Welcome on www.frauenkultur-leipzig.de
Hallo auf den Seiten des soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig!
Hier sind Kunst und Kultur von Frauen* hautnah erlebbar! Genreübergreifend von den Bildenden und Darstellenden Künsten, Musik, Literatur bis hin zu den neuen Medien – von professionellen und autodidaktischen Künstlerinnen* bzw. von Nachwuchskünstlerinnen*.
Wer interessiert ist an wissenschaftlichen Vorträgen, Seminaren und Workshops zu aktuellen gesellschaftsrelevanten bzw. feministischen, gender- und kulturpolitischen Themen wird hier fündig! Kostenlose Beratungen für Frauen* zu Rechtsfragen in unterschiedlichen Kontexten, zu FairSicherungen oder zu Projektunterstützungen bzw. externe Workshops zum Themenkreis Gerechtigkeit & Faires Miteinander haben hier offene Räume – auch gleichstellungspolitische Archiv-Aktivitäten besonders im Kontext von Frauen ´89 sind hier seit Jahrzehnten verortet.
Fast alle Veranstaltungen in der Windscheidstr. 51 sind “open for all gender”. Kurse, emanzipatorische Mädchenprojekte und die Frauenstammtische sind “only for women*”.
Die Frauenkultur Leipzig ist Treffpunkt für die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, so u.a. AG Frauenprojekte Leipzig Stadt-Land, queer-feministische Gruppen und Migrantinnen* verschiedener Sprachräume. Wichtige sozio-/interkulturelle Projekte der Frauenkultur Leipzig sind der Interkulturelle Offene Mädchentreff MiO und das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA im Leipziger Osten. Die Frauenkultur Leipzig steht für eine friedliche Gemeinschaft aller Menschen – in welcher jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Nationalismus und Fundamentalismus keinen Platz hat.

Weitere Infos und Projekte der Frauenkultur wie auch Kooperationen



Save the Dates
Oktober 2026
14.10. Stich um Stich

Mittwoch | 17:00 bis 19:00 Uhr
PROTEST-STICKEN
Neues Angebot 1x Monat jeweils mittwochs
„Als die Suffragetten für das Frauenwahlrecht in England kämpften, nähten sie für ihre Proteste große Banner und haben ihre Forderungen drauf gestickt: „votes for women“. So haben sie gezeigt, dass Frauen nicht nur zu Hause Handarbeit machen können, sondern auch eine politische Stimme haben. Damit deuteten sie Handarbeit aktiv als Protest um.“ Luisa Hahn, Protest-Sticken Hamburg
Das Aktionsformat „Protest-Sticken“ haben wir übernommen – weil wir es richtig gut finden. Statt allein und grübelnd zu Haus sein … lieber gemeinsam und im Austausch in der Frauenkultur. Du kannst deine Wut in kleine Kästchen sticken oder in kreative Patches/Aufnäher verwandeln und währenddessen, gemeinsam Ideen spinnen, wie diese Welt gerechter werden … und was unser Part dazu sein kann.
Stickstoff & Garn sind vorhanden bzw. versuchen wir gerade zu sammeln … oder können mitgebracht werden. Kompetente Anleitende sind mit dabei. Und wer stricken oder häkeln möchte ist ebenso willkommen. | Nächster Termin: 14.10.2026
Unkostenbeitrag: 1 Euro
15.10. Das 33. Leipziger Lesben*Treffen | LeLe*Tre 2026

Donnerstag | 18:00 bis 22:00 Uhr
15. 10. bis 18. 10. 2026
Euch allen ein sehr herzliches Hallo!
Das „Leipziger Lesben*Treffen“ wird auch in seiner 33. Ausgabe mit viel Leidenschaft, Ernsthaftigkeit & konsequenter Positioniertheit – unterschiedlichsten Perspektiven auf die queer/lesbische Community einen offenen Raum geben. Für ein geschlechtergerechtes Miteinander-Leben-Wollen ist dies unabdingbar. Es geht um Sichtbarkeit, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, die unser aller Alltagsleben berühren… es geht um lesbische Teilhabe in Gegenwart und Vergangenheit. LeLe*Tre bedeutet immer auch wertschätzendes Miteinander, Gemeinschaft und Lachen – unabhängig von Herkunft, Religion, Identität oder Andersfähigkeit.
Unerlässlich dabei unser aller konsequentes Handeln gegen jede Art von Unrechtshandlungen, patriarchalen & demokratiefeindlichen Verletzungen des Grundgesetzes … besonders Artikel 3. Alle positiven Bündnisse in diesem Kontext geben uns Hoffnung, aktivierende Energie, Handlungskraft … die wir im Heute ganz besonders brauchen …
Wir freuen uns auf Euch/Dich – und ein positioniertes, bündnis- & frohsinnstiftendes LeLe*Tre 2026 …
15.10. Eröffnung des 33. Leipziger Lesben*Treffens | LeLe*Tre 2026

Donnerstag | 18:00 bis 22:00 Uhr
mit dem Obligatorischer Eröffnungssekt & Knabbergebäck … & Begegnungen & Gesprächen … & Gemeinsamen Spieleabend … & Film-Klassiker
Ab18.00 Uhr GEMEINSAMER SPIELEABEND
Play together
Einmal im Monat lädt Claras Netzwerk zum Spieletreff ein – meist in Schleußig oder Plagwitz. Zum LeLe*Tre wird in Connewitz gespielt. Ein Spieleabend ist eine wunderbare Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen… sich um die richtigen Regeln zu streiten, sich gemeinsam zu freuen oder um (bei Bedarf) still und wortlos Karten abzuwerfen oder Figuren zu rücken… also für alle ist das Richtige dabei. Jede bringt mit, was sie gern spielen möchte… einige Spiele sind bereits vorhanden. Dieser Abend ist offen für alle bisexuellen, lesbischen Frauen* sowie Trans*- und nicht-binäre Personen. Jede*r ist willkommen! Organisiert gemeinsam mit https://www.claras-netzwerk.de/ || Eintritt: frei
20.00 Uhr FILM-KLASSIKER ZUM LELE*TRE
women love women
Drei Generationen lesbischen Liebens & Lebens
Regie: ANNE HECHE, MARTHA COOLIDGE, USA 2000, FSK 12
Nach gemeinsamen Spielen gemeinsam einen „alten Film“ schauen… mit hohem Wiedererkennungspotenzial, für alle, die ihn gesehen haben … und mit einem „Must du unbedingt gesehen haben!“ für alle, die ihn noch nicht kennen.
1961: Edith und Abby leben schon lange zusammen. Als Abby durch einen Unfall ums Leben kommt, verliert Edith das gemeinsame Haus, da sie gegenüber ihrer Familie nicht sagen kann, dass sie ein Liebespaar waren. 1972: Als Linda sich in Amy, ein burschikoses Mädchen der Arbeiterschicht, verliebt, bekommt sie die Verachtung der anderen zu spüren. 2000: Fran und Kal sind ein Yuppie-Lesbenpaar, das sich sehnlichst ein Kind wünscht. Es spielen u.a. Vanessa Redgrave, Sharon Stone, Ellen DeGeneres || Eintritt: frei
16.10. Lesbische Lesenacht & Queere Party zum 33. Lele*Tre

Freitag | 19:30 bis 21:30 Uhr
19.30 Uhr Lesbische Lesenacht zum LeLe*Tre
Spannende, witzige & berührende Geschichten von Leidenschaft,
Liebe & Politik || Eintritt: 8,- | 6,- ermäßigt (incl. Party)
Die größte Erfüllung
mit SONJA WEICHAND
Wer bisher wenig über Asexualität und Polyamorie weiß, dessen Sicht auf Beziehungen wird dieses Buch verändern… Ein Roman um Freundschaft, weibliche Sexualität, Freiheit und Selbstfindung
Lore verzweifelt an der Monogamie. Esi will sich nicht eingestehen, dass sie Sex hasst. Dass die beiden sich mit Anfang Zwanzig treffen, rettet sie. Im Anderssein vereint werden sie beste Freundinnen. Bis sie Ende Dreißig die zweite große Frage nach Erfüllung einholt: Esi möchte Familie, aber schwanger wird Lore. Als diese das Kind verliert, betäubt sie ihren Schmerz r und setzt die Freundschaft zu Esi aufs Spiel. Beide sind plötzlich Konkurrentinnen um einen Mann. Aber was ist stärker: Liebe oder Sex? Und wer belügt sich besser? Ein Roman, der mit liebevoll gezeichneten Figuren dorthin geht, wo es wehtut: Zu den Fragen, was Frauen noch immer sein müssen und was sie auf keinen Fall sein dürfen. Ein Roman um Freundschaft, weibliche Sexualität, Freiheit und Selbstfindung…
Liebe und das Gegenteil
mit LINA KLÖPPER, Leipzig
Geboren wurde Lina Klöpper 2000 in Schkeuditz. Sie ist Slam Poetin, zweifache Sächsische Landesmeisterin 2021 und 2022, Kaffee-Trinkerin und Autorin. Seit 2018 tritt sie auf Bühnen auf; wurde Finalistin der deutschsprachigen Meisterschaften 2021 und 2022. Nebenbei studiert sie Mathematik und Anglistik. 2022 erschien im Brimborium Verlag ihr erstes gedrucktes Werk – eine Sammlung queerer Leipziger Kurzgeschichten und Gedichte namens “Liebe und das Gegenteil”
16.10. All You Can Dance

Freitag | 20:00 bis 02:00 Uhr
QUEER-PARTY zum 33. LELE*TRE
Mit DJ ROTE BRAUSE
Im Anschluss legt DJ Rote Brause für Euch auf mit berauschenden Sounds aus Female Pop / Balkan /Arabic / Hits der 80er & 90er / Soul / Electro.
17.10. Queerer Stadtrundgang & Film plus GOTTESDIENST für Frauen*FLINTA zum 33. LeLe*Tre

Samstag | 14:00 bis 19:00 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr QUEERER STADTRUNDGANG
Queeres Leben in Leipzig vor und nach 1989
Mit CHRISTINE RIETZKE & PETER THÜRER
Queer-feministischer Geschichtskreis Leipzig
& Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur
Gab es „Queeres Leben“ in der DDR? Wo trafen sich Lesben und Schwule? Wann und wo entstanden die ersten Treffs? Welche Forderungen wurden bereits vor 1989 diskutiert? … Und wie ging es dann weiter? Spannende Antworten dazu gibt es auf diesem Rundgang. Und bringt gern Eure eigenen Fragen mit.
Der Queer-feministisches Geschichtskreis Leipzig wurde 2025 gegründet, um Queere Geschichte dieser Stadt sichtbarer zu machen. || Anmeldung bitte bis 15.10.2026 || Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt
Treffpunkt: vor dem Mobilitätszentrum der LVB, Willy-Brandt-Platz 10, 04109 Leipzig
16.30 Uhr DOKUMENTARFILM
Paris was a woman
Gb./D/USA Regie: GRETA SCHILLER, 75 min., deutsch-englische Originalfassung, teilweise mit dt. Untertiteln
Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, Natalie Clifford Barney. Jede einzelne von ihnen ein Genie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen die berühmtesten Künstlerinnen der Moderne in Paris zusammen. Sie begegneten einander nicht zufällig, sondern sie entschieden sich bewusst für die Gemeinschaft. Was sie vereinte war die Liebe zu Paris, dessen weiblicher Flair es ihnen ermöglichte, sich auf unkonventi-onelle und selbständige Weise zu verwirklichen und dabei radikale Wege zu beschreiten. Paris bot ihnen die Freiheit, zu leben und zu lieben, wie und wen sie wollten – auch wenn es, wie in ihrem Fall, meistens andere Frauen waren. Durch grundlegende Recherche, bis dahin unveröffentlichtes Filmmaterial; durch Gemälde, literarische Fragmente und manche Anekdote lässt Greta Schiller in ihrem Film Stimmung und Lebensgefühl dieser Frauen und der Stadt, in der sie lebten, lebendig werden. Ein neuer Blick auf das zauberhafte Paris der 1920er und 1930er Jahre – in einer aufwendig restaurierten Fassung. || Eintritt: 9,- | 8,- Euro ermäßigt
Ort: Kinobar Prager Frühling/Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig @kinobar_leipzig.de Tel. 0341 3554839
18.00 Uhr GOTTESDIENST für Frauen*FLINTA zum LeLe*Tre
Stark und aufrecht.
Die befreiende, göttliche Kraft im Gottesdienst mit anderen Lesben und Frauen suchen, feiern und erfahren. Die Gruppe Lesben in der Kirche (LiK) lädt auch dieses Jahr wieder zum Gottesdienst ein und freut sich auf alle, die dazu kommen… dabei sind.
Unser Thema: Wut – wiederentdecken, wichtig … weil wirkmächtig!
Ort: In Taufkapelle der Peterskirche am Schletterplatz
Eingang ist von der Schletterstr. aus
Eintritt: frei
18.10. LeLe*Tre-Brunch, Lesung, & Film zum 33. LeLe*Tre

Sonntag | 11:00 bis 17:30 Uhr
Ab 11.00 Uhr SONNTAGSBRUNCH
Der Mitbring- & Mitmach-Brunch
Zum LeLe*Tre-Ausklang freuen wir uns auf Euch und alles, was Eure Küche hergibt: Aufstriche, Salate, Kuchen… von süß bis herzhaft, von einfach bis raffiniert – alle Speisen sind willkommen! Und wer fürs „Selber-Zubereiten“ nicht bereit ist, kann für einen kleinen Unkos-tenbeitrag dabei sein. Und alle haben die Möglichkeit, mitabzustimmen für das Gericht, das am meisten begeistert! Genießt den Brunch! … zusammen schmeckt es einfach besser.
Eintritt: Naturalien (siehe Text) oder nach Selbsteinschätzung
13.00 Uhr LESUNG
Trotz des Schmerzes Frieden wählen
Mit JOHANNA PARDO
Fast jeder queere Mensch kennt den Moment, in dem die Wahrheit über das eigene Leben nicht nur Befreiung bedeutet, sondern auch Angst. Angst vor Ablehnung. Vor Verlust. Vor Einsamkeit. Manche verlieren ihre Familie. Manche ihre Freundschaften. Manche ihren Glauben. Und viele verlieren für eine Zeit den Frieden mit sich selbst.
Doch was passiert danach? Was macht es mit uns, wenn Verletzung langsam zu Wut wird? Wenn wir uns mit Mauern schützen, die irgend-wann nicht nur andere fernhalten, sondern auch uns selbst?
In ihrem Buch The war is over – Homosexualität, Glaube und der Preis der Zugehörigkeit erzählt Johanna Pardo von ihrem eigenen Weg: vom Aufwachsen bei den Zeugen Jehovas, von Verlust, Angst und Selbstschutz – und von der Frage, wie es gelingen kann, den Krieg in uns selbst zu beenden.
Eintritt nach Selbsteinschätzung
16.00 Uhr KLASSIKER-DOKUMENTARFILM
Was haben wir gelacht
D 2026 Buch/Regie: EVA MÜLLER, ISABEL SCHNEIDER, 90 min
Vorfilm: SAVE THE PENGUINS Gb/D 2002 Regie: ALEXANDRA CZOK, 6 min.
Sexismus im Fernsehen. Dieser Dokumentarfilm schaut in die 90er Jahre zurück auf übergriffiges Verhalten und grenzüberschreitenden Humor; zeigt, was Frauen im Fernsehen der 90er und 00er Jahre aushalten mussten und wie diese Darstellungen Rollenbilder geprägt haben. Für ihre Dokumentation haben sich die Filmemacherinnen in die Archive begeben – und dabei jede Menge Material gefunden, das wütend macht. Frauen im Fernsehen sollten damals vor allem lächeln und gut aussehen… auch wenn auf ihre Kosten Witze gemacht wur-den oder die Hand vom Talkshow-Moderator mal wieder auf dem eigenen Knie landete.
Fünf Protagonistinnen der deutschen Fernsehgeschichte kommen zu Wort: Hella VON SINNEN, BETTINA BÖTTINGER & GABY KÖSTER… ESTHER SCHWEINS & MAREN KROYMANN berichten von ihren Erfahrungen in der Unterhaltungsbranche, in der sexistische Witze tief verankert waren. || Eintritt: 9,00 | 8,00 Euro ermäßigt
Ort: Kinobar Prager Frühling/Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig @kinobar_leipzig.de Tel. 0341 3554839
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20.10. fem*vak – queerfeministisches Netzwerk für FLINTA* und Queers in der elektronischen Musikszene in Leipzig
Dienstag | 18:00 bis 20:00 Uhr
OFFENES NETZWERKTREFFEN
fem*vak setzen sich ein für mehr Sichtbarkeit, Vernetzung und Empowerment von FLINTA*-Personen. Dafür organisieren sie Club-Veranstaltungen, Meet-Ups, Kampagnen und andere Events.
Angesprochen sind alle DJs, VJs, Producer*innen, Techniker*innen, Bühnenbauer*innen, Grafiker*innen, alle, die Teil eines Clubs/ Kollek-tivs sind, Veranstalter*innen – oder alle, die einfach viel und gern auf Events unterwegs sind.
fem*vak lebt von Vielfalt, Austausch & geteilten Visionen! Neue Perspektiven sind hier enorm wichtig, daher laden sie alle FLINTA* und Queers ein zum offenen Plenum & Vernetzungstreffen. Schnuppert rein, bringt eure Ideen mit, lernt die fem*vakis kennen und wenn ihr mögt, werdet Teil des Netzwerks. | Eintritt: frei
Eine Veranstaltung von fem*vak Leipzig
21.10. Tanze Salsa mit mir! Tanz Dich fit.

Mittwoch | 17:30 bis 19:00 Uhr
TANZKURS FÜR FRAUEN* aller 14 Tage
Um nach Berufstätigkeit alltäglich Stress abzugeben und etwas Gutes für Wohlgefühl und körperliche Fitness zu tun – dann ist Tanzen mit Freude das Richtige. Und Salsa-Rhythmen oder Country-Musik zum Line Dance machen Freude und geben positive Energie. Wir tanzen in der Gruppe – ohne feste Partnerin – und laden ganz herzlich zum Mitmachen ein. Für Interessierte mit Vorkenntnissen!
Leitung: MARINA FAIZOVA, Tanzpädagogin und Choreografin
Bitte anmelden, da die Teilnehmerinnen*zahl begrenzt ist.
Nächster Termin: 04.11.2026
Teilnahmegebühr: 9,- | 7,- Euro ermäßigt
22.10. Digitale Zivilcourage & Hass im Netz

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
VORTRAG & DISKUSSION
Mit SARAH SHIFERAW
Hassrede, Desinformation und Verschwörungserzählungen prägen zunehmend den digitalen Alltag – mit Folgen weit über das Internet hinaus. Wie lassen sich Falschinformationen erkennen? Warum sind Verschwörungserzählungen so wirkmächtig? Und wie können wir im Netz Zivilcourage zeigen, ohne uns selbst zu überfordern? SARAH SHIFERAW gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie jede und jeder zu einer demokratischen Debattenkultur beitragen kann. Im anschließenden Gespräch geht es um praktische Strategien im Umgang mit Online-Hass, digitale Medienkompetenz und die Frage, wie wir demokratische Werte auch im digitalen Raum stärken können.
SARAH SHIFERAW arbeitet als Bildungsreferentin und Analystin am Institut für Strategischen Dialog (ISD). Seit mehr als 15 Jahren ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und berät Unternehmen sowie Nichtregierungsorganisationen zu den Themen Demokratieförderung, digita-le Resilienz und Diskriminierung.
Eintritt: nach Selbsteinschätzung
30.10. Jüdisch, kunst(er)schaffend, inspirierend …

Freitag | 17:00 bis 20:00 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Mit Werken der Künstlerin JELENA RADOSAVLJE
20 Porträts jüdischer Künstlerinnen mit Bezug zu Leipzig/Gohlis
Menschlich-Sein im Heute braucht Wissen um Vergangenes.
Jede thematische Ausstellung mit bildnerischen Werken von Künstlerinnen ist besonders. Die Eröffnung dieser Ausstellung spiegelt bereits im Titel eine besondere Vielfalt von Perspektiven – die alle Prozesse des Ausstellungskonzeptes bestimmte. Über ein sehr ungewöhnliches Ausstellungsformat wurden ausgehend von biografischen Texten und Forschungsarbeiten der Leipzigerin ELISABETH GUHR insgesamt 20 Porträt-Tafeln zu jüdischen Künstlerinnen mit Leipzig Bezug erarbeitet. Sie erforscht zivilgesellschaftlich engagiert seit Jahrzehnten „Lebenszweige jüdischer Frauen“ mit Verbindungen zu Leipzig und Gohlis. Bisher wurde ein Bruchteil ihrer Arbeit in Form von Vorträgen und Textbeiträgen öffentlich. Aber die enorme Fülle ihrer Forschung blieb bislang „ungesehen“. Um diese so wertvollen dokumentarischen Lebensmomente jüdischen Lebens in Sachsen/Leipzig öffentlicher und sichtbarer zu machen, erarbeitete die Frauenkultur Leipzig gemeinsam mit ihr innerhalb des sächsischen Themenjahres 2026 „Tacheles“ u.a. diese Ausstellung – die als Wanderausstellung konzipiert ist.
Zusammen mit der bildenden Künstlerin JELENA RADOSAVLJEVIC wurden die zum Teil sehr alten, gering aufgelösten Fotografien der ausgestellten jüdischen Künstlerinnen – deren Urheber/innenrechte nicht bekannt sind – künstlerisch nachempfunden – im Kontext der jeweiligen biografischen Einblicke bzw. des jeweiligen sozial-gesellschaftlichen Umfeldes. Ebenso entstanden Bildnisse einzelnen Künstlerinnen – zu denen gar keine fotografischen Materialien/Abbildungen existieren. So entstanden künstlerische Ausstellungstafeln – die über Sprache/Text und Gestaltung/Malerei/Zeichnung gesellschaftliche wie individuelle Begebenheiten jüdischen Lebens in Leipzig, in Deutschland öffentlich aufzeigen bzw. sichtbar machen.
Eröffnet wird die Ausstellung:
im Wort durch ELISABETH GUHR, Forscherin biografischer Wege jüdischer Menschen mit Leipzig-Gohlis Bezug
musikalisch durch die exzellenten Musikerinnen FRIEDERIKE VON OPPELN-BORNIKOWSKI (Klarinette) und GAL LEVY (Gitarre) || Eintritt: frei
31.10. Coffee-Art Writing | Schreiben im Kaffeehaus

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
mit Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT
Wir lassen uns im ältesten Leipziger Kaffeehaus „Zum Arabischen Coffebaum“ zum Kreativen Schreiben inspirieren. Die Teilnehmenden tauchen mit allen Sinnen in die Geschichte des Kaffees und die Atmosphäre des Hauses ein, in dem schon Bach und Goethe beim Kaffee saßen. Und verwandeln ihre Wahrnehmungen in Geschichten und Gedichte, fiktive Dialoge und Szenen – über Kaffee & andere Genüsse!
In Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Sprachwissenschaftlerin, freie Autorin und Zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographie-Arbeit auf der Grundlage der Integrativen Poesie- und Bibliotherapie (EAG-FPI) | Anmeldung bis zum 30.10.2026 | Maximal 10 Teilnehmer:innen
Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt.
Ort: „Zum Arabischen Coffe Baum“, Kleine Fleischergasse 4, 04109 Leipzig
November 2026
01.11. Singen bei uns

Sonntag | 15:00 bis 17:00 Uhr
OFFENES CHOR-PROJEKT
Chorleitung SANDRA HAVENSTEIN, Musikerin & Musikpädagogin
Das Chorprogramm spannt einen Bogen von berührenden Liedern bis zu mitreißenden Songs… Wir freuen uns über weitere interessierte Sängerinnen und Sänger, die Lust haben, mitzusingen.
Nächster Proben-Termin: 06.12.2026
05.11. Women at Work

Donnerstag | 10:00 bis 14:00 Uhr
INFOTAG ZU ARBEIT UND AUSBILDUNG
Ort: Neues Rathaus. Obere Wandelhalle Martin-Luther-Ring 4, 04109 Leipzig
Austauschen, Netzwerken und Empowerment für Frauen mit Einwanderungsgeschichte, die sich über Ausbildung, Berufseinstieg und berufli-che Weiterentwicklung informieren möchten. Der Infotag ist offen für alle Frauen unabhängig von ihrem Alter oder ihren Qualifikationen.
Vor Ort übersetzen Sprachmittler:innen in verschiedene Sprachen. Veranstaltet von der Stadt Leipzig gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen. Die Veranstaltung ist kostenlos.
05.11. Wer ist hier eigentlich verrückt?

Donnerstag | 19:00 bis 20:30 Uhr
VORTRAG & DISKUSSION
Diagnosen, Normalität und die Produktion psychiatrischen Wissens
Mit ECHO WICHERA
Was passiert eigentlich, wenn eine Erfahrung zur psychiatrischen Diagnose wird? Wer entscheidet darüber, welche Wahrnehmungen, Gefühle und Verhaltensweisen normal, krank oder gefährlich sind? Wir beschäftigen uns mit psychiatrischen Diagnosen, ihrer Geschichte und ihren gesellschaftlichen Wirkungen. Dabei geht es nicht darum, Leiden oder schwierige Erfahrungen abzusprechen. Vielmehr fragen wir, welche Erklärungen Diagnosen anbieten, was sie ermöglichen und was durch sie vielleicht unsichtbar wird.
Wir untersuchen, wie Vorstellungen von Normalität mit Race, Geschlecht, Sexualität, Klasse und Behinderung verbunden sind und wessen Wissen über Verrücktheit gesellschaftlich ernst genommen wird. Perspektiven aus Antipsychiatrie und Mad Studies helfen uns dabei, Erfahrungswissen als Wissen ernst zu nehmen und andere Sprachen für Krise, Verrücktheit und Distress auszuprobieren.
ECHO WICHERA ist Künstler*in, Antipsychiatrie-Aktivist*in und PhD-Forscher*in an der Queen Margaret University Edinburgh zu Sound Art, Mad Studies und Psychiatrie. Echo ist Mitherausgeber*in der Gegendiagnose-Bände und hat an der deutschen Ausgabe von Psychiatrie überwinden mitgearbeitet. || Eintritt: nach Selbsteinschätzung
09.11. Den Toten ehrendes Gedenken und Mahnung für heute

Montag | 15:00 bis 15:30 Uhr
MAHNWACHE an den Stolpersteinen
Die Initiativgruppe „Mahnwache und Stolpersteine putzen” veranstaltet diese Aktion anlässlich der Pogromnacht; alljährlich beteiligt sich die Frauenkultur an den folgenden drei Standorten und lädt alle Interessierten ein, mit dazu zu kommen:
Eisenbahnstr. 97: Stolperstein für die Malerin Sofie Schneider. Sie wurde im Januar 1942 nach Riga deportiert.
Neustädter Str.13: Fanny Chaja Mann. Sie stirbt während der „Polenaktion“ am 28. Oktober 1938 noch auf dem Leipziger Bahnhof.
Kochstraße 56: Die Schwestern Erika, Genia und Renate Landwirth sterben nach Abschiebung und Deportation ihrer Eltern in Krakau und Auschwitz im Alter von 2 bis 14 Jahren.
10.11. Biografisches Schreiben

Dienstag | 11:00 bis 13:00 Uhr
NEUER ONLINE-SCHREIB-KURS
Jeweils dienstags, 11 – 13 Uhr.
Ein Leben in 12 Kapiteln. Lebenserinnerungen
„Gute Erinnerungen tragen unser Leben“ Aus Japan
Dieser Online-Kurs im „(Auto-)Biografischen Schreiben“ hat das Ziel, eigene Erinnerungen oder die einer anderen Person aufzuschreiben. Über eine bestimmte Lebensphase, eine Reise oder auch ein ganzes Leben. Für sich selbst, die Familie oder eine weitere Öffentlichkeit.
Sie wollen schon länger Ihre Erinnerungen oder die einer anderen, Ihnen nahestehenden Person aufschreiben? In diesem Halbjahres-Kurs lernen die Teilnehmer:innen die Grundlagen und Kniffe des (auto-)biografischen Schreibens kennen. Sie schreiben Kapitel zu den wichtigs-ten Lebensetappen bzw. einer Lebensphase. Erfahren, wie sie ihre Schreibstimme entwickeln, ein zentrales Thema finden und ihre Erinne-rungen so aufbauen, dass ein Spannungsbogen entsteht.
Am Ende des Kurses haben die Teilnehmer:innen einen Text mit 12 Kapiteln aus dem Leben, den sie noch um Bilder und Fotos ergänzen können.. oder als Grundbaustein für weiteres Schreiben nutzen können.
12 Termine: 10.11.2026 | 24.11. | 08.12. | 22.12. | 05.01.2027 | 19.01. | 02.02. | 23.02. | 09.03. | 23.03. | 06.04. | 20. 04. 2027
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Autorin, Sprachwissenschaftlerin und Zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographiearbeit (EAG-FPI) | Anmeldung bis zum 09.11.2026. Maximal 10 Teilnehmer*innen. || Teilnahmegebühr: 190,- | 170,- Euro ermäßigt. Schnuppertermin: 15,- | 13,- Euro ermäßigt
11.11. Wie siehst Du Dich in unserer Welt? … laut, leise, cool, mitreißend, mutig, kreativ ...

Mittwoch | 11:00 bis 13:00 Uhr
RUNDGANG UND KÜNSTLERISCHE WERKSTATT – im Rahmen der Ausstellung “Jüdisch, kunst(er)schaffend, inspirierend …“ – 20 Porträts jüdischer Künstlerinnen mit Lebenszeiten in Leipzig
Workshop-Leitung: JELENA RADOSAVLJEVIC, bildende Künstlerin
Moderation Rundgang: CHRISTINE RIETZKE, kulturelle & politische Bildung
Das besondere Ausstellungsformat besteht in der Verbindung biografischer Texte und Forschungsarbeiten mit neugeschaffenen Porträts der Künstlerin JELENA RADOSAVLJEVIC. Öffentlich werden 20 jüdische Künstlerinnen, die einst Nachbarinnen in Leipzig waren – und ebenso authentische Momente jüdischen Lebens in der Zeit zwischen 1900 und 2000. Die neugeschaffenen bildnerischen Porträts wurden künstlerisch nachempfunden – erzählen individuelle Begebenheiten vor dem Hintergrund des sozial-gesellschaftlichen Umfeldes der vorgestellten Musikerinnen, Malerinnen, Autorinnen… Die Ausstellung verdeutlicht, wie sehr auch jüdische Künstlerinnen seit Jahrhunderten durch ihre Kreativität das Leben in Deutschland … und darüber hinaus … mit-/gestalteten und mit-/prägten… wie auch heute.
Ein AUSSTELLUNGS-RUNDGANG vermittelt im gemeinsamen Gespräch persönliche Lebensmomente und Wissen zum Alltag jüdischer Menschen damals & heute. Daran anschließend ist ein WORKSHOP geplant, in dem die Teilnehmenden kreativ künstlerisch selbst aktiv werden – „Erfahrenes / Gehörtes“ auf das eigene Ich und den eigenen Alltag in dieser Stadt, in dieser Gesellschaft übertragen können: Wie würde ein Porträt von mir selbst aussehen? Was ist mir wichtig … an mir, an dieser Welt, dass es sichtbar wird? …Und es muss nicht mein Gesicht sein, das im Vordergrund steht…
JELENA RADOSAVLJEVIC, geb. 1974, ist Malerin, Bühnenbildnerin, mixed-art-Künstlerin und arbeitet seit fast zwanzig Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters… Gemeinsam mit allen Beteiligten werden individuelle Formen für das „Eigene Bild“ gefunden. Vielleicht wird es in diesem Workshop nicht fertiggestellt… aber begonnen hat ein Nachdenken auch darüber, was jede/n Einzelne/n einmalig und wertvoll macht. Gearbeitet wird mit Farben und verschiedenen Materialien auf Papier und Pappe in kleinen Formaten. Niemand braucht dazu künstlerische Vorkenntnisse oder Zeichenkünste. @jelart11
Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Termine: Fr., 20.11, Mi., 25.11.2026
12.11. Die Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig (heute HGB) im Nationalsozialismus.

Donnerstag | 18:00 bis 19:30 Uhr
VORTRAG & DISKUSSION
mit JULIA BLUME, Kunsthistorikerin, Leipzig
Der Vortrag widmet sich einem bisher kaum beleuchteten Kapitel der Hochschulgeschichte. In nur wenigen Jahren wurde aus der international beachteten Akademie ein bedeutungsarmes Institut. Prägende, lehrende Persönlichkeiten wie Hugo Steiner-Prag und Hans Alexander Müller wurden vertrieben, jüdische Studierende ausgegrenzt, ehemalige Student:innen – die Leipziger Kultur und Kunst bereicherten – wurden verfolgt und ermordet. Die Zeitschrift „Wächterstraße 11“, herausgegeben vom nationalsozialistischen Studierendenbund, wurde zum Spiegel der vorherrschenden Ideologie und zum Dokument des Hochschulalltags. Im Vortrag werden durch Zitate, Bildbeispiele und biografische Einblicke die bruchstückhaften Überlieferungen in den Archiven ergänzt und ins Verhältnis zur damaligen Kulturpolitik in der Stadt Leipzig gesetzt.
JULIA BLUME lehrte bis 2025 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig; leitete dort auch das Institut für Buchkunst und das Archiv der HGB. | | Eintritt: nach Selbsteinschätzung
14.11. Thaiboxen. Ein Weg zur Selbstverteidigung

Samstag | 10:00 bis 12:00 Uhr
WORKSHOP für FLINTA*
Workshop-Sprachen: englisch, deutsch, arabisch
Leitung: ASEEL, u.a. zertifizierte Trainerin für Thaiboxen
Gestartet wird mit einer theoretischen Einführung in Grundbegriffe und Geschichte, mit dem gemeinsamen Üben von Grundstellungen und -bewegungen. Danach erfolgt die praktische Umsetzung der Übungen durch Nachstellung von realen bedrohlichen Situationen.
„Thaiboxen kann ein Weg von Vielen sein, um sich als Frau in einer männerdominierten Gesellschaft zu behaupten. Ich heiße Aseel und bin Thaiboxmeisterin aus dem Irak. Diese Sportart hat mir persönlich geholfen, meine Stimme zu finden. Sie half mir, eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, um die Angst abzubauen, meine Wünsche und Bedürfnisse gewaltfrei zu verteidigen. Das Thaiboxen gab mir den Mut, ICH zu sein und deshalb möchte ich euch diese Sportart näherbringen und mit euch diese Erfahrung teilen.”
Anmeldung erforderlich bitte bis zum 13.11.2026 | Teilnahme-Gebühr: 12,- | 8,- Euro ermäßigt
15.11. Wogen des Lebens

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr
LESUNG mit anschließender Publikumsdiskussion
Mit VIRGINIE BLEI, Leipzig
Für die Autorin, die in dieser Lesung ihr zweites Buch vorstellt, ist Literatur „ein lebendiger Ort der Begegnung, des Austauschs und der persönlichen Auseinandersetzung“.
„Wogen des Lebens“ ist ein Reisedrama, in dem sich die junge Protagonistin durch unglückliche Umstände an einem Ort wiederfindet, an dem sie niemals sein wollte. Mit der Realität, die sie dort erwartet, kommt sie nur schwer zurecht. In ihren Träumen flüchtet sie deshalb immer wieder an einen persönlichen Kraft-Ort – an die Trauminseln, an denen sie eigentlich sein möchte. Die Reise zwischen Realität und Traum wird dabei zu einer Reise zu sich selbst. Das Buch erzählt von Sehnsucht und Freiheit, Mut und Hoffnung, weiblicher Würde und dem Kampf um die eigene Selbstbestimmung. Gleichzeitig lädt es ein, über eigene „Traumorte“ nachzudenken: Wo möchte ich sein? Was hält mich zurück? Und wie kann es gelingen, trotz schwieriger Lebensumstände den eigenen Weg zu finden? Die Lesung soll Mut machen, über die eigenen Wünsche und Möglichkeiten nachzudenken und den Gedanken zu vermitteln, dass auch unerwartete Wege zu neuen Perspektiven führen können.
VIRGINIE BLEI, langjährige Tätigkeit als Autorin, veröffentlichte bereits „Irgendwo zwischen Himmel und Hölle“. Sie ist zudem tätig als Tänzerin und Schauspielerin und engagiert sich in verschiedenen kulturellen und inklusiven Projekten. || Eintritt nach Selbsteinschätzung
18.11. FLINTA* Friendship-Dates

Mittwoch | 18:00 bis 20:30 Uhr
START der neuen EVENTREIHE
Mit ARZU TARHAN
Arzu fragt sich, wie andere Erwachsene Freund:innen finden. Weißt du auch nicht? Perfekt, komm zu diesem Event…
Die Eventreihe startet am 18. November 2026 und findet danach einmal im Monat statt.
Einmal im Monat wird in der Frauenkultur ein FLINTA* Friendship-Date-Abend veranstaltet für alle, die neue Menschen kennenlernen möchten – egal, ob Du gerade neu in Leipzig bist, schon ewig hier wohnst oder einfach Lust auf neue Bekanntschaften hast. Du kannst alleine kommen oder Freund:innen mitbringen.
18.00 Uhr
Start mit einer moderierten Runde Friendship-Speed-Dating mit lustigen Fragen, die absolut nichts mit Smalltalk zu tun haben.
19.00 – 20.30 Uhr
findet jeden Monat eine neue gemeinsame Aktivität als Friendship-Date statt: Spiele und Cocktails, Filmabend, Karaoke, Kleidertausch, Picknick, Spaziergänge, kreatives Zeichnen und noch einiges mehr. Wer also keine Lust auf Speed-Dating hat kann gerne auch ab 19 Uhr dazukommen.
Zum ersten FLINTA* Friendship-Date spielen wir das moderierte Spiel Red-Flag & Green-Flag bei dem wir miteinander ins Gespräch kommen und ziemlich schnell herausfinden, wer bei Freund:innenschaften, Dating und im Leben ähnlich tickt. Meine 93-jährige Oma hat bei dem Spiel Tränen gelacht. Taschentücher, Cocktails und alles was wir fürs Spielen brauchen, haben wir hier! Wir freuen uns auf einen Abend mit guten Fragen, fragwürdigen Red-Flags und hoffentlich ziemlich vielen Green-Flags.
Wer mag, gerne anmelden unter: a.tarhan@frauenkultur.de
Eintritt: 6,- Euro incl. erster Cocktail
19.11. Frauenalltag und Hexenverfolgung in Mittelalter und Früher Neuzeit...

Donnerstag | 16:00 bis 18:00 Uhr
STADTRUNDGANG
Frauenalltag und Hexenverfolgung in Mittelalter und Früher Neuzeit… …und was uns aus dieser Zeit bis ins Heute begleitet
Mit CHRISTIANE DIETERING & CHRISTINE RIETZKE
vom Arbeitskreis Aufarbeitung Hexenverfolgung des Soziokulturellen Zentrums Frauenkultur Leipzig
Über das Leben von Frauen im Mittelalter und die jahrhundertelange Hexenverfolgung existieren noch viele falsche Vorstellungen. Der Rundgang informiert zu regionalen sowie überregionalen Aspekten; thematisiert Hintergründe und Zusammenhänge. Anmeldung bitte bis 18.11.2026 || Teilnahmegebühr: 8,- | 6,- Euro ermäßigt
Treffpunkt: Brunnen Nikolaikirchhof
20.11. Verliebt, vertraut, verrechnet:

Freitag | 18:00 bis 20:00 Uhr
WORKSHOP
Warum Frauen die Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen müssen
Mit CLAUDIA KNEIFEL, Würzburg
Altersvorsorge ist kein Grund zur Panik – im Gegenteil! Schwierig wird es erst, wenn man das Thema ignoriert. Dieser Workshop räumt mit Unsicherheiten und Vorurteilen auf… weckt Zuversicht und macht Mut!
Viele Frauen verlassen sich in Finanzfragen noch immer auf ihren Partner. Doch was passiert, wenn das Leben unerwartet die Richtung ändert? Trennung, eine Job-Pause für die Familie oder andere Einschnitte – plötzlich steht man vielleicht allein da. Wussten Sie, dass mehr als jede zweite erwerbstätige Frau in Deutschland langfristig nicht von ihrem Einkommen leben könnte? Teilzeit, Minijobs und familiäre Auszeiten verschärfen dieses Problem. Doch das lässt sich ändern!
CLAUDIA KNEIFEL beschäftigte sich intensiv mit diesem Thema. Sie zeigt praxisnah, wie Frauen jeden Alters ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können – Schritt für Schritt und ohne Stress. Verständlich erklärt sie die Grundlagen der Finanzen, gibt Einblicke ins deutsche Rentensystem und zeigt, wie auch mit 50+ eine Last-Minute-Altersvorsorge gelingt. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und vielen praktischen Tipps motiviert sie dazu, den ersten Schritt zu wagen.
CLAUDIA KNEIFEL, geb. 1969, arbeitet seit 25 Jahren als Redakteurin bei der Main-Post. Ihre Schwerpunkte sind Familie, Armut, Rente, Altersvorsorge und der demografische Wandel. Sie lebt mit ihrem Partner und ihren drei Töchtern in Würzburg. || Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung
21.11. Mitten im Leben. Neubeginn Wechseljahre

Samstag | 11:00 bis 17:00 Uhr
SCHREIBWORKSHOP
mit DR. phil. AMELIE MAHLSTEDT
Wie kannst Du die Wechseljahre zu einer spannenden und glorreichen Lebensphase gestalten und sie so zu Deiner besten machen? Eine Einladung zu einer Erkundungs- und Entdeckungsreise mit Stift und Papier!
Schreibend nehmen wir die körperlichen Veränderungen in den Blick wie auch die emotionale Achterbahnfahrt. Lernen diese Gefühle einzuordnen, zu integrieren und für uns zu nutzen. Mit Achtsamkeit und Dankbarkeit blicken wir zurück, richten uns neu aus und etablieren neue Gewohnheiten.
Dr. phil. AMELIE MAHLSTEDT, geb. 1976, Autorin, Sprachwissenschaftlerin und Zertifizierte Leiterin für Schreibwerkstätten, Kreatives Schreiben und Biographiearbeit (EAG-FPI) | Anmeldung bis zum 20.11.2026. Maximal 10 Teilnehmer*innen. || Teilnahmegebühr: 45,- | 40,- Euro ermäßigt
25.11. Die Wut, die bleibt! Strategien gegen die Ohnmacht
Mittwoch | 15:30 bis 18:30 Uhr
AUFRUF ZUR DEMONSTRATION anlässlich des Internationaler Tag gegen patriarchale Gewalt
Start: GRASSI-Museum, Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig
ABSCHLUSSKUNDGEBUNG: 18.00 Dorotheenplatz
Mehr Infos unter: https://agfrauenprojekte-leipzig.com/aktionen/
Veranstaltet vom Bündnis 8. MÄRZ IST IMMER | @8.maerz_ist_immer
27.11. Bitch Hunt

Freitag | 18:00 bis 19:30 Uhr
LESUNG & DISKUSSION
Mit VERONIKA KRACHER
Im Sommer 2022 offenbarte die Hasskampagne gegen die Schauspielerin Amber Heard, wie salonfähig es ist, Opfer häuslicher Gewalt zu verhöhnen und wie omnipräsent Frauenhass in unserer Gesellschaft nach wie vor ist. Was früher in den reißerischen Printmedien stattfand, passiert heute online & in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen – stellenweise sogar ungehemmt unter vollem Klarnamen. Influencer, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf Sozialen Medien ein Millionenpublikum. Digitale Plattformen unterbinden diesen, oft gegen Einzelpersonen gerichteten Hass, nicht – ganz im Gegenteil, denn hinter dem Hass steckt oft ein System, das gewinnbringende Klicks generiert.
In “Bitch Hunt” analysiert Veronika Kracher die Funktion digitaler Misogynie, welche Rolle misogyne Kampagnen im rechten Kulturkampf spielen, und wieso Soziale Medien alltäglichen Frauenhass in einer patriarchalen Gesellschaft derart verstärken. Letztendlich leiden nicht nur Betroffene unter diesen Dynamiken, sondern unsere Demokratie.
VERONIKA KRACHER, geb. 1990, studierte Soziologie und Literaturwissenschaften; ist als Autorin, Publizistin und Bildungsreferentin tätig. Seit 2015 beschäftigt sie sich mit den Themenfeldern digitale Misogynie, Antifeminismus, Online-Radikalisierung und Rechtsextremismus. 2020 veröffentlichte sie „Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“. || Eintritt: nach Selbsteinschätzung
28.11. Jodeln von Alperer bis Zäuerli

Samstag | 10:00 bis 17:30 Uhr
JODEL-WORKSHOP
mit 90 min. Mittagspause
Jodeln – dieses ursprüngliche Tönen, Juchzen, Rufen und Singen auf vokalreichen Silbenverbindungen – ermöglicht einen besonders kraftvollen und körperlichen Zugang zur Stimme. Wahrnehmungs-, Atem- und Körperübungen bilden die Basis unserer stimmlichen Erkundungen. Wunderschöne Appenzeller Zäuerlis, österreichische Gurglschnalzer, kraftvolle Muotathaler Naturjuuze und viele mehr laden ein, die eigene Stimme in ihrer ganzen Klangvielfalt und im mehrstimmigen Zusammenklang zu erfahren. Gemeinsames Jodeln ist ein verbindendes und beglückendes Erlebnis!
Workshop-Leitung: URSULA HÄSE – Vokalistin, Atem- und Stimmlehrerin, Complete Vocal Technique Teacher (CVI Kopenhagen) || Anmeldung erforderlich bis 26.11.2026 || Kursgebühr: 120,- | ermäßigt: 100,- Euro
29.11. live-nordic-folk mit HÄLM

Sonntag | 16:00 bis 17:30 Uhr
1. Advent-KONZERT
Drei enthusiastische Musiker:innen aus unterschiedlichsten geografischen Richtungen spielen – verliebt in die tiefgründige, aufregende und feinsinnige Musik des hohen Nordens – mit Verve, Leidenschaft und sichtbarer Freude Traditionelles aus Schweden, Zeitgenössisches aus Norwegen, Verrücktes aus Finnland und Romantisches aus Dänemark. Ein mitreißendes Vergnügen!
NATASHA JAFFE (CAN) studierte klassisches Cello in New York und Philadelphia. Sie bezaubert mit ihren glühenden Melodien, launigen Improvisationen und strahlendem charmanten Spiel. BARBARA STEINACKER (D) fand nach einer klassischen Ausbildung durch Zufall zum Folk, studierte in zahlreichen masterclasses und workshops in Irland, den USA und Skandinavien und trägt mit ihrem riesigen Repertoire maßgeblich zum Programm der Band bei. DAVIS WEST (Japan/USA) studierte klassische Geige und Jazz, sowie später am legendären Berklee College of Music Valencia. Er koloriert mit klaren brillanten Spiel, kapriziösen Rhythmen und warmen Harmonien nachhaltig und eindrücklich den Sound der Band.
Eintritt: 9,- | 7,- Euro ermäßigt
30.11. Sich frei malen

Montag | 15:00 bis 17:00 Uhr
KUNSTANGEBOT
mit ANJA BÖTTGER; Bildende Künstlerin, Performerin & Wildpflanzenpädagogin
In dem Workshop gibt es die Möglichkeit, innere und äußere Themen und Bilder, Stimmungen, Gefühle und Undefinierbares mit Hilfe von Farben und Formen aus sich rauszulassen und aufs Papier zu bringen. Alles ist auf dem Papierformat möglich und willkommen. Keine künstlerischen Vorkenntnisse nötig! Teilnahmegebühr pro Termin 20,- | 15,- Euro ermäßigt, incl. Material (Farbstifte und Papier)
Anmeldung: bis 27.11.2026 unter: kontakt@anja-boettger.de oder @art.anja.boettger










