Lesungen / Vorträge
Vorträge, Lesungen und Bildungsveranstaltungen

Zu den unterschiedlichsten Themenbereichen gibt es in der Frauenkultur Vorträge aus weiblicher Sicht. Es gibt Porträts zu einzelnen Künstlerinnen oder Frauen, die in einem historischen Kontext stehen. Und natürlich Autorinnen-Lesungen aller Art. Alle Veranstaltungen bieten die Möglichkeit des Gesprächs zwischen Referentinnen, Künstlerinnen und den BesucherInnen.
Di., 24. 05. 16
18:00 Uhr
Lesbische Identitäten und Sexualität in der DDR Literatur
VORTRAG & DISKUSSION
SINA MEISSGEIER, Leipzig

Lesbisches Leben fand in der DDR versteckt oder in der Opposition statt. Dennoch beschäftigten sich Autorinnen und Autoren mit Formen lesbischer Sexualität. In Prosatexten untersuchte Sina Meißgeier Darstellungen von Lesben und Motive weiblicher Homosexualität. In der Analyse verbindet sie traditionelle mit gendersensibler Erzähltheorie und Analysekategorien der Gender und Queer Studies. Sie zeigt einmal mehr die Bedeutung der DDR-Texte als Zeugnisse von Ästhetik und Erinnerung.

Veranstaltung in Koop. zwischen Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Stura's der Universität Leipzig und der Frauenkultur.
Eintritt: 3,00 | 1,50 Euro (ermäßigt)

Do., 02. 06. 16
16:00 Uhr
Aufarbeitung Hexenverfolgung in Leipzig
ARBEITSTREFFEN
offen für alle Interessierten

Fr., 03. 06. 16
18:00 Uhr
Stimmen der Flucht - die Frauen im Camp
FILM & GESPRÄCHSRUNDE

Im größten Erstaufnahmelager in Norddeutschland, in Fallingbostel, entstand ein Film über Frauen, die in dem Camp nach ihrer Flucht angekommen sind. Die Dokumentation ist von Filmschaffenden, die selber geflüchtet sind, realisiert worden: Es gibt nur O-Töne (Original mit deutschen Untertiteln), viele Bilder aus dem Alltag im Camp und die sehr persönlichen Geschichten der Bewohnerinnen. Die Frauen unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Herkunftsländern sprechen über ihre Erlebnisse auf der Flucht, ihr zurückgelassenes Leben, ihre Verluste, ihr Leben jetzt und ihre Ideen für die Zukunft.
Im Rahmen der Bundesmaßnahme PerF "Perspektiven für Flüchtlinge - Potentiale identifizieren, Integration ermöglichen" wurde der Film realisiert.

Im Anschluss an den Film findet eine Gesprächsrunde mit Aktiven in der Arbeit mit und für Geflüchtete statt.
Moderation: Eva Brackelmann, Leipzig
Veranstaltung in Kooperation mit dem Gleichstellungsbeauftragten der Universität Leipzig

Di., 07. 06. 16
15:00 - 21:00 Uhr
Wir sind bunt!
Die Frauenkultur ist mit beim DIVERSITY-TAG IM WERK 2
Einmal jährlich ruft die Charta der Vielfalt zu einem bundesweiten Aktionstag auf, an dem der Vielfaltsgedanke in den Fokus gerückt wird.
Eintritt: frei

Do., 09. 06. 16
19:00 Uhr
KÖRPER: Auf die feministische Agenda: Abtreibung und Selbstbestimmung
Aktivistische und akademische Notwendigkeiten.
Vortrag in der Reihe Gender-Kritik 2016: Frauen*_Körper_Arbeit
mit KATJA KROLZIK-MATTHEI, Hochschule Merseburg

Im Kontext feministischer Diskurse um Abtreibung - die gegenwärtig aktueller erscheinen denn je - geht der Beitrag diskursanalytisch der "Karriere" des Begriffs der Selbstbestimmung nach.
Katja Krolzik-Matthei ist wissenschaftliche Mitarbeiter*in am Lehr- und Forschungsbereich Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg. Ihre Themenschwerpunkte sind Sexuelle Bildung, Jugendsexualität, geschlechtsspezifische Sozialisa-tion und Pädagogik sowie sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung.

In Kooperation mit dem Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig
https://www.facebook.com/events/545597162274600/

Mi., 15. 06. 16
19:00 Uhr
Marketing-Instrumente
VORTRAG & WORKSHOP
Referentin: Dipl.-Kffr. Ute Werner, HTWK

Initiative Unternehmerinnen-Treff lädt ein:
Mithilfe der Marketing-Instrumente werden geschäftliche Alltagsprobleme oder Schwachstellen sichtbarer und wirkungsvoll ausgehebelt. Nutzen sie die Chance für ein persönliches Check-up!
Fragen sowie bestimmte Alltagssituationen können im Vorfeld (auf Wunsch auch geheim) bis zum 19.05.2016 eingesandt werden. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Gründerinnen und Unternehmerinnen.
Die Referentin Dipl.-Kffr. Ute Werner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Lehrgebieten Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Marketing/ Messewesen und Strategisches Management an der HTWK Leipzig.

Kosten: 25 EUR (inkl. Vollwert-Büfett)
Anmeldung bis 31.05.2016 unter:
www.unternehmerinnen-leipzig.de

Fr., 17. 06. 16
14:00 - 18:00 Uhr
KLEINER FACHTAG ZUM NETZFEMINISMUS
VORTRÄGE & DISKUSSION

14:00 Uhr
Feminismus im Internet - Eine Einführung in die feministische Netzkultur
Referentin: HELGA HANSEN

2007 begann mit den "Alphamädchen" und "Feuchtgebieten" eine neue Debatte über Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland. Seither debattieren Feminist_innen weiter - im Internet. Blogs, Twitter und Facebook auf denen diskutiert, geplant und umgsetzt wird. Mit den weltweiten Slutwalks kehrte der Aktivismus zurück auf die Straße, mit #Aufschrei schaffte er es in die deutschen Talkshows.

Helga Hansen ist Naturwissenschaftlerin (Biochemie, Zellbiologie) und Journalistin und arbeitet bei der DIY-Zeitschrift Make Magazin. Außerdem bloggt sie über feministische Themen - derzeit bei den Femgeeks und dem Spieleblog Herzteile, bis 2012 bei der Mädchenmannschaft. Sie ist eine der Mit-Initiator_innen von #ausnahmslos.

16:00 Uhr
"Das werde ich ja wohl noch sagen dürfen!" -Hate speech als Silencing-Methode im Netz
Referentin: JOHANNAH LEA ILLGNER

Netzfeministischer oder auch queerer Aktivismus ist mittlerweile on- und offline zu einer ernstzunehmenden politischen Gegenöffentlichkeit angewachsen. Doch gerade die Bedeutung des Online-Aktivismus für marginalisierten, nicht im (medialen) Mainstream verankerten Positionen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Onlinewelt mitnichten eine entkörperlichte, genderneutrale oder gar diskriminierungsfreie Sphäre ist. So setzen sich vor allem rassistische, sexistische und misogyne Strukturen auch im Netz fort.
Besonders brisant sind die Ausformungen von Hate Speech als "Silencing-Methode". Hassrede trifft häufig Menschen, die ihr Anliegen mit persönlichen Geschichten und Erfahrungsberichten verbinden. Die Verknüpfung von Antidiskriminierungsarbeit und politischem Anliegen mit der eigenen Person ist gerade in der Blogosphäre häufig zu beobachten und verschafft den Bloggerinnen und Bloggern hohe Authentizität. Zugleich wird jedoch eine greifbare Angriffsfläche geboten. Mit Drohungen, (verbalen) Angriffen und Beleidigungen von Seiten der Gegnerschaft wird auf sich äußernde Personen eingewirkt. Das so genannte "Silencing" wird so als Mittel zum "Stummmachen" von antirassistischen, queeren und feministischen Meinungsäußerungen genutzt.
Doch was bedeutet das für Diskussionen und Debatten im Netz? Wie können Aktivist*innen sich hier zur Wehr setzen? Was sind die Hintergründe eines solchen Verhaltens? Diese Fragen sollen nach einem kurzen Input-Referat mit den Teilnehmenden diskutiert werden.

Johannah Lea Illgner, 1986 geboren, ist Politologin und Ethnologin (Magistra). Die gebürtige Stuttgarterin ist zum Studium nach Heidelberg gekommen. Dort hat es sie aber nicht immer gehalten und so war sie während der Studienzeit öfters mal weg: ein Jahr an der California State University in Long Beach, USA und zum Praktikum in London und Hamburg. Beruflich ist Johannah als PR und Social Media Beraterin tätig.
Johannah ist selbsterklärte Netzfeministin und auch im "Real life" politisch engagiert: als stellvertretende Vorsitzende beim Onlinemagazin e-politik.de e.V., als Leiterin der e-politik.de-Redaktion Heidelberg/Mannheim, beim Feministischen Netzwerk Heidelberg, dem Lady*fest Heidelberg und der Initiative Offene Uni Heidelberg. Außerdem ist Johannah bei der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen) und in der Frauen AG (Arbeitsgemeinschaft der Heidelberger Frauenverbände) aktiv, Ortsvereinsvorsitzende des OV Bergheim sowie Bezirksbeirätin für Bergheim in Heidelberg. Ihre Schwerpunktthemen sind Vielfalt, Diversität, Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit Antidiskriminierungsarbeit, Netzpolitik, Feminismus, Frauenförderung und viele weitere queer-feministische Themen.

Eintritt: 6,- | 4,- Euro (ermäßigt)

Do., 23. 06. 16
19:00 Uhr
Das "Gender-Quartett"
DISKUSSIONSRUNDE
Neue Bücher zu Gender & Queerfeminismus in der Diskussion

Alles neu macht der Juni - das Gender Quartett bespricht aktuelle Neuerscheinungen und kommt mit einem neuen Themenschwerpunkt daher - diesmal: Liebe und Sexualität - und hat eine neue Rubrik aufgelegt: Vier Bücher in vier Minuten.
Was bleibt: Ein kurzweiliger Abend als Anregung zum Weiterlesen und Weiterdenken, bei dem vier ausgewählte Werke aus vier Genres pointiert und fachkundig vorgestellt und diskutiert werden.

Podiumsgäste:
DIANA HILLEBRAND, freie Lektorin und Projektmitarbeiterin im Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig
Dr. KLEMENS KETELHUT, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
ANDY PLÖTZ, Soziologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig
SIMONE UNGER, freie Journalistin, Leipzig

Vorgestellt werden folgende Bücher:
JUNO DAWSON: How to be gay. Alles über Coming-out, Sex, Gender und Liebe
NINA WAGNER: Fucking good. Von Tinder, Online-Dates und wilden Nächten
ANTJE RÁVIC STRUBEL: In den Wäldern des menschlichen Herzens
DIRK SCHILLER: Nachts in Berlin. Erotischer Krimi

Eintritt: 4,- | 2,- Euro (ermäßigt)

Di., 28. 06. 16
18:00 Uhr
Perspektiven des Berufseinstiegs im Arbeitsmarkt Sport
VORTRAG & DISKUSSION
Ergebnisse einer Absolvent*innenbefragung an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig
OLIVIA KRUSCHE, Leipzig

Das Berufsfeld Sport hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem attraktiven Bereich für Berufsanfänger*innen entwickelt. Auch die Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig verzeichnet steigende Zahlen von Absolvent*innen. Doch wo landen diese Absolvent*-innen? Und welche Unterschiede lassen sich je nach gewählten Studienfächern erkennen? Der Vortrag befasst sich mit dem Berufseinstieg der Absolvent*innen der sogenannten "Neuen Studiengänge" der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Mittels einer Online-Befragung werden alle Absolvent*innen seit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge zu ihrem Berufseintritt befragt. Ausgehend von einer arbeitsmarkttheoretischen Perspektive werden insbesondere die Neue Institutionenökonomik sowie die Sozialkapitaltheorie herange-zogen, um im empirischen Teil der Arbeit Unterschiede zwischen Personengruppen zu erklären. Aus den Ergebnissen lassen sich vorsichtige Hinweise formulieren sowie weiterführende Forschungsfragen ableiten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "women in science - empowerment now!"; in Kooperation des Referats für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Stura der Uni Leipzig und der Frauenkultur.
Eintritt: 4,- | 2,- Euro (ermäßigt)

Do., 30. 06. 16
19:00 Uhr
"Feminist*innen aller Gender, vereinigt Euch!"
VORTRAG & DISKUSSION
Referent*in: Kalle*

Diskriminierung von Frauen* ist ein tief verwurzeltes und weit verbreitetes Problem, das wir nur durch die gemeinsame Anstrengung aller überwinden können ... Doch wer ist dieses "Wir"? Wie können Frauen* und Männer* gemeinsam protestieren ohne bestehende Herrschaftsverhältnisse zu reproduzieren? Welche Fallstricke existieren, wo sich privilegierte und weniger privilegierte Gruppen gegenseitig unterstützen und auf einer persönlichen Ebene begegnen? Auf diese und ähnliche Fragen geht der Vortrag aus Sicht der politischen Psychologie ein. Große gesellschaftliche Zusammenhänge werden aus der Perspektive des Individuums beleuchtet und der Blick auf die Rolle von Identität und Emotion bei Protestverhalten gelenkt.

Kalle* verbrachte ein paar Jahre an verschiedenen Universitäten, wo x sich immer intensiver mit politischer Psychologie auseinandersetzte. Mittlerweile hat x jedoch der Uni den Rücken zugekehrt und sich entschieden erst einmal oder längerfristig "nichts" zu machen. Nun widmet sich Kalle* am liebsten (queer_feministischen) Themen wie der Kommunikation von Bedürfnissen und Sexpositivismus.
Eintritt: 4,- | 2,Euro (ermäßigt)

Do., 07. 07. 16
20:00 Uhr
QUEERE FILMNACHT ZUM CSD IN LE
Eintritt: frei
Gezeigt werden:

GRANDMA
USA 2015, Regisseur: PAUL WEITZ, 79 Min.
Paul Weitz lässt in seiner Indie-Komödie Grandma zwei Generationen in Form von Lily Tomlin und Julia Garner aufeinanderprallen.
Grandma Elle ist nicht gerade das, was man als Menschenfreundin bezeichnen würde. Die Poetin hat vor kurzem ihre Lebenspartnerin Olivia verlassen und aller Freundlichkeit gegenüber Mitmenschen abgeschworen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, anderen ihre Meinung zu sagen, was den Umgang mit ihr schwierig machen kann. Doch dann wendet sich ihre 18jährige Enkelin Sage an ihre Grandma Elle, als es hart auf hart kommt. Sie braucht dringend 630 Dollar und ihre Großmutter findet auch schnell heraus, warum: Sage ist schwanger. Elle hat das notwendige Geld selbst nicht zur Hand, doch sie bietet ihrer Enkelin Hilfe an. Ein erster Stopp auf dem darauffolgenden Road Trip der beiden Frauen wird bei Cam eingelegt, bei demjenigen also, der Sage geschwängert hat...
"Allein Tomlins feines, zutiefst authentisches Spiel macht Grandma zu einem Gewinn." (kino-zeit.de)

EINE NEUE FREUNDIN
Frankreich 2014, Regisseur: FRANÇOIS OZON, 104 Min.
Claire und Laura sind beste Freundinnen seit Kindertagen. Doch ihre Freundschaft findet ein jähes Ende, als Laura überraschend stirbt. Sie hinterlässt ein Baby und ihren Ehemann David. Als Claire den Witwer unangemeldet besucht, erwischt sie ihn in Lauras Kleidern - dem Baby die Flasche gebend. Anfangs verstört von der Verwandlung findet Claire in David schon bald eine neue Freundin.
Wie kein zweiter Regisseur vermag es François Ozon ("Jung & schön", "8 Frauen"), Frauenfiguren einfühlsam und glaubhaft zu inszenieren und seine eigene Homosexualität in die Filmstoffe einfließen zu lassen. In seinem neuen Meisterwerk erzählt er von einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft, bei der Frauen nicht zwingend weiblich sein müssen. Romain Duris ("So ist Paris", "L'auberge espagnole") brilliert als neue Freundin und demonstriert überaus einnehmend seine feminine Seite. Dabei bezirzt Anaïs Demoustier ("Das bessere Leben", "Der Schnee am Kilimandscharo") Romain Duris und das Publikum gleichermaßen als ziemlich beste Freundin.

Do., 18. 08. 16
19:00 Uhr
Verrechtlichung der Geschlechterordnung: wozu braucht das Recht "Geschlecht"?
VORTRAG & DISKUSSION
Referentin: Prof. Dr. EVA KOCHER

Im Recht kommt der Begriff "Geschlecht" an vielen Stellen vor, z.B. im Antidiskriminierungsrecht, wo Benachteiligung wegen des Geschlechts verboten ist, oder im Familienrecht, wo geregelt ist, welches Geschlecht die Person haben kann, mit der jemand eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft eingehen kann. Insofern scheint es gute Gründe dafür zu geben, jedem Menschen eins von zwei Geschlechtern eindeutig zuzuweisen. Aber ist das Recht wirklich auf solche Geschlechtszuweisungen angewiesen? Oder ist vielleicht gerade diese Zuweisung rechtlich problematisch?

Prof. Dr. Eva Kocher, Jahrgang 1965, Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und Hamburg. Seit April 2009 ist sie Professorin für Bürgerliches Recht, Europäisches und Deutsches Arbeitsrecht sowie Zivilverfahrensrecht an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder.