Konzerte
"Women on stage"

Musikerinnen auf der Bühne! Was nicht bedeutet, dass sich hier überhaupt kein Musiker "produzieren darf". Darf er bzw. dürfen sie schon - musikalisch begleitend. Die Uhren in der Frauenkultur Leipzig ticken halt ein Stück andersrum, die Frauen stehen im Focus. Und nicht nur musikalisch.

Von röhrenden Hirschen und revoltierenden Hausschnecken

Eine Performance der besonderen Art
Susanne Köszeghy | Musikerin
Veronika Weidauer | Künstlerin und Autorin

Eine zwischen Dada-Texten, moderner und neu interpretierter populärer Musik diametrisch angelegt Klang-, Wort- und Bildcollage wird von der Künstlerin und Autorin Veronika Weidauer und der Musikerin Susanne Köszeghy zu einem Gesamtkunstwerk verwoben.

Humoristische Betrachtungen des Alltags lassen inmitten der Geräusche der Natur und ihrer Imitationen neue Wege und Wirklichkeiten entstehen, die sogar den Dialog mit Hirschen und Schnecken wahr werden lassen!

Das Programm umfasst eine bunte Zusammenstellung von Musik (von Henry Purcell über Tim Buckley und Agnes Dorwarth bis zu den Ärzten, vertont mit Gesang, Blockflöten, Gitarre und Klavier) und Literatur (Mutti Riot, Schafes Schwester etc.), zugleich tiefgründig und komisch, und wird umrahmt durch die Bilder und Zeichnungen von Veronika Weidauer.

Susanne Köszeghy: Blockflötenstudium in Stuttgart, Amsterdam und Leipzig, Meisterklassenexamen ebendort, mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Kammermusikwettbewerbe; seit 2000 freischaffend in Berlin; Konzerttätigkeit mit unterschiedlichen Ensembles mit Zeitgenössischer Musik; seit mehreren Jahren Beschäftigung mit freier Improvisation, u.a. auch in Kombination mit LandArt; multimediale Performances mit "Mutti Riot" (zusammen mit V. Weidauer) und der Schauspielerin Heidi Zengerle
Veronika Weidauer: geboren, aufgewachsen in Berlin-Kreuzberg, Kunststudium an der Ecole Municipale des Beaux-Arts, Avignon, Frankreich; Kurz in der Werbegrafik in Stuttgart gearbeitet, dann Studium der klassischen Archäologie und Bibliothekswissenschaft mit Diplom in Berlin. Auch das noch: Klassische Gesangsausbildung - Mezzosoprano -bei Gabriele Dünnebier- Küpper. Arbeit als freie Künstlerin im eigenen Atelier in Berlin-Mitte-Moabit seit 2004 (seit 1996 Gemeinschaftsatelier Prenzlauer Berg, aber dann kamen zwei Söhne); Autorin von Kurzgeschichten unter dem Pseudonym Aki Norev; Organisation von Ausstellungen und Lesungen. Freies Lektorat. Zahlreiche Ausstellungen, u.a. stete Teilnahme am Moabiter "Ortstermin", 2015 "Lost in Paradise" Open-Air-Ausstellung vor dem Rathaus Tiergarten.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

Sonntag, 18. Juni 2017, 16:00 Uhr


Ohne uns kein WIR!

Das Zweite Leipziger Frauen*Festival
Freiheitlich-demokratisches Leben braucht aktive und gleichberechtigte Beteiligung von Frauen*
Ort: Leipziger Marktplatz

Freiheit und Demokratie braucht immer die aktive Beteiligung von Frauen*. Die globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen werden komplizierter und die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen sind nicht absehbar. Es braucht Gemeinsinn und Weitsicht, um die Zukunft zu gestalten. Es braucht ein Wir. Und ein Wir ohne Frauen* gibt es in einer Demokratie nicht. Es liegt an "uns", wie "wir" auch gesellschaftliche Widersprüche lösen können. Es liegt an "uns", wie "wir" ein gewaltfreies und friedliches Band zwischen den Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen bzw. Herkunftsländer bewirken können. Gemeinsam geht es besser! Ohne uns aber kein WIR. Viel wurde in vergangenen Jahrzehnten erreicht - doch auch heute sind Frauen* in vielen Bereichen des Alltags und gesellschaftlichen Lebens nicht in angemessener und gleichberechtigter Weise vertreten. Aber in unserer Demokratie ist die Zeit überfällig, um Kraft, Beharrlichkeit, Kreativität und den Mut zu Veränderungen von Frauen den äquivalenten Raum zu geben und neue Wege zu beschreiten. Das Frauen*Festival ist passender Anlass, um Frauen* dieser Stadt in ihrer Souveränität, Individualität und Lebensfreude öffentlich zu feiern. Und dieses Festival versteht sich als ein impulsgebendes Kultur-Event: Frauen* setzen in Leipzig ein Zeichen für eine gerechte Zukunft.

Ein Festival von Frauen* dieser Stadt für alle ! Ein Festival mit vielen Künstler*innen... mit großem Angebots-und Info-Markt zahlreicher Unternehmerinnen, Handwerkerinnen, Initiativen und Vereine.
Ein Festival für Frauen*, Männer*, Kinder und Mitmach-Angeboten für alle.
Ein Festival zum Gut-Hier-Sein, zum Zuhören, zum Miteinander-Reden, zum Feiern, zum Tanzen...
U.a. mit: Rebecca Lane (Guatemala), DJ IPEK, Suli Puschban, Ingeborg Freytag, Pyranja u.v.m.
Alle weiteren Infos auch unter www.leipzigerfrauenfestival.de

Samstag, 24. Juni 2017, 14:00 - 23:00 Uhr


Let it breathe

KONZERT
Cygne | New York

Nach einem zehnjährigen klassischen Violinen-Studium, fand Cygne in New York ihre Leidenschaft im Schreiben eigener Songs. Nach ihrem Abschluss tourte sie das erste Mal durch Europa und begann das Leben "on the road" zu genießen. Zurück in den USA, zog sie in ihr Auto und spielte Konzerte quer durchs Land. Nach über 400.000 Kilometern und über 1000 Auftritten begeistert Cygnes Leidenschaft das Publikum - ob bei kleinen Clubgigs oder auf großen Festivals in den USA und der Schweiz. Nun kehrt sie mit ihrem neuen Album "Let it breathe" zurück - geschrieben als Antwort auf ihre Erfahrungen in Europa während der "Flüchtlingskrise" und den Terroranschlägen 2015 und 2016. Ein Album, das Hoffnung und Inspiration in diesen herausfordernden Zeiten gibt. Authentische, einfühlsame und auch provokante Lieder und Geschichten von unterwegs...

Eintritt: 8,- | 6,- Euro ermäßigt

Sonntag, 24. September 2017, 16:00 Uhr


In the light of the moon

KONZERT
Sue Ferrers | Nyckelharpa
Steffen Huther | Gitarre

Die gebürtige Neuseeländerin Sue Ferrers spielt zusammen mit Steffen Huther konzertante Stücke aus Spanien, Irland und Schweden. Dabei wechselt Sue zwischen Geige und dem fast vergessenen, skandinavischen Streichinstrument Nyckelharpa. Die Nyckelharpa, auch Schlüsselfiedel genannt, klingt mit ihren insgesamt 16 Saiten warm und voll und bietet eine Zeitreise in die Vergangenheit, eine Klangfarbe nicht vergleichbar mit modernen Instrumenten. Ein Konzerterlebnis irgendwo zwischen traditionellem Irish Folk, Songs von irgendwo zwischen hier und da - vom Mittelalter bis jetzt - Eigenes, Traditionelles und Modernes.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßigt

Sonntag, 29. Oktober 2017, 16:00 Uhr