)WORKSHOP
mit DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT

Die Teilnehmer*innen lernen die wichtigsten Zutaten für einen Krimi kennen. Sie erfinden ein Verbrechen, entwerfen den Charakter von Täter*in und Ermittler*in und entwickeln den Plot für eine Kriminalgeschichte. Am Ende des Workshops haben alle Teilnehmer*innen eine Krimi-Kurzgeschichte geschrieben. Geeignet für alle, die gerne Krimis lesen und ihre „kriminellen Energien“ einmal ungestraft ausleben möchten.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin, Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren (EAG-FPI). || Anmeldung bis zum 11. 03.2021 erforderlich. | Maximal 10 Teilnehmer:innen.

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.

12.05. Wir sind ein Stück des Universums…

Mittwoch | 15:00 bis 16:30 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Kreativ-Arbeiten Mädchen aus dem Interkulturellen MiO-Mädchentreff der Frauenkultur Leipzig

Viele eindrucksvolle, fröhliche, traurige, witzige Arbeiten sind im MiO in den letzten Jahren entstanden u.a. auch zu den Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellungen… die letzte unter dem Thema „Folge Deinem Gefühl“. Auch dazu hatten die Mädchen viele Ideen, z.B. „Mütter sind wichtig. Weil sie sind diejenigen, die sich in der Familie um Gefühle kümmern; die dich immer fragen, wie es dir geht, und so“. Oder: „Bäume. Weil sie uns Luft geben und so kann man Sachen riechen und leben und wenn man an einem Baum vorbeiläuft, sind sie schön“. Es entstanden u.a. eine große Gemeinschafts-Collage und ein Video. Das MiO als inter- und soziokultureller Ort unterstützt die Mädchen in der Bewältigung vielfaltiger Alltagsanforderungen und wirkt dadurch stärkend auf die Entwicklung von Persönlichkeit und selbstbestimmten Perspektiven. Kunst und künstlerische Mittel sind beste Mittel, die dazu beitragen können…

Zur Eröffnung:
Texte und arabisch-kurdisch-persisch-deutsch-englische Musik für alle Menschen, die gern dabei sein wollen.
Teilnahme: kostenfrei

18.05. (Online-)Werkstatt zu Silvia Federici

Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr

Biografische Werkstatt zu Silvia Federici

mit FRIEDERIKE BEIER, Politologin an der Freien Universität Berlin

Silvia Federici ist Theoretikerin, Aktivistin und Hochschullehrerin. Sie ist in Italien geboren und lebt in den USA, wo sie die internationale Lohn-für-Hausarbeit-Kampagne in den 1970ern mitgegründet hat. Ausgehend von der Grundlage unseres Lebens, der Haus- und Sorgearbeit, schreibt Federici seit über fünfzig Jahren über feministische Politik, Kapitalismus, Globalisierung und die zunehmende Privatisierung von Commons, also öffentlichen Gütern, wie Land und Wasser.

Federici hat viele Generationen von Feminist*innen durch ihre feministisch-materialistischen Theorien und Interventionen inspiriert und beeinflusst. Als feministische Aktivistin geht es ihr nicht nur um die Kritik, sondern auch die Überwindung der herrschenden (Geschlechter-)Verhältnisse. Federici’s Werk bietet somit viele Hoffnungsschimmer und Anknüpfungspunkte für aktuelle feministische Kämpfe, wie dem internationalen Frauenstreik. Sie ist u.a. Autorin von: Aufstand aus der Küche, Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution (2012); “Caliban und die Hexe: Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation” (2012); Hexenjagd. Die Angst vor der Macht der Frauen (2019); Jenseits unserer Haut. Körper als umkämpfter Ort im Kapitalismus (2020); Die Welt wieder verzaubern. Feminismus, Marxismus & Commons (2020) sowie Revolution at Point Zero – Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf (2020). Das Werkstattgespräch gibt einen Überblick über Federicis Theorien und Ansätze. Im Anschluss besteht die Möglichkeit das Erlernte anhand von aktuellen Themen zu diskutieren.

FRIEDERIKE BEIER ist Politologin an der FU Berlin. Sie forscht, lehrt und publiziert zu materialistischem Feminismus, sozialer Reproduktion und globaler Gouvernementalität. Silvia Federici hat sie dazu inspiriert, feministische und marxistische Theorien zusammenzudenken und sie auf den globalen Kontext anzuwenden. Über einen materialistischen Feminismus hat sie den Sammelband materializing feminism. Positionen zu Ökonomie, Staat und Identität (2018 unrast-Verlag) herausgegeben. Sie ist zudem Herausgeberin der Reihe »Theorien und Kämpfe der sozialen Reproduktion« des unrast-Verlages, in der im März 2021 der Band „Revolution at Point Zero – Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf“ von Silvia Federici erscheint. https://politologinnen.org/friederike-beier/

Anmeldung bis zum 16. 05. 2021 erforderlich. |

Im Online-Format: Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

20.05. Biografische Werkstatt zu Christa Wolf

Donnerstag | 18:00 bis 20:00 Uhr

(ONLINE-)WERKSTATT

Werkstatt-Leitung: PD Dr. BIRGIT DAHLKE

Die Frauenkultur porträtiert in dieser Werkstatt-Reihe Philosophinnen* | Autorinnen* als Impulsgeberinnen in ihrem gesellschaftlichen und zeitlichen Kontext… auch um zu zeigen, wie Wissen ihr Handeln beeinflusste; wie notwendig es ist, eigene Positionen öffentlich zu formulieren, um Diskurse über Verantwortlichkeit, humanistische Lebenskonzepte und Sinnfragen führen zu können. Die Schriftstellerin Christa Wolf (1929 – 2011) war und ist so eine Impulsgeberin. Ihre Literatur regt Ausein-andersetzung an, mit der großen Geschichte ebenso wie mit dem eigenen Alltagsverhalten. Ihre Texte polarisieren und eröffnen Perspektiven. Der Blick auf ihre Biographie lässt Krieg und Flucht als die Schlüsselerfahrung erkennen. Wie prägen sie ihre Literatur, wie ihre politischen und moralischen Entscheidungen? Empfohlene vorbereitende Lektüre: ihre Alltagschronik “Ein Tag im Jahr. 1960 -2000” (Luchterhand 2003) oder den Briefband “Christa Wolf. Briefe 1952-2011. Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten” (Suhrkamp 2016).

PD Dr. BIRGIT DAHLKE ist Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität Berlin und publizierte u.a. die Porträts “Wolfgang Hilbig” (Wehrhahn Verlag 2011) und “Christa Wolf. Antifaschistin – Humanistin – Sozialistin” (Königshausen & Neumann 2019)

Anmeldung bis zum 18. 05. 2021 erforderlich. || Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

Im Online-Format: Teilnahmelink wird nach bestätigter Anmeldung zugeschickt

27.05. Trans* in Beratung und (Sexual-)Wissenschaft: aktuelle Entwicklungen

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr

ONLINE-LESUNG

Moderation:
Prof.* HEINZ-JÜRGEN VOSS

Die Sexualwissenschaft war im 20. Jahrhundert in größerem Maß daran beteiligt, dafür zu sorgen, dass Trans*-Geschlechtlichkeit als „unnormal“ betrachtet und pathologisiert wurde. Heute ist ein Wandel erkennbar: Trans*-Aktivismus hat dafür gesorgt, dass heute auch in der Wissenschaft – auch in der Sexualwissenschaft – geschlechtliche Selbstbestimmung im Zentrum steht.
Ausgehend von den aktuellen Büchern „Empowerment und Selbstwirksamkeit von trans* und intergeschlechtlichen Menschen“ (Rentzsch et al.), „Trans* und Sex“ (Hamm), „Die Sexualwissenschaft in der Schweiz“ (u.a. Rauchfleisch) und „Sexuelle Orientierungen und Geschlechtsentwicklungen im Kindes- und Jugendalter“ (u.a. Rauchfleisch) diskutieren die Autor*innen und Herausgeber*innen über die Überwindung von Diskriminierung und Gewalt gegen Trans*, wie sie sich aktuell in der Sexualwissenschaft abzeichnet.
JONAS A. HAMM (M.A. Angewandte Sexualwissenschaft & systemischer Berater), SILVIA RENTZSCH (Vorsitzende von Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.) und UDO RAUCHFLEISCH (em. Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel und Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker) diskutieren über die aktuellen Entwicklungen und was noch nötig ist.

Moderiert wird die Diskussion von HEINZ-JÜRGEN VOSS (Prof. für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg). Alle Interessierten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen! Kooperation mit der Hochschule Merseburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich!

Bitte sich über diesen Link anmelden.

28.05. …von verlorenen Illusionen

Freitag | 16:00 bis 17:30 Uhr

SZENISCHE LESUNG und Gespräch | Nur wenn öffentliche Veranstaltungen in Präsenz wieder möglich sind.

Eine Lesung in Gedenken an Brigitte Reimann

Mit ELISA UEBERSCHÄR, Schauspielerin

„Manchmal geht sogar mir der Treibstoff aus und ich möchte aufhören mich andauernd zu streiten mit Leuten, die ja doch nie Fehler machen, nie sich irren …. Sie sagen „Perspektive“ und ich sage „Heute“. Naja, wir haben so unsere Verständnis-schwierigkeiten.“ (Brigitte Reimann an Annemarie Auer, Brief vom 26.11.1963)

Die Schauspielerin Elisa Ueberschär liest Auszüge aus dem 1974 postum veröffentlichten Romanfragment Franziska Linkerhand, dem sie eigene autobiographische Texte gegenüberstellt. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch statt, in welchem die Gäste eingeladen sind, sich über vergangene Ideale und Träume sowie gesellschaftliche Utopien auszutauschen. Was ist vom Traum einer „kommunistischen“ Zukunft geblieben? Wie und in welcher Weise wird über ein Leben in der DDR gesprochen?

ELISA UEBERSCHÄR, geb. in Gera, ist vor allem durch ihre Rolle der Wiebke Schiller aus der TV-Serie Schloss Einstein bekannt. Zudem aus Fernsehen-Serien wie u.a. Familie Dr. Kleist und SOKO Wien. 2013-2015 war sie Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau und arbeitet seitdem als freie Schauspielerin.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

28.05. Die K-Frage: Kind oder kein Kind

Freitag | 19:00 bis 20:30 Uhr

(ONLINE-)LESUNG

Mit der Autorin
JOHANNA DÜRRHOLZ, Köln

Die Entscheidung für oder gegen ein eigenes Kind ist zu einer höchst persönlichen Angelegenheit geworden; vor allem für Frauen ist sie aber gerade deshalb erst recht mit Erwartungsdruck, Zweifeln und einem Gefühl der Überforderung verbunden. Auf der Basis zahlreicher Gespräche und eigener Recherchen eröffnet Johanna Dürrholz eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven auf das Thema. Dabei wird deutlich, dass die Kinderfrage immer auch eine gesellschaftliche Dimension hat.

JOHANNA DÜRRHOLZ: geb. 1989; seit 2017 Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET; schreibt im Leben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zuvor freie Online-Redakteurin für den WDR. Dies ist ihr erstes Buch. Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Duden Verlag.

Im Online-Format:

Teilnahmelink folgt hier

Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung

Juli 2021

03.07. Die ureigenen Kräfte der Frauen... und warum auch Yoga nicht immer wohltuend ist.

Samstag | 11:00 bis 13:00 Uhr

MATINEE
mit LUISA FRANCIA

Wir werden bewertet, abgewertet, verglichen, belächelt, ausgelacht vielleicht, wenn wir uns auf unsere ursprünglichen Kräfte als Frauen besinnen. Es scheint zwar, dass „die Frau“ gerade im Aufwind ist, alle reden plötzlich über Frauen, über Missbrauch, me too usw. … doch das darf uns nicht täuschen. Es geht nicht um unsere ureigenen Kräfte – es geht um die Anpassung an gesellschaftliche Normen, um die geschmeidige „Eingliederung“ der Frauen ins patriarchale System. Schließlich sollen sie am Ende, freiwillig natürlich, ihre Funktion als Serviceeinrichtung erfüllen. Gönnerhaft werden die Frauen gelobt und hervorgehoben, und erstaunt wackeln alle mit den Köpfen: was, das können Frauen auch?! Gerade junge Frauen werden bedrängt, ganz toll, ganz leistungsfähig zu sein und gehen dabei oft über ihre Kraft. Fremden Befehlen zu folgen hat eben die Wirkung, dass das eigene Gespür verloren geht. Wie finden wir zum eigenen Gespür? Wie widersetzen wir uns Erwartungen oder gar Befehlen? Viele Frauen gehen zum Yoga und lassen sich dort oft die absurdesten Turnübungen aufdrängen. Om? Au!! Auch wenn die Tradition noch so alt ist – wenn sie nicht wohltuend ist, hat sie keinen Sinn.

“Ich lese dazu aus einigen meiner Bücher und erzähle über die weiblichen Urkräfte, Intuition, Mitgefühl, Durchsetzungskraft, Heiterkeit, Widerspruchsgeist…. zum Beispiel. Und dann kommen wir ins Gespräch…”

LUISA FRANCIA ist Schriftstellerin, Künstlerin, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und veröffentlichte weit über dreißig Bücher, von denen einige Bestseller wurden. Sie gibt Seminare, hält Lesungen und Vorträge, die sich mit dem tieferen Verständnis spiritueller Energien beschäftigen. Sie führt unter www.salamandra.de ein Internet-Tagebuch… Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

Aufgrund der anderen, begrenzteren Platz-Kapazitäten, ist es sehr hilfreich, wenn eine Platz-Reservierung (per Mail oder per Telefon) im Vorfeld der Veranstaltung erfolgt.

03.07. Wie können wir im Körper wirklich zuhause sein?

Samstag | 14:00 bis 17:00 Uhr

WORKSHOP

mit LUISA FRANCIA

Im Nachmittagsworkshop spielen wir mit Körperkräften, mit dem Atem, der Stimme und erfahren, warum es nicht um Leistung, um Anstrengung, um Grenzen überschreiten geht, was bei spirituellen Turnstunden wie Yoga und anderen Körperertüchtigungen schiefgehen kann und warum es gut ist, immer auf die Eigenmacht und die magischen Kräfte des Körpers zu hören. Ein Ritual beschließt den Nachmittag. Anmeldung bis zum 19.02.2021 erforderlich.

Teilnahmegebühr: 50,- | 35,- Euro ermäßigt