Welcome to 33th Meeting of QueerLesBians*

Das 33. Leipziger Lesben*Treffen
Das LeLe*Tre 2026
Do., bis So., 15. 10. bis 18. 10. 2026
Das „Leipziger Lesben*Treffen“ wird auch in seiner 33. Ausgabe mit viel Leidenschaft, Ernsthaftigkeit & konsequenter Positioniertheit – unterschiedlichsten Perspektiven auf die queer-lesbische Community einen offenen Raum geben. Das ist heute letztendlich für ein geschlechtergerechtes Miteinander-Leben-Wollen unabdingbar. Und wie in den vergangenen Jahren werden aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und Konflikte, die 2026 unser aller Alltags-/Leben mehr als nur tangieren – unumgänglich lesbische Teilhabe in der Gegenwart wie in der Vergangenheit berühren und Einfluss nehmen.
„Wir haben etwas zu sagen – über die Welt, das Leben und natürlich über uns selbst.“ Und das LeLe*Tre bedeutet immer auch wertschätzende thematische Auseinandersetzungen, Gemeinschaft und Lachen… und miteinander unterwegs sein – unabhängig von Herkunft, Religion, Identität oder Andersfähigkeit.
Unerlässlich dabei unser aller konsequentes Handeln gegen jede Art von Unrechtshandlungen, patriarchalen & demokratiefeindlichen Verletzungen des Grundgesetzes … besonders Artikel 3. Alle positiven Bündnisse in diesem Kontext geben uns Hoffnung, aktivierende Energie, Handlungskraft … die wir im Heute ganz besonders brauchen …
Es geht also um (viel) mehr als „nur unsere lesbische Lebenskunst“. Dass diese besondere Begabung in den vielfältigsten Alltagssituationen durchaus hilfreich war/ist bzw. hilfreich sein kann, sein wird … – das wissen wir . . . und wollen gemeinsam mit Euch Bewährtes erhalten wie auch Neues gestalten . . .
also … save the date.
Wir freuen uns auf Euch/auf Dich – und auf ein inspirierendes, sinniges & sinnliches LeLe*Tre 2026 …

Eröffnung des 33. LeLe*Tre 2026 | Do., 15. 10. 2026
Ab 18 Uhr GEMEINSAMER SPIELEABEND
Play together
Einmal im Monat lädt Claras Netzwerk zum Spieletreff ein – meist in Schleußig oder Plagwitz. Zum LeLeTre wird in Connewitz gespielt.
Ein Spieleabend ist eine wunderbare Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen… sich um die richtigen Regeln zu streiten, sich gemeinsam zu freuen oder um (bei Bedarf) still und wortlos Karten abzuwerfen oder Figuren zu rücken… also für alle ist das Richtige dabei. Jede bringt mit, was sie gern spielen möchte… einige Spiele sind bereits vorhanden.
Dieser Abend ist offen für alle bisexuellen, lesbischen Frauen* sowie Trans*- und nicht-binäre Personen. Jede*r ist willkommen!
Organisiert gemeinsam mit www.claras-netzwerk.de/

Nach gemeinsamen Spielen gemeinsam einen alten Film schauen … mit hohem Wiedererkennungspotential, für alle, die ihn jemals gesehen haben… und mit einem „Must du unbedingt gesehen haben!“ für alle, die ihn noch nicht kennen.
20 Uhr DER KLASSIKER ZUM 33. LELE*TRE
women love women
Drei Generationen lesbischen Liebens & Lebens
Regie: ANNE HECHE, MARTHA COOLIDGE, USA 2000, FSK 12
1961: Edith und Abby leben schon lange zusammen. Als Abby durch einen Unfall ums Leben kommt, verliert Edith das gemeinsame Haus – da sie gegenüber ihrer Familie nicht sagen kann, dass Abby und sie ein Liebespaar waren. 1972: Als Linda sich in Amy – ein burschikoses Mädchen der Arbeiterschicht – verliebt, bekommt sie die Verachtung der anderen zu spüren. 2000: Fran und Kal sind ein Yuppie-Lesbenpaar, das sich sehnlichst ein Kind wünscht. Es spielen u.a. Vanessa Redgrave, Sharon Stone, Ellen DeGeneres || Eintritt: frei

Lesbische Lesenacht zum 33. LeLe*Tre | Fr., 16. 10. 2026
Ab 19.30 Uhr
Spannende, witzige und berührende Geschichten von Leidenschaft, Liebe & Politik … im Anschluss ab 22.00 Uhr: Die QUEERE-PARTY-NACHT
Eintritt: 8,- | 6,- ermäßigt (incl. Queer-Party)
Die größte Erfüllung
mit SONJA WEICHAND
Wer bisher wenig über Asexualität und Polyamorie weiß, dessen Sicht auf Beziehungen wird dieses Buch verändern… Ein Roman um Freundschaft, weibliche Sexualität, Freiheit und Selbstfindung
Lore verzweifelt an der Monogamie. Esi will sich nicht eingestehen, dass sie Sex hasst. Dass die beiden sich mit Anfang Zwanzig treffen, rettet sie. Im Anderssein vereint werden sie beste Freundinnen. Bis sie Ende Dreißig die zweite große Frage nach Erfüllung einholt: Esi möchte Familie, aber schwanger wird Lore. Als diese das Kind verliert, betäubt sie ihren Schmerz r und setzt die Freundschaft zu Esi aufs Spiel. Beide sind plötzlich Konkurrentinnen um einen Mann. Aber was ist stärker: Liebe oder Sex? Und wer belügt sich besser? Ein Ro-man, der mit liebevoll gezeichneten Figuren dorthin geht, wo es wehtut: Zu den Fragen, was Frauen noch immer sein müssen und was sie auf keinen Fall sein dürfen. Ein Roman um Freundschaft, weibliche Sexualität, Freiheit und Selbstfindung…

Liebe und das Gegenteil
mit LINA KLÖPPER, Leipzig
Geboren wurde Lina Klöpper 2000 in Schkeuditz. Sie ist Slam Poetin, zweifache Sächsische Landesmeisterin 2021 und 2022, Kaffee-Trinkerin und Autorin. Seit 2018 tritt sie auf Bühnen auf; wurde Finalistin der deutschsprachigen Meisterschaften 2021 und 2022. Nebenbei studiert sie Mathematik und Anglistik. 2022 erschien im Brimborium Verlag ihr erstes gedrucktes Werk – eine Sammlung queerer Leipziger Kurzgeschichten und Gedichte namens “Liebe und das Gegenteil”

Ab 22.00 Uhr
QUEERPARTY zum LeLe*Tre
All You Can Dance
Mit DJ ROTE BRAUSE
Im Anschluss legt DJ Rote Brause für Euch auf mit berauschenden Sounds aus Female Pop / Balkan/Arabic / Hits der 80er & 90er / Soul / Electro. Wir freuen uns auf euch, auf ein offen zugewandtes, diskriminierungsfreies und solidarisches Miteinander.
Eintritt: 5,- Euro

Querer Stadtrundgang zum 33. LeLe*Tre | Sa., 17. 10. 2026
14.00 – 16.00 Uhr
QUEERER Stadtrundgang
Queeres Leben in Leipzig vor und nach 1989
Mit CHRISTINE RIETZKE & PETER THÜRER, Queer-feministischer Geschichtskreis Leipzig & Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur
Gab es „Queeres Leben“ in der DDR? Wo trafen sich Lesben und Schwule? Wann und wo entstanden die ersten Treffs? Welche Forderungen wurden bereits vor 1989 diskutiert? … Und wie ging es dann weiter?
Spannende Antworten dazu gibt es auf diesem Rundgang. Und bringt gern Eure eigenen Fragen mit. Der Queer-feministisches Geschichtskreis Leipzig wurde 2025 gegründet, um Queere Geschichte dieser Stadt sichtbarer zu machen.
Treffpunkt: vor dem Mobilitätszentrum der LVB, Willy-Brandt-Platz 10 | 04109 Leipzig | Anmeldung bitte bis 15.10.2026
Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt.

GOTTESDIENST für Frauen*/FLINTA zum LeLe*Tre
18.00 Uhr
GOTTESDIENST
Stark und aufrecht.
Die befreiende, göttliche Kraft im Gottesdienst mit anderen Lesben und Frauen suchen, feiern und erfahren. Die Gruppe Lesben in der Kirche (LiK) lädt dieses Jahr wieder zum Gottesdienst ein und freut sich auf alle, die dazu kommen… dabei sind.
Unser Thema: Wut – wiederentdecken, wichtig … weil wirkmächtig!
Ort: In Taufkapelle der Peterskirche am Schletterplatz
Eingang ist von der Schletterstr. aus
Eintritt: frei


SONNTAGSBRUNCH & LESUNG zum 33. LeLe*Tre| So., 18. 10. 2026
11.00 Uhr
SONNTAGSBRUNCH
Der Mitbring- & Mitmach-Sonntagsbrunch
Zum LeLe*Tre-Ausklang freuen wir uns auf Euch und alles, was Eure Küche hergibt: Aufstriche, Salate, Kuchen… von süß bis herzhaft, von einfach bis raffiniert – alle Speisen sind willkommen! Und wer fürs „Selber-Zubereiten“ nicht bereit ist, kann für einen kleinen Unkostenbeitrag dabei sein. Und alle haben die Möglichkeit, mitabzustimmen für das Gericht, das am meisten begeistert! Genießt den Brunch! … zusammen schmeckt es einfach besser.
Eintritt: Naturalien (siehe Text) oder nach Selbsteinschätzung

13.00 Uhr
LESUNG & GESPRÄCH
Trotz des Schmerzes Frieden wählen
Mit JOHANNA PARDO
Fast jeder queere Mensch kennt den Moment, in dem die Wahrheit über das eigene Leben nicht nur Befreiung bedeutet, sondern auch Angst. Angst vor Ablehnung. Vor Verlust. Vor Einsamkeit. Manche verlieren ihre Familie. Manche ihre Freundschaften. Manche ihren Glauben. Und viele verlieren für eine Zeit den Frieden mit sich selbst. Doch was passiert danach? Was macht es mit uns, wenn Verletzung langsam zu Wut wird? Wenn wir uns mit Mauern schützen, die irgend-wann nicht nur andere fernhalten, sondern auch uns selbst?
In ihrem Buch The war is over – Homosexualität, Glaube und der Preis der Zugehörigkeit erzählt Johanna Pardo von ihrem eigenen Weg: vom Aufwachsen bei den Zeugen Jehovas, von Verlust, Angst und Selbstschutz – und von der Frage, wie es gelingen kann, den Krieg in uns selbst zu beenden. || Eintritt nach Selbsteinschätzung


Programm der Kinobar PRAGER FRÜHLING zum 33. LeLe*Tre
Ort: Haus der Demokratie | Bernhard-Göring-Straße 152 | 04277 Leipzig | @kinobar_leipzig.de | Tel. 0341 3554839
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Fr., 16. 10. 2026 || 17.00 Uhr
SPIELFILM
Die jüngste Tochter
F/D 2025 Regie: HAFSIA HERZI, 107 min.
Vorfilm: SAVE THE PENGUINS. Gb/D 2002 Regie: ALEXANDRA CZOK, 6 min.
Die 17-jährige Fatima lebt mit ihren Schwestern in einer liebevollen Familie in der Vorstadt. Als gute Schülerin besucht sie eine philosophi-sche Hochschule in Paris und entdeckt eine völlig neue Welt. Während ihr Leben als junge Frau beginnt, emanzipiert sie sich von ihrer Familie und deren Traditionen. Fatima beginnt, ihre Identität zu hinterfragen. Wie kann sie ihren Glauben mit ihren neu entdeckten Wünschen vereinbaren?
Eintritt: 9,- | 8,- Euro ermäßigt

Sa., 17. 10. 2026 || 16.30 Uhr
DOKUMENTARFILM
Paris was a woman
Gb./D/USA Regie: GRETA SCHILLER, 75 min., deutsch-englische Originalfassung, teilweise mit dt. Untertiteln
Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, Natalie Clifford Barney. Jede einzelne von ihnen ein Genie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen die berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Sie begegneten einander nicht zufällig, sondern sie entschieden sich bewusst für die Gemeinschaft. Was sie vereinte war die Liebe zu Paris, dessen weiblicher Flair es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventionelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten – auch wenn es, wie in ihrem Fall, meistens andere Frauen waren.
Durch grundlegende Recherche, bis dahin unveröffentlichtes Filmmaterial; durch Gemälde, literarische Fragmente und manche Anekdote lässt Greta Schiller in ihrem Film Stimmung und Lebensgefühl dieser Frauen und der Stadt, in der sie lebten, lebendig werden. Ein neuer Blick auf das zauberhafte Paris der 1920er und 1930er Jahre – in einer aufwendig restaurierten Fassung.
Eintritt: 9,- | 8,- Euro ermäßigt

So., 18. 10. 2026 || 16.00 Uhr
DOKUMENTAR-FILM
Was haben wir gelacht
D 2026 Buch/Regie: EVA MÜLLER, ISABEL SCHNEIDER, 90 min
Vorfilm: SAVE THE PENGUINS Gb/D 2002 Regie: ALEXANDRA CZOK, 6 min.
Sexismus im Fernsehen. Dieser Dokumentarfilm schaut in die 90er Jahre zurück auf übergriffiges Verhalten und grenzüberschreitenden Humor; zeigt, was Frauen im Fernsehen der 90er und 00er Jahre aushalten mussten und wie diese Darstellungen Rollenbilder geprägt haben. Für ihre Dokumentation haben sich die Filmemacherinnen in die Archive begeben – und dabei jede Menge Material gefunden, das wütend macht. Frauen im Fernsehen sollten damals vor allem lächeln und gut aussehen… auch wenn auf ihre Kosten Witze gemacht wur-den oder die Hand vom Talkshow-Moderator mal wieder auf dem eigenen Knie landete.
Fünf Protagonistinnen der deutschen Fernsehgeschichte kommen zu Wort: Hella VON SINNEN, BETTINA BÖTTINGER & ESTHER SCHWEINS … GABY KÖSTER & MAREN KROYMANN berichten von ihren Erfahrungen in der Unterhaltungsbranche, in der sexistische Witze tief verankert waren.
Eintritt: 9,- | 8,- Euro ermäßigt

Erklärung folgender Abkürzungen
1) Cis beschreibt, dass das Geschlecht bzw. der biologische Körper, mit bzw. in welchem du geboren wurdest, mit der sozialen Rolle übereinstimmt, in der du jetzt lebst. Trans* ist das Gegenteil. Durch eine Bezeichnungs-möglichkeit für cis Personen wird vermieden, dass cis Personen als “das Normale” gelten und alle anderen als “die Abweichung”.
2) Alle bedeutet, wie bei allen unseren Veranstaltungen: Kein Platz für Rassismus, Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*Feindlichkeiten
3) FLINTA* steht für: Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre, Trans und Agender“-Personen
Das Sternchen * benutzen wir „für alle offenen Geschlechtsidentitäten“.
Adressen der Veranstaltungsorte
Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur in der Kulturfabrik
Windscheidstr. 51 | 04277 Leipzig | Tel. 0341 – 213 00 30
Tram 9, 10, 11, Bus 89 | Haltestelle Connewitz Kreuz
Kinobar Prager Frühling
Bernhard-Göring-Straße 152 | 04277 Leipzig
Tram 9, 10, 11, Bus 89 | Haltestelle Connewitz Kreuz
Paul-Gerhardt-Kirche
am Connewitzer Kreuz | Seitenkapelle
Selneckerstraße | 04277 Leipzig
Tram 9, 10, 11, Bus 89 | Haltestelle Connewitz Kreuz

