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Zur aktuellen Online-Veranstaltung der Frauenkultur Leipzig

Zuerst erscheint die Seite mit den Datenschutz-Erklärungen. Diese bestätigen. Dann erscheint die Teilnahme-Seite.

Zitate von Frauen*, die ermutigen, die stärken, die leichter machen…

Jede:r kann mitmachen – und uns „genau solche Zitate“ von Frauen* schicken (also Sätze, Gedanken von Frauen*, die Dir/Euch wichtig sind).

Wir sind ziemlich neugierig …
Das FraKu-Team

Die Frauenkultur Leipzig versucht weiter, online-kompatible Veranstaltungen, Kurse und Angebote während des Lockdowns digital durchzuführen.

Wir hoffen für uns alle, dass sich die sehr ernste, pandemische Infektions- und Erkrankungssituation durch verantwortliches persönliches Verhalten in den kommenden Wochen entspannen wird – und wir wieder analog die Türen öffnen und gemeinsam sozio-/kulturelle Räume und Begegnungen erleben können.
Es kommt also auf Jede*/auf Jeden*/ an.

Wir sehen uns hoffentlich sehr bald …
Das FraKu-Team

Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de

Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!

Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstler*innen bzw. von Nachwuchskünstler*innen.

Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig!

Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women”.

Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrant*innen verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen

Hier geht es zu unserem Interkulturellen Mädchentreff MiO

Alles zum Frauen-Informationszentrum FiA – “Frauen in Arbeit”

Die Arbeitsgruppe Frauenprojekte Leipzig

Zum Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung Leipzig | Sachsen

Zum AK Mädchen und Junge Frauen Leipzig


Zur offiziellen Webseite des Leipziger Frauen*Festival | 2021: am 26.06.2021

Selber tun, handeln … Verantwortung übernehmen.

save the dates

März 2021

07.03. Online! Mit dem jüdischen Kalender

Sonntag | 11:00 bis 14:00 Uhr

WERKSTATTREIHE JÜDISCHE FEIERTAGE

mit Rabbinerin
ESTHER JONAS-MÄRTIN

Die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Deutschland ist „im Nationalsozialismus zerstört worden“. Vor 1933 lebten ca. 600 000 jüdische Menschen in Deutschland. In Leipzig hatten allein die jüdischen Gemeinden (nach Selbstangabe) 20.000 Mitglieder; viele lebten zudem nicht an eine Gemeinde gebunden. 1945 zählte die Jüdische Gemeinde Leipzig 19 Mitglieder; 1950 waren es 314 … im August 1988 waren es nur noch 35 Mitglieder. Heute ist die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig mit über 1.300 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde in Sachsen. Doch eine Selbstverständlichkeit im alltäglichen Miteinander ist bis heute nicht vorhanden – u.a. bedingt durch fehlendes Umeinander-und-Voneinander-Wissen. Kenntnisse um den jüdischen Kalender, um jüdische Feiertage und generell jüdisches Leben fehlen oder sind stark von Vorurteilen geprägt.

Aus diesem Grund ist eine vierteilige Workshop-Reihe mit Rabbinerin Esther Jonas-Märtin geplant. Im Mittelpunkt stehen die Jüdischen Feiertage. Von diesen ausgehend erschließen sich Aspekte und Wertvorstellungen jüdischer Weltsicht, die zu einem bereichernden gemeinsamen Austausch führen können. In den Werkstätten wird es nach einem ersten thematischen Input eine 60-minütige „Stille Zeit“ geben… zum Lesen von Texten oder auch zum Austausch untereinander. Und danach geht es gemeinsam weiter mit Antworten, Fragen und Erkenntnissen.

Erste Online-Werkstatt: Schabbat Schalom!

„Gedenke des Schabbat-Tages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst Du alle deine Arbeit tun, am siebenten Tag aber ist Schabbat für den Ewigen, deinen Gott“ (Ex. 20:8f). Eine Annäherung an Traditionen, Rituale und Symbole, mit denen wir für einen Tag in der Woche einen Frieden leben, den wir im Alltag selten erfahren.

ESTHER JONAS-MÄRTIN, Rabbinerin, M.A.|M.A.; assoziiertes Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland | Member of the Rabbinical Assembly, Vorstand der Beth Etz Chaim. Lehrhaus-Gemeinschaft-Teilhabe e.V. Leipzig

Weitere Werkstätten | Termine:

So., 11. 04. 2021, Werkstatt 2: Was brauchen wir zum Leben?
Zum Leben gehören nicht nur körperliche Bedürfnisse, es braucht auch Aufmerksamkeit für unsere Seele. Purim, der jüdische Karneval, ist mit dem physischen Überleben – und Chanukkah, das Lichterfest, ist mit dem spirituellen Überleben verbunden.
Für uns Menschen, jüdisch oder nicht-jüdisch, gehören beiden Aspekte zum Lebendig-Sein.
Die beiden Feste Purim und Chanukkah symbolisieren diese Aspekte.

So., 02. 05. 2021, Werkstatt 3: Geben und Nehmen
Anders als Schabbat, Purim oder Chanukkah liegt der Ursprung der sogenannten Pilgerfeste als Erntedankfeste in der Landwirtschaft. Was bedeuten Pessach, Shawuot und Sukkot heute? Ernten wir, was wir säen?

So., 06. 06. 2021, Werkstatt 4: Das jüdische Neujahr
Wie geht ein Neujahrsfest ohne Feuerwerk, ohne Knalleffekte? Das Jüdische Neujahr ist vor allem innere Einkehr und aktives Aufeinander-zu-gehen. Werkstattgespräch mit Schlüsseltexten; den verschiedenen Kategorien von „Fehlern/Schuld“ aus jüdischer Sicht und der Frage: Warum das Judentum eine Verpflichtung etablierte, dass Fehler entschuldigt werden müssen?

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Anmeldung bis 06.03.2021 erforderlich.
Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

07.03. Online: Zitate von Frauen*, die ermutigen... Mitmach-Aktion mit Deinem/Eurem Voting!

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

Seit dem 17.12.2020 stellen wir täglich ein Zitat von einer Frau* auf unserer Webseite online. Mit jedem Zitat wird so einer Frau* in ihren Sichtweisen und in ihrem Denken ein offener Raum gegeben. Worte werden zu Impulsen, die uns im Jetzt berühren, die uns ermutigen, die uns stärken, die uns fordern… All diese Zitate zu lesen… fasziniert:

Frauen* aus verschiedenen Jahrhunderten werden so in ihrer bemerkenswerten Klugheit, in ihren intellektuellen und philosophischen Fähigkeiten wie auch in ihrem tief verwurzelndem Lebenshumor und Pragmatismus sichtbar.

Um diese Faszination mit anderen zu teilen, haben wir online die Fragen stellt:
Welches der Frauen*-Zitate berührt Dich/Sie am stärksten? Welches betrifft ein Stück weit die eigenen Lebenssichtweisen oder persönliche Positionen?

Und wir haben zur Online-Abstimmung eingeladen – und am 02.02.2021 ein Voting-Meter online gestellt. Am 07. März 2021 wird zum Weltfrauen*Tag in einer Online-Veranstaltung u.a. das Ergebnis öffentlich gemacht. Viele Menschen beteiligen sich an diesem soziokulturellen Projekt und schickten uns ihr(e) Lieblingszitat(e). An dieser Stelle: Unseren Dank an alle Mitmachenden!

Wir sind gespannt auf das Abstimmungsergebnis und alle weiteren Zitate und Kommentare…

Teilnahmegebühr: nach Selbsteinschätzung
Zahlungsmöglichkeiten hier

Teilnahmelink hier

09.03. Online: Erstes Grün für Abwehrkraft und Zuversicht

Dienstag | 16:00 bis 17:15 Uhr

(ONLINE-)WERKSTATT

Mit KERSTIN LEUBNER, Sozialpädagogin und zertifizierte Kräuterfrau

Erste Wildkräuter des Frühlings werden “vor den Bildschirm geholt” und deren Kennzeichen und ihr Lebensraum beschrieben, damit sie sicher gefunden und erkannt werden können. Außerdem erfahren die Teilnehmenden mehr über die besonderen Inhaltsstoffe der Frühlingskräuter, die die Natur uns genau im richtigen Moment zur Verfügung stellt: Zum Entschlacken, zum Entgiften, zur Vitalisierung und für unsere Lebensfreude! Natürlich gibt es auch Hinweise zur Verwendung.
Anmeldung bis zum 08.03.2021 erforderlich.

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmebeitrag: 5,- | 3,- Euro ermäßigt.

10.03. Online. Mit Leichtigkeit ins Schreiben kommen

Mittwoch | 19:30 bis 21:00 Uhr

NEUER ONLINRE-KURSBEGINN

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ richtet sich an alle, die gern schreiben und wieder in den Flow kommen möchten. Wir arbeiten mit Schreib-spielen und Textminiaturen, kleinen Lyrikformen und kurzen Geschichten. Nebenbei erfahrt Ihr, wie man mit Methoden des kreativen Schreibens wie Clustering und automatischem Schreiben ganz intuitiv in den Schreibfluss und zu einer eigenen Stimme findet.

Kursleitung: DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren (EAG-FPI).
Maximale Teilnehmerzahl: 8

Termine:

Der Kurs findet in Präsenz statt, wenn möglich. Ansonsten als Onlineveranstaltung per zoom.
12 Termine: 10.3. / 24.3. / 31.3./ 1.4. / 14.4. / 28.4. / 5.5. / 19.5. / 2.6. / 16.6. / 30.6. / 14.7.2021
Teilnahmegebühr: 130,- | 110,- Euro ermäßigt. | Schnuppertermin 12,- | 10,- Euro.

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

13.03. ONLINE-SCHREIB-WORKSHOP: Personal Essay

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr

Mit Dr. AMELIE MAHLSTEDT

Personal Essay

Das schlechte Gedächtnis hat auch sein Gutes. (…) Meine Eindrücke sind jedes Mal wieder erfreulich neu und frisch, wenn ich an einen Ort komme, wo ich schon gewesen bin. (Montaigne).

Die Teilnehmer*innen lernen den ‘Personal Essay’ als Format des Schreibens kennen, das autobiografisches Erzählen mit dem nötigen Quäntchen Humor und (kritischer) Gesellschaftsanalyse verknüpft. Ausgehend von autobiografischen Beobachtungen und Gedanken reflektieren die Schreibenden über sich selbst und das eigene (Er-)Leben, in einer Art Selbstgespräch, das immer auch dialektisch ist. Geeignet für alle, die bereit sind, sich auch mit den eigenen Schwächen zu konfrontieren und damit den Blick auf das allgemein Menschliche zu öffnen. | Der Workshop findet, wenn möglich, in Präsenz statt. Ansonsten als Onlineveranstaltung.

DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin, Poesie- und Bibliotherapeutin im Integrativen Verfahren (EAG-FPI). || Anmeldung bis zum 11. 03.2021 erforderlich. | Maximal 10 Teilnehmer:innen.

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.

16.03. Online: Simone de Beauvoir

Dienstag | 19:00 bis 20:30 Uhr

NEUE WERKSTATTREIHE ZU PHILOSOPHINNEN*
Mit Dr. FLORENCE HÉRVE

Simone de Beauvoir, geb. 1908 ist nicht nur eine der bekanntesten und einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, sondern auch bis heute eine der umstrittensten. Zu Lebzeiten schockierte sie ihre gutbürgerliche Umwelt durch ihre freie Verbindung mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre – und dann noch mehr durch ihre monumentale frühfeministische Studie „Das andere Geschlecht“. Auch heute wird noch über ihre Bedeutung für die existenzialistische Philosophie und für den Feminismus gestritten. Der Welterfolg Das andere Geschlecht (1949) gilt als ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zur bekanntesten Intellektuellen Frankreichs. Auch ihre Essays gelten als wichtige Beiträge zu dem jeweiligen Fachgebiet.
Das andere Geschlecht erschien zwischen zwei Frauenbewegungen (der der ersten Welle bis zum Ersten Weltkrieg und der der zweiten ab 1970) und steht in der Tradition von Feministinnen wie Olympe de Gouges (1748–1793), Mary Wollstonecraft (1759–1797) oder Virginia Woolf (1882–1941), auf die Beauvoir sich auch beruft, und es geht weit darüber hinaus. De Beauvoirs umfassende kulturgeschichtliche und soziologische Abhandlung der Lage der Frauen in einer von Männern dominierten Welt ist ein radikaler und visionärer Beitrag zur Emanzipation der Frauen im 20. Jahrhundert.

Dr. FLORENCE HÉRVE, geb. 1944. Lebt und arbeitet seit Mitte der 60er Jahre in Deutschland. Studium der Germanistik in Bonn und Paris, seit 1967 freiberuflich tätig als Freie Journalistin für zahlreiche Sender und Zeitschriften, Autorin zahlreicher Bücher. Sie ist Mitgründerin und Redakteurin des Kalenders WIR FRAUEN seit 1979 und der Zeitschrift WIR FRAUEN seit 1982 – und war Lehrbeauftragte an den Universitäten Marburg, Duisburg und Münster. || Anmeldung bis zum 15.03.2021 erforderlich.
Anmeldung bis zum 15. 03 .2021 erforderlich.

Nach Anmeldung wird der Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro ermäßigt

17.03. Online: Phantombilder - Die Polizei und "der verdächtige Fremde"

Mittwoch | 19:00 bis 20:15 Uhr

(ONLINE-)VORTRAG UND DISKUSSION – im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Eine kulturhistorische Analyse von Polizeigewalt und institutionellem Rassismus – und ein Plädoyer für eine konstruktive Debatte
mit GEORGIANA BANITA

Nicht nur in den USA werden derzeit die Forderungen nach einem Mentalitätswandel der Polizei lauter. Auch in Deutschland stellt sich die Frage, wo dringend notwendige Veränderungen für eine neue Polizeikultur ansetzen können. Wie ist das Ausmaß an Gewalt und Diskriminierung gegen von Rassismus betroffene Menschen durch die Polizei eigentlich zu erklären?

Georgiana Banita zeigt auf, dass das Narrativ des verdächtigen, potenziell gefährlichen Fremden Ursprung und Hintergrund eines polizeilichen Generalverdachts gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, Schwarzen Menschen und BiPoC ist. Ob es um den Gebrauch von Schusswaffen, Racial Profiling, Rasterfahndung oder KI-gestützte Kriminalitätsprognosen geht; um Grenz- oder Infektionsschutz: Die Abwehr des (vermeintlich) Fremden ist aus den Logiken und Praktiken polizeilicher Kontrollarchi-tekturen nicht wegzudenken.

PD Dr. GEORGIANA BANITA, geb. 1980 in Rumänien, Studium Anglistik und Germanistik an den Universitäten Iași und Konstanz, Promotion in Amerikanistik, Habilitation an der Universität Bamberg. 2016 initiierte sie die Konferenz „Black America and the Police“ an der Universität Bamberg, wo sie seit 2017 an der Trimberg Research Academy forscht. Dort leitet sie das Forschungsprojekt „Sicherheit für alle: Polizeikultur in einer Einwanderungsgesellschaft“.

Teilnahme-Link folgt hier

Eintritt: 4,- | 2.- Euro ermäßigt
Zahlungsmöglichkeiten hier

19.03. Online: Diskriminierungserfahrungen und diskriminierungsrelevante Einstellungen in Sachsen

Freitag | 19:00 bis 20:15 Uhr

(ONLINE-)VORTRAG UND DISKUSSION – im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

mit LARA KRONENBITTER

Wie erleben Menschen in Sachsen Diskriminierung? Was nehmen sie als Diskriminierung wahr? In welchen Lebensbereichen werden Diskriminierungserfahrungen gemacht? Mit diesen und mit vielen weiteren Fragen setzen sich Lara Kronenbitter und ihre Kolleg:innen in der Studie Diskriminierungserfahrungen und diskriminierungsrelevante Einstellungen in Sachsen auseinander. Ziel ist es, ein differenziertes Bild des Lebens der von Diskriminierung betroffenen Menschen in Sachsen zu zeichnen. Es wird davon ausgegangen, dass Diskriminierungserfahrungen für viele Menschen in Deutschland eine alltägliche Realität darstellen. Sie fußen auf gesellschaftlichen Machtverhältnissen, die sich über lange Zeit konstituiert und reproduziert haben und bis in die Gegenwart das Zusammenleben strukturieren.

Lara Kronenbitter wird darauf eingehen, was wir über Diskriminierungserfahrungen in Deutschland und im Speziellen in Sachen (bisher nicht) wissen; zudem Studie und Ziel der ab März 2021 laufenden Befragung vorstellen… und dabei u.a. Herausforderungen thematisieren, die die Erfassung merkmalsübergreifender intersektionaler Diskriminierungserfahrungen mit sich bringt.

Lara Kronenbitter ist Politische Soziologin und studierte Politikwissenschaft und Internationale Entwicklung an der Universität Wien sowie FU Berlin. Seit Juli 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrations-forschung (DeZIM-Institut). Ihre Forschungsschwerpunkte sind post-/koloniale wie auch dekoloniale Kritik, queer-feministische Perspektiven sowie Praktiken von Wissensproduktion.

Teilnahme-Link folgt hier.

Teilnahmegebühr: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

28.03. …von verlorenen Illusionen

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

SZENISCHE LESUNG und Gespräch | Nur wenn öffentliche Veranstaltungen in Präsenz wieder möglich sind.

Eine Lesung in Gedenken an Brigitte Reimann

Mit ELISA UEBERSCHÄR, Schauspielerin

„Manchmal geht sogar mir der Treibstoff aus und ich möchte aufhören mich andauernd zu streiten mit Leuten, die ja doch nie Fehler machen, nie sich irren …. Sie sagen „Perspektive“ und ich sage „Heute“. Naja, wir haben so unsere Verständnis-schwierigkeiten.“ (Brigitte Reimann an Annemarie Auer, Brief vom 26.11.1963)

Die Schauspielerin Elisa Ueberschär liest Auszüge aus dem 1974 postum veröffentlichten Romanfragment Franziska Linkerhand, dem sie eigene autobiographische Texte gegenüberstellt. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch statt, in welchem die Gäste eingeladen sind, sich über vergangene Ideale und Träume sowie gesellschaftliche Utopien auszutauschen. Was ist vom Traum einer „kommunistischen“ Zukunft geblieben? Wie und in welcher Weise wird über ein Leben in der DDR gesprochen?

ELISA UEBERSCHÄR, geb. in Gera, ist vor allem durch ihre Rolle der Wiebke Schiller aus der TV-Serie Schloss Einstein bekannt. Zudem aus Fernsehen-Serien wie u.a. Familie Dr. Kleist und SOKO Wien. 2013-2015 war sie Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau und arbeitet seitdem als freie Schauspielerin.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

Juli 2021

03.07. Die ureigenen Kräfte der Frauen... und warum auch Yoga nicht immer wohltuend ist.

Samstag | 11:00 bis 13:00 Uhr

MATINEE
mit LUISA FRANCIA

Wir werden bewertet, abgewertet, verglichen, belächelt, ausgelacht vielleicht, wenn wir uns auf unsere ursprünglichen Kräfte als Frauen besinnen. Es scheint zwar, dass „die Frau“ gerade im Aufwind ist, alle reden plötzlich über Frauen, über Missbrauch, me too usw. … doch das darf uns nicht täuschen. Es geht nicht um unsere ureigenen Kräfte – es geht um die Anpassung an gesellschaftliche Normen, um die geschmeidige „Eingliederung“ der Frauen ins patriarchale System. Schließlich sollen sie am Ende, freiwillig natürlich, ihre Funktion als Serviceeinrichtung erfüllen. Gönnerhaft werden die Frauen gelobt und hervorgehoben, und erstaunt wackeln alle mit den Köpfen: was, das können Frauen auch?! Gerade junge Frauen werden bedrängt, ganz toll, ganz leistungsfähig zu sein und gehen dabei oft über ihre Kraft. Fremden Befehlen zu folgen hat eben die Wirkung, dass das eigene Gespür verloren geht. Wie finden wir zum eigenen Gespür? Wie widersetzen wir uns Erwartungen oder gar Befehlen? Viele Frauen gehen zum Yoga und lassen sich dort oft die absurdesten Turnübungen aufdrängen. Om? Au!! Auch wenn die Tradition noch so alt ist – wenn sie nicht wohltuend ist, hat sie keinen Sinn.

“Ich lese dazu aus einigen meiner Bücher und erzähle über die weiblichen Urkräfte, Intuition, Mitgefühl, Durchsetzungskraft, Heiterkeit, Widerspruchsgeist…. zum Beispiel. Und dann kommen wir ins Gespräch…”

LUISA FRANCIA ist Schriftstellerin, Künstlerin, Reisende, hat eine erwachsene Tochter, spricht fünf Sprachen und veröffentlichte weit über dreißig Bücher, von denen einige Bestseller wurden. Sie gibt Seminare, hält Lesungen und Vorträge, die sich mit dem tieferen Verständnis spiritueller Energien beschäftigen. Sie führt unter www.salamandra.de ein Internet-Tagebuch… Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt

Aufgrund der anderen, begrenzteren Platz-Kapazitäten, ist es sehr hilfreich, wenn eine Platz-Reservierung (per Mail oder per Telefon) im Vorfeld der Veranstaltung erfolgt.

03.07. Wie können wir im Körper wirklich zuhause sein?

Samstag | 14:00 bis 17:00 Uhr

WORKSHOP

mit LUISA FRANCIA

Im Nachmittagsworkshop spielen wir mit Körperkräften, mit dem Atem, der Stimme und erfahren, warum es nicht um Leistung, um Anstrengung, um Grenzen überschreiten geht, was bei spirituellen Turnstunden wie Yoga und anderen Körperertüchtigungen schiefgehen kann und warum es gut ist, immer auf die Eigenmacht und die magischen Kräfte des Körpers zu hören. Ein Ritual beschließt den Nachmittag. Anmeldung bis zum 19.02.2021 erforderlich.

Teilnahmegebühr: 50,- | 35,- Euro ermäßigt