Welcome to 28th Meeting of QueerLesBians*

Das 28. Leipziger Lesben*Treffen | Das LeLeTre 2021

14. – 17. Oktober 2021
open to all gender

Jedes Leipziger Lesben*Treffen war und ist anders. Im vergangenen Jahr kam der pandemische Aspekt hinzu. Aber wir hoffen sehr, dass 2021 bei all den notwendigen Einschränkungen „offenes lesbisches & queeres Leben“ Raum nehmen kann, ohne dass Menschen gefährdet werden. Auch 2021 wollen wir gemeinsam mit Euch verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen thematisieren und diskutieren – von lesbischen Bewegungen ab den 1970er Jahren in BRD/DDR über die Situation des Gedenkens in Ravensbrück bis zur queeren Community heute in Ungarn. Es gibt Filmnächte, Gottesdienst, Spiele-Abend, Brunch – und DIE Lesung mit Anne Bax.

Und das LeLeTre ist wie immer auch Austausch und Auseinandersetzung, Gemeinschaft und Lachen… und miteinander unterwegs sein – unabhängig von Herkunft, Religion, Identität oder Andersfähigkeit.

Bis dahin …. passt auf Euch auf.
Das LeLeTre-Team



Programmübersicht

Donnerstag, 14. 10. 2021

19.00 Uhr | Ort: Frauenkultur

OFFIZIELLE ERÖFFNUNG des 28. LeLeTre’s

OFFENE THEMENRUNDE
Ungarn unter dem Regenbogen
mit DOROTTYA RÉDAI, LGBTQ-Aktivistin Budapest

Im Juli 2021 titelte Zeit online: „Das EU-Parlament verurteilt Ungarns LGBTQ-Gesetz ‚auf das schärfste‘…“, denn die Aufklärung von Jugendlichen über Homo- und Transsexualität an Schulen und in den Medien soll in Ungarn künftig verboten sein. Das Gesetz sei trotz internationaler Kritik in Kraft getreten, obwohl es “ein klarer Verstoß” gegen Werte, Prinzipien und Gesetze der EU sei, hieß es in Straßburg. Es verbietet die sogenannte “Darstellung und Verbreitung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung”; es betrifft Bücher oder Filme zu diesem Thema; diese müssen mit dem Hinweis „Unter 18-Jährigen verboten“ gekennzeichnet sein, Filme dürfen zur Hauptsendezeit nicht mehr ausgestrahlt werden.

Als bedrohlich empfindet die rechtsnationalistische Orbán-Regierung auch das Kinderbuch „Märchenland ist für alle“ mit dem schwulen Roma-Aschenputtel, dem schwarzen Schneewittchen, der drachentötenden Margaret, einer Transgender-Reh, das ein Geweih wachsen lassen will, und zwei schwulen Prinzen als bedrohlichen Charaktere, da diese Geschichten „von traditionellen Geschlechterrollen abweichen“. 2020 schredderte der stellvertretende Vorsitzende der rechtsradikalen Partei „Mi Hazánk“ vor laufender Kamera ein Exemplar des Buches, woraufhin das Buch zum Bestseller wurde. Nun sind alle zu verkaufenden Exemplare mit einem entsprechenden Warnhinweis und in geschlossener Verpackung zu kennzeichnen. Das Buch wird in mehreren europäischen Sprachen erscheinen, darunter auch auf Deutsch.

DOROTTYA RÉDAI, die 2015 in Comparative Gender Studies promovierte, arbeitet als Forscherin und Trainerin zu Gender und Bildung in internationalen Bildungsforschungs- und Entwicklungsprojekten. Sie berichtet an diesem Abend über die aktuelle Lage in Ungarn. Zudem arbeitet sie im Schulprogramm „LGBTI-Menschen kennenlernen“ von LABRISZ, das Workshops zu Homophobie und Mobbing anbietet. Zurzeit sind solche Angebote in den Schulen verboten, daher befürchtet sie, dass sie nicht mehr eingeladen werden. Und sie koordiniert das Buchprojekt „Meseország mindenkié“ (Märchenland ist für alle).
Eintritt: frei


DIE LESBISCHE FILMNACHT

Im Anschluss 20.30 Uhr
Jalda und Anna – Erste Generation danach
Dokumentarfilm von KATINKA ZEUNER, 75 min | D 2012

„Es darf Spaß machen, jüdisch zu sein“, kann Jalda Rebling heute sagen. „Das ist jetzt sehr verkürzt formuliert. Der Weg dahin war schon heftig.“

Die Künstlerinnen Jalda Rebling und Anna Adam leben zusammen in Berlin. Sie sind Jüdinnen der „ersten Generation“ nach der Shoah. „Für uns ist Gedenken DNA“, fasst Jalda lakonisch das Erbe unausgesprochener und zugleich allgegenwärtiger Familienerinnerungen zusammen. Die Erfahrungen der Eltern machten sie wachsam. Gleichzeitig hat sie das Aufwachsen als Jüdinnen im Nachkriegsdeutschland in Ost und West nachhaltig für gesellschaftliche Prozesse sensibilisiert. Das Entstehen einer Demokratie zu erleben und aktiv zu begleiten, prägte ihr Leben und Jüdischsein. In diesem Spannungsfeld zwischen Familie und Gesellschaft entwickelten sie ihr scharfes politisches Bewusstsein und das Bedürfnis, sich stetig einzumischen.

Als sich Jalda und Anna Anfang der 90er Jahre kennenlernten, waren beide an einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Gemeinsam machte sich das Paar auf einen langen und mühsamen Weg nach einem freudvollen Zugang zu ihrem Jüdischsein.

Der Film setzt dort an, wo die beiden Frauen heute stehen. Er erzählt, wie sie sich – quer zu den Konventionen der jüdischen Community und zu den herrschenden Vorstellungen der nicht-jüdischen deutschen Gesellschaft – auf eigenwillige und hartnäckige Weise eine eigene jüdische Lebensweise geschaffen haben: Jalda, als eine der wenigen ordinierten jüdischen Kantorinnen in Deutschland. In ihrer selbstgegründeten egalitären jüdischen Gemeinde, schafft sie für sich und andere hierarchiefreie Räume und kreiert neue Rituale und Traditionen. Anna unterwandert mit ihren Kunstprojekten den herrschenden Gedenkkanon und tingelt in ihrem „Happy Hippie Jew Bus“ durch die deutsche Provinz. Mit ihren Arbeiten lädt sie zu ebenso satirisch wie ernstgemeinten Auseinandersetzungen mit dem Judentum ein. Sie provoziert die jüdische Eltern- und Großelterngeneration und rebelliert so auch gegen Tabus aus ihrer eigenen Kindheit.

„Jalda und Anna – Erste Generation danach“ zeichnet ein Porträt zweier Frauen, die heute selbstbewusst stolz und jüdisch in Deutschland leben, sich mit Bestimmtheit und Humor ihren Platz in der Gesellschaft nehmen und diesen immer wieder neu gestalten.


Im Anschluss:
Sea Purple. Viola di mare
Regie: DONATELLA MAIORCA, Italien 2009, OmdU, 105 min., FSK 12
„Ein Meilenstein des lesbischen Films!
Sizilien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Angela ist anders als die anderen Mädchen. Sie rennt, raucht und spielt mit den Jungs. Auch als junge Frau passt sie sich nicht den gängigen Geschlechterrollen an. Als aus Angelas Freundschaft zu ihrer Jugendfreundin Sara mehr wird, reagiert Angelas Vater brutal. Er sperrt Angela in den Keller und will sie zwingen, einen seiner Arbeiter zu heiraten. Doch Angela weigert sich. Die einzige, die sie heiraten will, ist Sara. Um Sara heiraten zu können, geht Angela einen äußerst ungewöhnlichen Weg: Sie verwandelte sich in Angelo…. der Preis für den Geschlechtswechsel ist hoch…

Basierend auf einer wahren Geschichte, porträtiert dieser wunderschöne, verführerische Film eindrücklich das Spiel mit ambivalenten Geschlechterrollen. Die Regisseurin selbst sagt über ihren Film: “In ‚Sea Purple’ geht es nicht um die weibliche Sexualität an sich, sondern vielmehr um die Freiheit der Selbstbestimmung und das Finden der eigenen Identität.” Ein Highlight ist auch der Soundtrack, der italienischen Rock-Legende Gianna Nannini .
Eintritt: frei


Freitag, 15. Oktober 2021

19.00 Uhr | Ort: Kinobar Prager Frühling
PREVIEW
Tove
ein Film von ZAIDA BERGROTH | Finnland/Schweden 2020, 100 Minuten

Als die junge Künstlerin Tove Jansson 1945 in Helsinki die Mumins erfindet, steckt sie gerade mitten in einer Sinnkrise: Sie führt eine offene Beziehung mit dem linken Politiker Atos und ist wild verliebt in die aufregende Theaterregisseurin Vivica. Toves Vater, ein renommierter Bildhauer, blickt verächtlich auf ihre Arbeit. Doch ihre nebenbei gezeichneten Geschichten von den Trollwesen mit den Knollnasen werden von einer Zeitung in Serie gedruckt – und machen Tove in kurzer Zeit reich und berühmt. Doch ist das schon die Freiheit, nach der sie sich immer gesehnt hat?

In „Tove“ erzählt Regisseurin Zaida Bergroth vom aufregenden Leben der wohl bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands, deren bahnbrechendes Werk bereits Generationen von Kindern und Erwachsenen verzaubert hat. Berühmt geworden ist Tove Jansson (1914-2001) mit den „Mumin“-Büchern und -Comics, die weltweit in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Sie schrieb auch Romane für Erwachsene, war politische Illustratorin und Karikaturistin, malte und schuf Skulpturen. Eine komplexe Künstlerin und kreative Pionierin, die ein aufregendes Boheme-Leben zwischen Helsinki, Stockholm und Paris führte, überzeugte Pazifistin war und ganz selbstverständlich mit den Geschlechterrollen ihrer Zeit brach.

„Tove“ war in den finnischen Kinos ein riesiger Publikumshit und wurde von Finnland ins Oscar-Rennen geschickt. Ein Film über die Suche nach Identität, Liebe und Freiheit, der vom mythischen Geist der Mumins und ihrer fabelhaften Abenteuerwelt durchweht wird. Eintritt: 8,- | 7,- Euro ermäßigt

18.00 – 19.00 Uhr | Ort: Frauenkultur
VORSTELLUNG, NPUT UND GESPRÄCH
Netzwerk “Lesben gegen Rechts” & “Autonome feministische FrauenLesben Deutschland | Österreich”
Beide Initiativen berichten von ihrer Arbeit. Vor allem zum aktuellen Stand der Gruppe: Autonome feministische FrauenLesben Deutschland | Österreich. Die Niederlegung einer Gedenkkugel für die ermordeten und verfolgten lesbischen Frauen im KZ Ravensbrück wird vermutlich im April erfolgen.
Eintritt gegen Spende


Ab 19.00 Uhr | Ort: Frauenkultur
GEMEINSAMER SPIELEABEND FÜR ALLE
Play together!
Ein Spieleabend in Kooperation mit dem Team Lesben*Café ist eine wunderbare Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen… sich um die richtigen Regeln zu streiten, sich gemeinsam zu freuen, zusammen zu jubeln oder um (bei Bedarf) auch still und wortlos Karten abzuwerfen oder Figuren zu rücken… also für alle ist das Richtige dabei.

Lieblingsspiele können natürlich mitgebracht werden – viele sind auch vorhanden… Dieser Abend ist offen für alle bisexuellen, lesbischen Frauen* sowie Trans*- und nicht-binäre Personen. Jede*r ist willkommen!

Wir wünschen uns an dem Abend eine entspannte Atmosphäre für jede*n. Für Trans*- und nicht-binäre Personen kann es schmerzhaft sein, wenn jemand ein falsches Pronomen (er/sie/***) benutzt. Deshalb: wenn ihr euch dabei nicht sicher seid, fragt die Person, anstatt irgendein Pronomen zu verwenden, das vielleicht nicht stimmt. Damit wir alle einen tollen Abend haben können.
Eintritt: frei


Samstag: 16.10.2021

17.30 Uhr | Ort: Frauenkultur
WORKSHOP
F-Buttons selber machen:
Wir pressen unsere selbst gestalteten feministischen, fantasievollen Buttons. Auf kleinen Fläche kann man Collagen gestalten, Parolen verfassen oder Statements kundtun. Zusammen tauschen wir uns aus, kleben, schneiden und pressen schließlich die Buttons. Wer eigenes Collagematerial mitbringen möchte kann das tun, ist aber kein muss da sonst alles vorhanden ist.
Eintritt gegen Spende


18.00 Uhr | Ort: Taufkapelle der Peterskirche
GOTTESDIENST für Frauen* zum LeLeTre
Stark und aufrecht.
Die befreiende, göttliche Kraft im Gottesdienst mit anderen Lesben und Frauen suchen, feiern und erfahren. Die Gruppe Lesben und Kirche lädt dieses Jahr wieder zum Gottesdienst ein und freut sich auf alle, die kommen.
Zugang von der Schletterstraße | Eintritt: frei


19.00 Uhr | Ort: Frauenkultur
LESBISCHE LESUNG
Spätpandemisches, lesbisches Allerlei
Mit ANNE BAX
Tag 145.237.65 der Pandemie und am Horizont wird es langsam heller, denn in Leipzig gibt es endlich wieder die ursprünglichen 3G. Es wird wieder gelesen, gelauscht und gelacht.

Anne Bax sprüht sich sofort etwas Sagrotan auf die Hände, nimmt die FFP2 Maske und ein paar Texte, um sich auf den Weg zu machen. Es gilt in der Lesung eine wichtige Frage zu klären: Können wir dieses Land durchimpfen und damit aus dem Lockdown, befreien bevor jede*r Deutsche einen eigenen Podcast hat?

Und es ist für Frau Bax wie immer eine Gelegenheit die lesbische Kindheit im Ruhrgebiet laut lesend zu verarbeiten: „Mein vierzehntes Lebensjahr hatte mit einem großen Schluck Pfirsichbowle vielversprechend begonnen. Alles was mir einen festen Platz in der Welt verschaffte, war mir mehr als willkommen. Ungesäuertes Brot in der Kirche, vergorener Traubensaft mit Dosenobst auf der Party, ich war zu allem bereit. Wichtig war, eine von ihnen zu werden und dieser Status wurde mir durch die betrunkenen Jubelrufe der anwesenden Nachbarn und Verwandten gewährt.“

Eine Stunde voller neuer und alter Geschichten irgendwo zwischen einfachen Abstandregeln und doppeltem Handstand-überschlag. ANNE BAX lebt mit Frau, Stoffschwein und Gleitsichtbrille im Ruhrgebiet.
Eintritt: 6,- | 4,- Euro ermäßigt


Sonntag, 17.10.2021

11.00 Uhr | Ort: Frauenkultur
Der Mitbring- & Mitmach-Sonntagsbrunch

Groovige Party, coole Stimmung, tolle Begegnungen… und jetzt Frühstück alleine?!? Nein! Also auf zum Mitbring- und Mitmach-Sonntagsbrunch! Wir freuen uns auf alles, was eure Küche hergibt: Aufstriche, Salate, Kuchen… von süß bis herzhaft, von einfach bis raffiniert – alle Speisen sind willkommen! Sie müssen nur aus mindestens drei Zutaten bestehen (Gewürze zählen nicht…) Und wer fürs „Selber-Zubereiten“ nach der Party zu müde ist, kann auch für einen kleinen Unkostenbeitrag dabei sein. Alle haben die Möglichkeit, mitabzustimmen für das beste herzhafte Gericht und die verführerischste Süßspeise. Die Gewinner*innen dürfen sich auf den „Scharfen Kuss“ oder das „Süße Hüft-Gold“ freuen. Genießt den Brunch! …zusammen schmeckt es einfach besser.
Für alle Kids gibt es wieder einen Spiele-Parcours!
Eintritt: Naturalien (siehe Text) oder 4,- Euro


13.00 Uhr | Ort: Frauenkultur
ERZÄHLTES UND ARCHIVIERTES
Spinnboden Lesbenarchiv Berlin – ein Einblick in lesbisch-queeres Archivieren
Der Spinnboden ist ein ‚Archiv von unten‘, entstanden in und aus der Lesbenbewegung der 1970er Jahre, um die eigene(n) Geschichte(n) zu bewahren, die sonst in den herrschenden Erinnerungspolitiken an den Rand gedrängt werden. Hier dokumentieren wir den Wandel und die Vielfalt der Selbstverständnisse, Kulturen und Politiken von Lesben und bieten gleichzeitig einen Ort für Begegnung mit Veranstaltungen, Beratungen und Gruppen.

LARA LEDWA arbeitet seit 2020 hauptamtlich im Spinnboden. Sie ist dort für die Veranstaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und hat zum LAZ – Lesbisches Aktionszentrum Wetsberlin, aus welchem das Archiv entstanden ist, geforscht. Anhand einiger Materialien gibt sie einen Einblick in den Spinnboden sowie lesbisch, queeres und feministisches Archivieren bzw. marginalisierte Geschichte(n).
Eintritt: gegen Spende



18.00 Uhr | Ort: Kinobar Prager Frühling
FILM zum LeLeTre
Ellie & Abbie
Regie: MONICA ZANETTI, Australien 2020, 82 min., OmU
Die 17-jährige Ellie ist super smart und total verknallt in ihre Mitschülerin Abbie. Für den Abschlussball will sie sich endlich ein Herz fassen und ihren Schwarm zum Date einladen. Doch durch einen Zufall erfährt Ellies Mutter vorab von dem Plan. Und plötzlich steht auch noch ihre längst verstorbene Tante Tara vor ihr. Als lesbische Aktivistin der 80er Jahre hat die natürlich einiges zum Fall beizutragen. Mit ihrer geisterhaften Liebespatin wagt Ellie den nächsten Schritt.

Monica Zanettis queere Teenager-Rom-Com mit dem Traumpaar Sophie Hawkshaw und Zoe Terakes erzählt nicht nur von einer schaurig-schönen ersten Liebe an einer australischen Highschool, sondern auch von den Errungenschaften im Kampf um nicht-heterosexuelle Selbstermächtigung. Ein weltweiter Festivalhit – der jetzt auch in Deutschland die Zuschauer*innen verzaubern wird!
Eintritt: 8,- | 7,- Euro ermäßigt


Erklärung folgender Abkürzungen

1) Cis beschreibt, dass das Geschlecht bzw. der biologische Körper, mit bzw. in welchem du geboren wurdest, mit der sozialen Rolle übereinstimmt, in der du jetzt lebst. Trans* ist das Gegenteil. Durch eine Bezeichnungs-möglichkeit für cis Personen wird vermieden, dass cis Personen als “das Normale” gelten und alle anderen als “die Abweichung”.

2) Alle bedeutet, wie bei allen unseren Veranstaltungen: Kein Platz für Rassismus, Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*Feindlichkeiten

3) FLTI* steht für Frauen Lesben Trans*Inter*

Adressen der Veranstaltungsorte

Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur
Windscheidstr. 51, 04277 Leipzig | Tel. 0341 – 213 00 30
Tram 9, 10,11, Bus 89 | Haltestelle Connewitz Kreuz

Kinobar Prager Frühling
Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig
Tram 9, 10,11, Bus 89 | Haltestelle Connewitz Kreuz

Taufkapelle der Peterskirche
Zugang von der Schletterstraße
(Tram 10,11 Haltestelle Hohe Straße)

Feministische Bibliothek MONAliesA
Bernhard-Göring-Str. 152, 04277 Leipzig
Tram 9, 10,11, Bus 89 | Haltestelle Connewitz Kreuz