Konzerte - Women on stage

Musikerinnen* auf der Bühne! Das heißt: Im Soziokulturellen Zentrum Frauenkultur Leipzig stehen Frauen* im Focus. Von Klassik bis Pop, von Folk bis neue Musik – von professionellen Musikerinnen* bis hin zu Quereinsteigerinnen* und Newcomerinnen*.

Januar 2026

23.01. FLINTA* music collective Leipzig

Freitag | 20:00 bis 23:55 Uhr

EIN KONZERT ALS AUFTAKT
only für FLINTA* only mit FLINTA*

Das frischgegründete FLINTA*-Musikprojekt stellt sich vor – musikalisch (versteht sich…). Von zeitgenössischen Solo-Performances bis
zur Popband ist alles dabei – und alle sind FLINTA*. Wir wollen den Abend mit euch feiern und uns zusammen connecten.
Dafür laden wir Euch ein… zum Zuhören, tanzen und Da-Sein.
Eintritt nach Selbsteinschätzung: Empfehlung 8,- bis 14,- Euro

März 2026

01.03. A Teil vun dir. A Teil vun mir. Jiddische Lieder

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr

Konzert zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 | TACHELES

mit VALERIYA SHISHKOVA, Gesang, Melodica
und OLAF OPITZ, Gitarre, Gesang

Die in Moskau geborene und in Dresden lebende Valeriya Shishkova gilt deutschlandweit als eine der überzeugendsten Interpretinnen jiddischer Lieder. Zahlreiche Konzertgastspiele von Bremen bis München brachten der Preisträgerin des 3rd International Jewish Music Competition Amsterdam große Anerkennung in Deutschland, aber auch in der internationalen Szene. Das mag vor allem an der besonderen Persönlichkeit Shishkovas liegen, die Wärme, Empathie und innige Anteilnahme zu verschenken weiß. Durch die intensive Begegnung mit jiddischer Musik und Kultur entdeckte sie immer mehr einen wichtigen Teil ihrer eigenen Identität.

Valeriya Shishkova singt traditionelle jiddische Lieder als auch zeitgenössische Kompositionen nach Texten klassischer und moderner jiddischer Autor:innen. Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten der israelischen Dichter Lev Berinsky und Michoel Felsenbaum, die beide zu den wenigen und möglicherweise letzten Autoren gehören, die nicht in Hebräisch, sondern in ihrer jiddischen Muttersprache schreiben.

„Man hört es an der Stimme, wenn die Sängerin lächelt. Dadurch vermittelt sie eine Freundlichkeit, die für sie einnimmt. Da sie nur Lieder singt, die ihr gefallen, strahlt sie eine Ehrlichkeit aus, die in der zeitgenössischen Konzertpraxis selten geworden ist.” (Peter Zacher, Musikwissenschaftler/-journalist)

Eintritt: 9,- | 7,- Euro ermäßigt