Zu-Haus-Gemachtes | Nr. 15

von Lena, Hannes, Theresa, 28.03.2020 | 14:04 Uhr

Gestern habe ich meinen Kindern (Hannes, 3,5 Jahre und Theresa 5 Jahre) eine Elefant-Maus-Fantasie-Geschichte erzählt. Hannes und Thea sollten herausgekommen, was nicht stimmt. Vielleicht haben auch andere Kinder dabei so viel Spaß wie wir. Maus und Elefant zu malen ist für uns nicht einfach.
Lena, Hannes, Theresa

Eine kleine Elefant-Maus-Fantasie-Geschichte

Eine kleine Maus und ein großer Elefant spielen im Winter Schneeball. Schnellball ist ganz einfach: ein kleiner Schneeball wird im Schnee hin- und her gespielt und wird dabei immer größer.

Die kleine Maus musste ganz schön rennen und begann dabei ziemlich heftig zu schwitzen. Und der große Elefant bewegte keinen einzigen Fuß, sondern spielte nur mit seinem Rüssel und begann dabei ziemlich heftig zu frieren. „Du Mausi, ich friere ganz sehr“ sagt der große Elefant mit klappernden Stoßzähnen. „Du Elefanti, dann machen wir jetzt ein kleine Pause. Du kommst mit zu mir und kannst dich aufwärmen.“ Und ich kann schnell unter die Dusche springen und mich abkühlen – dachte die kleine Maus.

Als der Elefant im Sessel der kleinen Maus saß, ganz nach am kuschlig warmen Ofen, da fror der große Elefant immer noch. „Du Mausi, ich friere immer noch.“. Die kleine Maus überlegte nicht lange, rannte zu ihrem Kleiderschrank, holte ihren allerdicksten und allerwärmsten Mantel. „Du Elefanti, hier zieh doch den an und dir wird gleich richtig warm werden.“ Und wirklich. Eingehüllt in den dicken Mausi-Mantel fror der große Elefant kein bisschen mehr. Und beide spielten dann „Wer kann höher fliegen“ und hatten sehr viel Spaß.

Und was ist hier Fantasie? Und Warum?

Zu-Haus-Gemachtes | Nr. 11

von Kath, Paul & Hanna | 26.03.2020, 13:17 Uhr

Wir haben eine coole Erfahrung zusammen Zu-Hause gemacht. Nämlich im gemeinsamen Lernen. Meine Kinder (Paul, 7 J. und Hanna, 8 J.) und ich finden, dass Eltern und Kinder gut auch Unterrichtsstoff zusammen besser begreifen können.

Wichtiger Faktor: Mehr Zeit, kein Druck und mehr Spaß.

Wenn Kinder merken, dass sich auch die Eltern anstrengen müssen, um z.B. den Sinn des Zehner-Zahlensystems begreifen zu können, dann nimmt ihnen das den Druck.



Paul fiel das Zählen über 10 schwer. Jetzt nicht mehr, weil er die Struktur und den Sinn des Zehner-Zahlensystem begriffen hat. Und zwar so:

Wir haben 100 Perlen aus unserer Bastel-Kiste auf unseren großen Tisch gelegt. Ich habe die Perlen dann in zwei Perlen-Gruppen geteilt. Jetzt sollten Hanna und Paul die Perlen in den beiden Gruppen zählen. Hanna die eine Gruppe, Paul die andere Gruppe. Das Ergebnis sollte leicht zu überprüfen sein. Wir haben wirklich sehr ernsthaft die Perlen hin- und hergeschoben. Das übersichtlichste Ergebnis: Die Perlen lagen in „Zehner-Reihen“ in beiden Gruppen auf dem Tisch. Und wir haben gezählt.

Und dann haben wir uns gemeinsam überlegt, warum die Zahlen so heißen. Zum Beispiel, wenn sich nach der zehn, die Zahlennamen nicht auf das logische Zehnersystem beziehen würden.

Wir haben uns Zahlenbezeichnungen ausgedacht.

11 = Elf = ui
12 = zwölf = pö
13 = dreizehn = ta
14 = vierzehn = ruy
:
27 = siebenundzwanzig = uipsa

Wir haben sehr viel gelacht über unsere neuen Zahlennamen. Paul war es, der gesagt hat: Das kann sich niemand merken, auch meine Lehrerin nicht. Zahlennamen wie in den 10er-Perlen-Zahlenreihen zusammenbauen, ist viel einfacher. Wie wenn zwei Perlenreihen mit zehn Perlen liegen, dann sind das zwanzig Perlen. Wenn eine Perle dazu kommt, dann sind das eine und zwanzig, einundzwanzig Perlen.

Als Paul das gesagt hat, da war ich ganz schön stolz auch unser Zuhause-Gelerntes.

Kath, Paul, & Hanna

PS.: Wie Leo und dem orangenen Elefanten geholfen werden kann, darüber denken wir sehr ernsthaft nach. Auch ob unsere Ideen wirklich klappen könnten.